Want to support CHYOA?
Disable your Ad Blocker! Thanks :)

Chapter 31 by Frizza Frizza

Mit wem macht David einen Deal?

Erst mal mit keinem

Doch er beschließt es vorerst für sich zu behalten.

"Du machst jetzt, dass du nach Hause kommst!" Sagt er streng zu Fatma.

Fatma, die heute zwar noch einige wichtige Fächer hat, ist aufgrund ihres Outfits und der Tatsache, dass sie jetzt nicht nur pleite, sondern auch verschuldet ist, froh heim zu dürfen und wendet sich zum Gehen.

"Hey, nicht so schnell!" Sagt David und dreht Fatma an der Schulter wieder zu sich. "Du wirst im Bus nur stehen, sodass dich alle schön ansehen können. Also nicht irgendwo in einer Ecke, sondern mitten im Gang. Und jetzt hau ab. Ich werde mich später wieder bei dir melden."

Fatma, die jetzt grade dabei ist den Schulhof zu verlassen, wird von einem Lehrer angesprochen, von dem Lehrer, bei dem sie grade vor nicht mal einer halben Stunde ihre Arbeit wissentlich vergeigt hatte. "Fatma, kann ich mal bitte mit dir reden?" Ruft er und kommt auf sie zu.

"Okay... gut...", antwortet sie und bleibt stehen

"Fatma, ich weiß nicht, was da heute mit dir los ist. Deine Arbeit ist... Ich kann sie nur als Katastrophe bezeichnen." Und er sieht sie sehr verwundert an. "Ich weiß, man kann mal schlechte Tage haben. Ich weiß doch, dass du es besser kannst! Und deswegen möchte ich dir die Chance geben, die Arbeit nachzuschreiben!"

Fatma bekommt wieder einen Hoffnungsschimmer und fragt "wirklich? Ihr Ernst? Das wäre super!"

Doch dann kommt ihr wieder der Gedanke, dass sie ja nun mehr als nur pleite ist.

"Das ist nett gemeint", antwortet sie. "Aber ich hätte überhaupt kein Geld für ein Studium... eher im Gegenteil."

Und wieder wird ihre grade erleuchtete Miene traurig.

"Ach, Geld ist doch kein Problem!" Sagt der Lehrer. "Mit deinem Wissen und mal abgesehen von heute, souveränen Auftreten, denke ich, kann man dir ein Stipendium von der Schule geben."

Die Hoffnung kehrt in sie zurück.

"Ist das wirklich Ihr Ernst?" Fragt sie wieder voller Hoffnung.

"Ja ist es!" Sagt er leise. "Aber dafür musst du dich echt ins Zeug legen und morgen dann beim Nachschreiben alles richtig machen!"

"Das werde ich tun! Vielen Dank!" Sagt sie. "Gut dann hole ich dich morgen aus dem Unterricht raus und du schreibst nach, dann bekommt es auch keiner mit. Denn so ganz fair deinen Klassenkameraden ist es ja nicht, also verrat es keinen!" Sagt er, worauf Fatma lächelnd nickt.

Ebenfalls lächelnd verlässt er sie und geht zurück zur Schule, während Fatma sich auf den Heimweg macht, um die nun gewonnene Zeit nutzen möchte, um weiter zulernen.

Die Blicke der Leute im Bus machen ihr nichts aus, zu groß war die Freude darüber, dass sie noch eine Chance bekam ihre Träume zu verwirklichen.

Allein die Tatsache, dass sie ihren Eltern scheinbar egal zu sein scheint, macht sie wieder ein wenig traurig. Es war nicht, sodass sie zu Hause ignoriert wurde, vielmehr war es so, dass für sie weder der Tisch mit gedeckt wurde, noch esse mit gekocht wurde. Wenn ihre Eltern das Haus verließen, sagten sie ihr auch nicht mehr Bescheid, selbst wenn sie über Nacht wegbleiben. Wenn sie mit ihnen redete, wirkte es so als wäre jedes Wort aus ihrem Mund zu viel und es kam als Antwort immer nur ein "aha" zurück.

Es war als wäre sie eine X beliebige Person, die ihre Eltern nicht kannte. Auch heute, wo sie so viel früher von der Schule nach Hause gekommen ist, kam nur ein "aha" als Reaktion auf ihr "ich bin zu Hause".

Doch so konnte es nicht weitergehen! Sie nimmt sich vor die Nummer des Kerls heraus zu finden, den Namen und die Adresse hatte sie ja schließlich bereits durch die Anzeige bei der Polizei, die ihr nach einem Besuch bei dem Kerl keinen Glauben mehr schenkten.

Sie beschließt ihre Freundin Vanessa, um Hilfe zu bitten, welche auch nach kurzer Zeit bei ihr ist.

"Boa sorry, aber wie siehst du denn aus?" Fragt Vanessa als sie Fatmas Zimmer betritt.

Erschrocken darüber, dass sie nun in ihrem Zimmer steht, erklärt Vanessa nur "deine Mutter hat mir die Tür aufgemacht, und als ich dann sagte, dass ich zu dir möchte, schickte sie mich einfach hoch. Sehr komisch. Ich meine, sie kennt mich doch noch überhaupt nicht. Wieso schickt sie mich dann einfach hoch und ruft dich nicht runter?"

"Weil ich ihnen egal bin." Sagt Fatma und erklärt ihr die ganze Geschichte und lässt sie auch Sachen mache, um sie von der Wahrheit dieser Geschichte zu überzeugen. "Krass! Was für ein Schwein! Warte ab, meine Freundin arbeitet beim Einwohnermeldeamt. Eventuell findet die was raus und dann rufen wir ihn mal an. Nur hingehen solltest du da nicht, sonst macht er eventuell noch mehr mit dir!" Sagt Vanessa und sendet ihrer Freundin den Namen und die Adresse des Kerls, der ihrer besten Freundin Fatma so viel Leid zufügt. Nach einer Weile des quatschens verabschiedet Vanessa sich und geht.

Fatma möchte jetzt nur noch lernen, um für morgen bestens vorbereitet zu sein, da klingelt ihr Telefon und sie kann nicht anders als es in die Hand zu nehmen und nachzusehen.

Was ist es?....

Oder möchtest du lieber wissen was Vanessa macht?

Was ist am Handy?

Comments

      Want to support CHYOA?
      Disable your Ad Blocker! Thanks :)