Lockdown
Lisa und Emma
Der erste bundesweite Lockdown in der Corona-Pandemie war eines der einschneidenden Ereignisse der jüngeren Geschichte. Lisa war in der Abiturvorbereitung als das öffentliche Leben im Frühjahr 2020 zum Stillstand kam. Online-Unterricht, Kontaktverbote, Schließungsanordnungen, Reiseverbote, viele weitere Beschränkung und Verbote mehr. Lisa und alle ihre Altersgenossen fühlten sich um ihre Jugendzeit und Freiheit betrogen. Sie durfte weder Klassenkameraden, Bekannte noch ihren geliebten Freund Moritz treffen. Die Beschränkungen auf Treffen bis zu 5 Personen aus 2 Haushalten machten das wochenlang unmöglich. Man konnte sein Heim nur noch verlassen wenn Einkäufe, Arztbesuch oder die Arbeit dies unumgänglich machten. Hundehalter hatten kurioserweise einen gewissen Spielraum, da man mit ihnen zu Bewegungszwecken zusätzlich sein Heim verlassen durfte. Gut das die Großeltern seit einiger Zeit eine Labradorhündin angeschafft hatten. Der Name der Hündin war Emma.
Emma wurde im Lockdown zur Pflege an Lisa`s Familie übergeben. Die Zeiten für Spaziergänge mit Emma waren so begehrt dass sich die Familie auf einen Plan verständigen musste.
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