Wie geht's weiter? Wird Tyborn Isidias Worte ignorieren? Oder fällt er über sie her?
Tyborn bezwingt Isidia... auf seine Weise
Mit drei Schritt Abstand starrten Isidia und der Mann sich an. Die halbnackte Gefangene und der finstere, schwarzgerüstete Krieger. Isidias Herz pochte, entsetzt ob ihrer Gedankenlosigkeit und der möglichen Konsequenzen. Ihre Brust hob sich im Takt ihres Atems. Tyborn starrte sie nur düster an.
Isidia wusste später nicht, was sie dazu veranlasste. Doch plötzlich gewann ihre Furcht vor dem finsteren Kerl die Oberhand und sie drehte sich auf der Stelle um und sprintete los. Tyborn fluchte. Isidia duckte sich zwischen zwei Felsen hindurch und rannte über eine weit gestreckte Wiese den Hang hinab. Spitze Gräser, noch feucht vom Morgentau, pieksten in ihre Sohlen. Ihr Umhang verhedderte sich zwischen ihren Beinen und Isidia stolperte. Panisch sah sie sich um und schrie: Tyborn war direkt hinter ihr.
"Neeeeiiinnnn!"
Mit voller Wucht riss der heranstürmende Schwertkämpfer sie um. Mädchen und Krieger stürzten ins Gras. Gemeinsam purzelten sie den Hang hinab. Tyborns Schwertknauf stieß hart gegen Isidias Kinn. Ihr wurde schwarz vor Augen. Ihre Rolle bergab wurde zu guter Letzt von einem flachen Felsen gebremst. Ehe Isidia sich aufrappeln konnte, lag Tyborn schon auf ihr. Sein Gesicht war vor Wut verzerrt. Seine Augen blitzten unheilsverkündend. Ein Hand schlang sich um ihre Kehle, die andere hob sich zum finalen Betäubungschlag.
"Neeeiiiin!" schrie Isidia und hob ihre Hände beschützend vor ihr Gesicht.
Tyborn knurrte. "Verdammte Nutte!" Der Schlag blieb aus. Seine Hand glitt stattdessen unter ihren Umhang.
Isidia keuchte und bäumte sich auf. Sie strampelte mit ihren Beinen, versuchte den schweren Mann abzuwerfen, doch alleine seine Hand an ihrer Kehle genügte vollends, sie am Boden festzunageln. Isidia wurde abermals schwindelig als sie keine Luft mehr bekam.
"Jaaa...erwürg... mich... doch!" keuchte sie mühsam, während sie mit beiden Händen versuchte den erstickenden Druck zu mildern. "Dann... ist's... vorbei..."
"Pah." Tyborns Hand lockerte sich, doch nur soweit, dass sie etwas mehr Luft bekam. Seine Hand glitt über ihre Hüfte in die Region zwischen ihren Schenkeln.
"Ist das alles was ihr Männer könnt? Wehrlose Mädchen schänden?" fauchte Isidia zornig. Wenn sie schon diese Demütigung erdulden musste, dann dieses Mal aufrecht und mit Stolz. Mit einer Wendung ihres Unterleibs versuchte Isidia dem Mann ihr Knie in die Weichteile zu stoßen, doch Tyborn war viel zu kampferprobt und weitaus kräftiger als sie, um sie nicht spielend leicht mit seinen Oberschenkeln abzublocken.
"Kleine Wildkatze, was wehrst du dich? Gehört das zu deinem Spiel?"
"Fick dich, Bastard!" Isidia schrie und schimpfte. Nochmals versuchte sie die Umklammerung ihrer Kehle zu lockern, doch so sehr sie an Tyborns Arm zerrte, so wenig gelang es ihr seinen Griff zu brechen. Inzwischen war seine Hand in ihrem Lashimaschoß angelangt. Isidia versuchte ihre Schenkel so fest es ging aneinander zu pressen. Doch mit Hilfe seiner muskulösen Schenkel und Kraft seiner Hand zwängte Tyborn sich dazwischen, bis er Zugang zu ihrer Scheide hatte. "Du, Hundesohn!" schrie Isidia außer sich vor Wut und spie dem Krieger verzweifelt ins Gesicht.
"Zappel ruhig, Isi! Das macht mich nur heißer!"
Tyborns Hand glitt zwischen Isidias Labias und hinein in ihre Lustspalte. Isidia bäumte sich auf und biss sich auf die Lippen. Mit aller Kraft holte sie mit ihrer rechten Hand zu einem Schlag gegen Tyborns Gesicht aus, doch in letztem Moment löste er seine links Hand von ihrer Kehle und fing ihren Schlag ab. Sofort kratzte Isidia mit ihrer anderen Hand nach Tyborns Augen und erwischte ihn an der Wange. Für einen Moment wich Tyborn zurück. Seine Augen funkelten dämonisch. Ihr Widerstand stachelte diesen Dreckskerl wirklich an. Isidia stockte, was Tyborn ausnutzte, ihre beiden Handgelenke mit seiner linken Pranke zu erhaschen und festzuhalten. Isidia erkannte die Fatalität ihres Zauderns zu spät. Kreischend musste sie es über sich ergehen lassen, dass Tyborn als nächstes ihre Arme über ihren Kopf zerrte und sie dort festpinnte.
