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Chapter 9 by Lehl
Was macht Annika nun?
Einen Waldspaziergang
Annika ging ein wenig in den Wald, der sich um die Teiche herum ausbreitete. Bald kam sie an eine Lichtung, von der aus man die Teiche noch sehen konnte. Sie meinte sogar Peter zu sehen, der mit dem kleinen Nachen auf den einen Teich gefahren war. Die Sonne schien warm und angenehm, und Annika entschloss sich ein Sonnenbad auf der Lichtung zu nehmen. Nachdem sie sich hingelegt hatte döste sie vor sich hin, bis sie von einem plätschernden Geräusch gestört wurde. Es musste ganz in der Nähe sein, denn es war gut zu hören. Als sie sich aufgerichtet hatte, meint sie hinter einem der großen Bäume ein kariertes Hemd zu sehen. Sie stand auf und ging in die Richtung. Tatsächlich stand hinter dem Baum ein Mann, mitte zwanzig, groß und muskulös gebaut. Aus seinem Hosenschlitz baumelte ein ziemlicher dicker Schwanz, und aus dem pisste er gegen den Baum. Als er Annika, die seitlich neben dem Baum stehen geblieben war, bemerkte, erschrak er und pisste sich auf das rechte Hosenbein. „Scheiße!“ rief er, „was machst du denn hier, du hast mich vielleicht erschreckt!“ Wo sind denn deine Eltern ?“ „Nicht hier“, sagte Annika wahrheitsgemäß. „Du willst mir doch nicht erzählen, dass du mutterseelenallein hier im Wald herumspazierst.“ „Naja, also ich bin mit Peter hier, aber der schaut nach seinen Fischen dort am Teich.“
Geht sie einfach weiter?
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