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Chapter 11 by Frizza Frizza

What's next?

Über den Tellerrand

Allison fuhr mit Eva zusammen zur Arbeit.

Sie konnte es noch immer nicht glauben, was sie gestern noch alles machen musste und sich dabei sogar filmen ließ.

Sie tat, was von ihr verlangt wurde und schaute dabei in die Kamera.

Anschließend musste sie dann nackt bei Hector auf dem Boden schlafen.

Doch das ist vorbei.

Jetzt sitzt sie wieder im Auto.

Eva hatte ihr heute Morgen befohlen zu duschen, sich zu schminken und eins ihrer besten Buissbesoutfit anzuziehen.

Auch ihre Piercings hatte Eva ihr mit Tape festgeklebt und so machen sie bei Bewegung keine Geräusche mehr, sondern sind auch in ihrem Outfit nicht sichtbar.

Sie fuhr sogar selbst das Auto zur Firma. Scheinbar ist es sodass wenn sie sich an alles hält, wie es gesagt wird, wirklich auf der Arbeit Uhr altes Leben wieder hat. Und wenn heute alles klappte, wie Allison es sich vorstellt, dann ist sie Eva auf der Arbeit bald komplett los.

Mit dieser Freude und nur wenig Schlaf in den Knochen fährt Allison in die Einfahrt der Tiefgarage ihrer Arbeit.

Brav wartete sie nach dem Parken auf Befehle von Eva.

"Los komm, oder willst du nicht dass ich versetzt werde?" Fragt Eva lachend.

Allison wunderte sich über Evas gute Laune und auch darüber, dass sie ihr Nasenring bis jetzt noch immer unsichtbar nach innen gedreht haben durfte, sagte aber nichts. Zusammen gingen sie zu dem Fahrstuhl und stiegen ein.

Allison arbeite komplett ohne Störungen bis 9:30Uhr Da kam Eva zu ihr herein und sagte.

"Wir müssen gleich gehen, um 10Uhr ist der Termin beim Chef. Ich habe deine Präsentation schon fertig. Geh sie bitte nochmal durch." Und sie legte einen USB-Stick auf Allisons Schreibtisch. Allison war von dieser neuen Art und Weise auf der Arbeit mehr als angetan.

Fast könnte sie sich doch damit anfreunden Eva bei sich zu behalten, wenn sie sich auf der Arbeit immer so benehmen würde.

Also unterbrach Allison ihre Momente Arbeit und öffnete die Datei auf dem Stick. Eine wirklich gut gestaltete Präsentation. Allison ging sie durch und merkte sich einige dicke auswendig. In so etwas war sie immer sehr schnell.

Wieder kam Eva herein.

"Wir müssen los, es ist 5 vor." Allison lässt ihren PC an, steht auf und hastet über den Flur. Das Büro des Chefs ist am anderen Ende.

Allison klopfte mit Eva im Schlepptau an die Tür zum Vorzimmer, in dem Frau-Müller saß.

"Hallo, Frau Müller", sagte Allison freundlich.

"Oh Guten Tag Frau Elvers, schön sie zu sehen. Sie können einfach durchgehen." Erwidert Frau Müller sehr nett und als Eva durch die Tür geht, verfinstert sich ihre Miene wieder. Eva nickt nur nett und geht hinter Allison hinterher.

"Ah da sind sie ja", sagte Herr Young fröhlich als er Allison sah und kam fröhlich auf sie zu.

"Guten Tag, Herr Young, danke, dass ich Ihnen meine Idee vorstellen darf." Sagte Allison direkt. Sie wusste, dass man ihm am besten sofort Honig ums Maul schmieren musste.

"Ja, die Idee, die finde ich großartig, nur für wie lange wäre das denn dann genau? Fragt er sofort.

Dann fällt ihm Eva auf. "Ach sie müssen Frau Jennings sein, nett sie kennenzulernen", sagte er und schüttelte Eva die Hand.