"Jetzt bist du fällig!" Tyborn grinste höhnisch.
"Niemals!" schrie Isidia lautstark und versuchte ihre Hände zu befreien. Doch Tyborns Griff war nicht beizukommen. Noch während sie sich abmühte, drang seine Hand weiter unten wieder vor. Isidia erwartete, dass er brutal in sie eindrang, um ihren Widerstand zu brechen, doch Tyborn hatte andere Pläne. Seine Finger verharrten halb im Eingang zu ihrer Liebespforte. Sein Daumen legte sich auf ihre Lustperle. Eine unerwartete, heiße Flutwelle schoss durch Isidias Körper. Mit einem Mal war Tyborn ganz in ihren Sinnen. Die animalische Kraft seiner Muskeln, das rauhe Lachen aus seinem Mundes, der männliche Duft seines Körpers. "Neeeiinn!" schrie Isidia verzweifelt. Niemals wollte sie vor diesem Mann klein beigeben.
Doch ihr Körper betrog sie. Abermals. Denn während seine Finger weiterhin ihre Furche warten ließen, massierte Tyborns Daumen auf das Himmlichste ihre empfindliche Knospe. Aus purer Ironie des Schicksals, fand ausgerechnet dieser verfluchte Mistkerl genau den richtigen Druck und die richtigen Zonen, um Isidia in Sekundenschnelle in ein winselndes Lustknäuel zu verwandeln.
"Oh, Lashima! Bitte, nein! Tyborn, nein! Hör auf. Bitte. Biiiittteeee!"
Isidias Schreie wurden erst leiser, dann weicher, und schließlich ging es in ein samtiges Stöhnen über. Ihr Körper bäumte sich wieder auf, doch dieses Mal presste Isidia ihren Unterleib ihrem Peiniger entgegen. Sie wollte ihn tiefer haben, mehr von seinem Körper trinken. Seine Finger sollten ihren Schatz erobern, sein Daumen machte sie ohnehin schon wahnsinnig. Sie wollte seine vollen Lippen auf den ihren schmecken und seinen harten Kriegerschwanz in ihrer Muschi spüren.
"Ohh, Mutter. Ohhh, Tyborn. Jaaah, hör nicht auf. Oh, Gott. Was machst du mit mir?"
"Was nun, Isi?" Tyborn grunzte. "Aufhören oder nun doch nicht?" Seine Finger stießen tief in ihre Muschi vor.
"Ouuhhhh! Neeiin. Niiiicht aufhören! Nein... tiefer... fester... Ohhhh!"
"Hahah, verdammt, bei Valerions Arm!" Immer wieder stieß Tyborn seine Finger in Isidias Schatzkästchen. Zwei Fingern folgte bald ein dritter. Doch die ganze Zeit rieb sein Daumen über Isidias Perle und machte sie völlig wahnsinnig. Wieder versuchte sie ihre Hände zu befreien, doch dieses Mal, weil sie seine Hose öffnen und seinen Schwanz herausholen wollte. Sie wollte ihn spüren. Sie wollte diesen maskulin duftenden, aufregenden, brutalen Mann so sehr spüren, wie nie einem Menschen zuvor.
"B-bitte... Lass mich los! Ich will deinen Schwanz spüren. Biittee. Ohhhh. Jaaaahhhh! Aaaaaahhh!"
Isidia kam nicht so weit. Urplötzlich fuhr ein tosender Lustrausch durch ihren Körper. Isidia schrie auf vor Wonne, als unvergleichliche Hitze durch ihre Lenden bis hinauf in ihre tiefsten gedanken schoss. Wild presste sie ihre Schenkel zusammen, begrub Tyborns Hand förmlich in ihrem Gewölbe. Tyborns Hand fuhr rein und raus mit perfekter Geschwindigkeit und unbändigem Drang.
"Iiiheehhh! Ouuhhuuuhhhh!" Isidia schnappte und japste nach Luft. Ihre Hände kämpften gegen die Umklammerung an, sie wollte ihrer leidenschaft irgendwie Platz verschaffen, doch alles was ihr blieb war das Zittern ihrer Schenkel, das Beben ihrer reifen Brüste und das Japsen ihres herrlichen Mundes.
Dann war es vorbei und Isidia verlor jede Spannung. Tyborn zog seine Hand zurück und entließ Isidias Hände aus seinem Kettengriff. Ihre Augen begegneten sich, doch was Isidia in ihnen sah, war - Oh, Götter! - Verachtung und Mitleid.
"Was ist...?" stöhnte Isidia benebelt und in Panik. 'Was habe ich falsch gemacht?'
