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Chapter 3
by
HippieEnergyFlow
Wer öffnet?
Philo im Chlamys
Ich schlug den Klopfer gerade das dritte mal gegen die Pforte der Villa, als sie sich auch schon mit einem rumpeln Öffnete. Mit einem lauten "Oooooooh!" trat Philo heraus und baute sich vor mir auf. Er legte seine Hände wieder auf meinen Oberkörper wie er es zuletzt nachts getan hatte, nur das dieses mal mein Oberkörper in ein Tuch gewickelt war. "Du hast es gefunden! Das freut mich! Willkommen in unserem bescheidenen Palast der Freiheit!" lachte er, als er mich in das Vorzimmer zog und die Tür schloss.
Philo stand nur in einem luftigen Chlamys bekleidet vor mir und musterte mich grinsend, während ich ihn und den Raum musterte. Auch hier blieb man der rustikalen Steinoptik treu, doch hier hatte sie elegante Muster und Prägungen auf allen Wänden. Am Boden standen ein paar große Amphoren, auf denen wiederum diverse Tücher, Mängel und Lederschnallen lagen. Der Raum wurde durch eine Öffnung an der Seite beleuchtet, aus der ein heller Lichtstrahl fiel, war ansonsten aber eher schummrig beleuchtet. Dennoch fielen mir sofort Philo's braune Augen auf, die selbst im dunkeln Kämmerchen neugierig leuchteten während er mich betrachtete.
"Du hast ja letztens noch einen fröhlichen Abend verpasst. Schade, dass du arbeiten musstest. Aber ich hoffe, dein Tag war erfolgreich, und du kannst nun den heutigen Abend bei uns genießen." hieß es mich erneut Willkommen. Ich verneigte mich und bedankte mich erneut für die Einladung.
"Weißt du", hauchte er nun mehr als er sprach, dein Auftreten letztens hatte eine intensive Wirkung auf mich. Ich weiß auch nicht, was es genau ist ..".
Dabei trat er langsam auf mich zu und stand nun direkt vor mir. Ich konnte seinen frischen Atem riechen, als er weiter Sprach. "Aber vielleicht ist es eh besser, wenn wir uns in aller Ruhe kennenlernen. Hier bei Ele, da kann man sein wie man will. Ich mein, Ele ist sowieso immer sie, aber selbst sie kann sich beherrschen, wenn wir in Gesellschaft sind. Anders aber hier in ihren Wänden.. Und es ist ihre Mission, die Freiheit zu verbreiten. Da kann sie nicht anders. Das Schicksal wurde ihr ja mit ihrer Taufe in den Weg gelegt. Und diese Freiheitsliebe teilen wir hier alle. Wirst schon sehen."
Geschmeichelt und auch etwas aufgeregt - und definitiv etwas verlegen - konnte ich nicht viel erwidern. "Dem kann ich nur bestimmen, es war auch mir eine große Freude, in eure wilde Gesellschaft eingeladen zu werden."
Während ich sprach hatte er seine Hände erneut auf meinen Oberkörper gelegt, ließ sie nun aber dort liegen. Eine Geste, die ich zu deuten versuchte. Doch noch bevor ich zu einem Entschluss kam ...
Was passiert?
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Griechischer Wein
Schenk' nochmal ein
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