Allison ist etwas überrascht davon, dass der oberste Chef ihre Sekretärin und eine ehemalige Querulantin kennt, aber so würde es sicher gleich einfacher sein, sie als Ersatz für die Müller vorzuschlagen.

"Also an einen direkten Zeitraum habe ich überhaupt nicht gedacht." Sagte Allison.

"Gut, dann fangen sie erstmal mit der Vorstellung an. Wenn ich Fragen habe, dann stelle ich sie später. Aber, von dem, was ich bis jetzt gelesen habe, finde ich die Idee revolutionär!" Die 3 gingen ins Besprechungszimmer, wo bereits einige Leute aus dem Betriebsrat und anderen Abteilungen warteten.

Der Beamer lief und die erste Seite von Evas Präsentation war bereits geöffnet.

"Dann fangen wir mal an", sagte der Chef, als alle Platz genommen hatten.

[Über den Tellerrand hinaus]

So begann sie eine Präsentation mit den für und wider. Eine Führungskraft geht die verschiedensten Stationen in der Firma durch. So entsteht keine Betriebsblindheit mehr. Die Führungskräfte lernen, die Arbeit ihrer Mitarbeiter mehr zu schätzen. Und so weiter und sofort.....

Am Ende die Personalien als Bilder und Namen eingefügt,die die Positionen tauschen sollen.

Und an dieser Stelle war etwas anders als Allison es in ihrer Präsentation hatte. Anstelle von der Abteilungsleiterin Müller war dort ihr Bild und der Name Allison Elvers zu lesen. Dann stand auf der Leinwand.

[An dieser Stelle übergebe ich an meine Vertretung für die Zeit]

Wie aufs Stichwort stand Eva auf und erklärte.

"Vielen Dank für diese Chance Frau Jennings, sie können sich jetzt erstmal setzen." Als Allison sich nicht rührte, sagte Eva.

"Einen Applaus für diesen mutigen Schritt" und alle fingen an zu applaudieren.

Allison sah in die Runde und setzte sich auf Evas nun frei gewordenen Platz.

Dann sprach Eva weiter.

"Also es ist zu Anfang etwas verwirrend, aber es ist schnell erklärt." Dann zeigte sie einen Plan auf der Leinwand, der alles Weitere erklärte.

"Dann wird sie irgendwann in die verschiedenen Abteilungen durchlaufen. Also Kantine und später dann auch die Finanzabteilung, Vertrieb und so weiter. Ein Wechsel in eine andere Abteilung findest statt oder das Projekt endet, sobald Frau Jennings den Wunsch danach verspürt." Dabei sah Eva Allison mit einem Blick an, der nur bedeuten konnte

("Sobald deine Herrin es erlaubt.")

Alles applaudierte erneut.

"Ein mutiger Schritt." "Ich hoffe, das wird ihren Ruf nicht zerstören" Und andere Kommentare hörte Allison leise getuschelt neben sich.

Herr Young ergreift das Wort.

"Nun Frau Elvers. Ich denke glaube ihre Idee ist auf große Begeisterung gestoßen und auch wenn ich mich mit dem Punkt mit dem äußeren anpassen nicht so ganz anfreunden mag, kann ich es verstehen dass sie so wie sie hier sitzen, kaum von beispielsweise unserer Putzkolonne ernst genommen werden. Also stimme ich auch dem im vollen Umfang zu. Und wenn der Betriebsrat zustimmt, würde ich sagen, sie haben ja ihren Ersatz bereits gefunden und wir können ab morgen mit dem Projekt starten."

Da es vom Betriebsrat auch keine Einwände gab, wurde das Meeting beendet und nach und nach leerte sich der Raum.

"Kommen Sie dann gleich bitte noch einmal zu mir in mein Büro und teilen mir mit, womit Sie beginnen wollen." Sagte Herr Young und verließ den Raum und nur noch Eva und Allison waren drin.

"Das lief ja besser als erhofft", sagte Eva und lachte.

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