Tyborn stieß sich von ihr ab. "Zufrieden?" Seine Stimme troff vor Hohn. "Eine achtzehnjährige Nutte. Na bravo."
"Du mieser Bastard!" fauchte Isidia wütend. In rasender Eile verwandelte sich die unnatürliche Glut ihres Verlangens in brutal enttäuschten Zorn. Im Nu setzte sie sich auf und zog ihren Umhang wieder über ihren Schoß. "Ich hasse dich! Wäre ich doch in Kel-Shazar geblieben!"
"Hass ist gut. Er hält einen am Leben..." Tyborn stand nun aufrecht über ihr und sah mit diesem seltsamen Blick auf sie herab. Seltsam, weil Isidia die Mischung aus Verärgerung, Verlangen und Verachtung nicht begriff.
"Wenn ich lebe, dann nur um dich am Galgen hängen zu sehen, Hurensohn!"
Tyborn schnaufte. "Mann, du hast Nerven. Wenn ich dich nicht brauchte, würde ich dich auf der Stelle mit meinem Schwert durchbohren."
"Tu's doch! Oder bist du dazu nicht Mannes genug? Kannst du nur deinesgleichen erschlagen oder schaffst du's auch bei hilflosen Frauen?" Isidia setzte sich auf. Aus purem Trotz hob sie ihre Arme und legte ihre Handgelenke in der klassischten aller Unterwerfungsgesten übereinander. "Du schaffst es ja nicht einmal, mich richtig zu besteigen. Verdammter Versager! Wie willst du mich da unterwerfen und mir deinen Willen aufzwingen?"
Tyborn griff sich an den Kopf. "Du bist irre, Isidia. Bei Valerion, so langsam verstehe ich, weshalb dich dein alter Herr hinausgeworfen hat. Er wäre sonst noch wahnsinnig geworden."
"Er ist nicht mein alter Herr," fauchte Isidia. Ihre Haltung behielt sie bei.
"Was?" Tyborn sah sie irritiert an.
"Ich sagte, Adalmar ist nicht mein alter Herr. Er war mein Ziehvater. Aber ich bin nicht von seinem Blut."
"Oh. Das wusste ich nicht." Der Krieger runzelte die Stirn.
"Jetzt weißt du es." Isidia ließ endlich ihre Hände sinken, da Tyborn keine Anstalten machte, ihre Geste in irgendeiner Form zu kommentieren oder auf sie einzugehen. "Du weißt vieles nicht."
"Pfff." Wieder dieses verächtliche Schnauben. "Ich weiß genug. Und vermutlich mehr als du." Tyborn blickte sich um und richtete seine Bekleidung und sein Schwert. Betroffen bemerkte Isidia, dass ihr Handgemenge keinerlei Spuren an ihm hinterlassen hatte, von drei schwachen, blutigen Furchen an seiner rechten Wange einmal abgesehen. Isidia rieb ihre Hände und betastete ihre Kehle. Dort wo seine Finger sich um ihre Handgelenke gelegt hatten, war ihre Haut gerötet. Isidia konnte sich nur vorstellen, wie es um ihren Hals aussah. Tyborn blickte wieder auf sie herab. "Du wirst's überleben. Wie alles andere auch."
Ihre Augen trafen sich zum wiederholten Mal. Glutaugen trafen auf Stahl.
"Im Überleben bist du gut. Daran gibt's gar keinen Zweifel. Wer sich so gehen lassen kann, wird immer durchkommen."
"Was kümmert es dich? Du scherst dich doch bloß um mich, weil du mich für irgendeine Sache brauchst."
"Da hast du recht. Was schert es mich..."
Zu Isidias Überraschung bot Tyborn ihr seine Hand an, um ihr beim Aufstehen behilflich zu sein. Sie wurde einfach nicht schlau aus diesem Mann. "Danke."
"Wir müssen weiter. Wir haben genug Zeit verloren und deine Schreie hat man bis nach Kel-Shazar gehört."
"So schlimm?"
"Ja."
Isidia schnaubte unmädchenhaft und schüttelte den Kopf. 'Wo sollte das bloß noch hinführen? Das war doch alles der blanke Wahnsinn...!' Sie sah auf und begegnete Tyborns Blick. Der Krieger grinste, doch dieses Mal war seine Fröhlichkeit offen und ohne jedweden Hohn oder Künstlichkeit. Entgegen ihrem Willen musste auch Isidia grinsen. Wenn sie schon in diese aberwitzige Situation gekommen war, so konnte sie ihr durchaus mit Humor begegnen. Galgenhumor - aber besser als gar nichts. Sie seufzte und strich ihren Umhang glatt. Ihr Blick fiel auf ihre nackten Füße. "Ist es noch weit?"
Tyborn schüttelte den Kopf. "Nein."
"Dann bin ich so weit."
"Gut."
Weiterer Worte bedurfte es nicht mehr. Tyborn wandte sich wieder in die ursprüngliche Richtung und Isidia folgte ihm. Was hätte sie auch sonst tun sollen?
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