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Chapter 13 by kokosmilch kokosmilch

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Nach oben

Das Schlafzimmer lag ganz oben unterm Dach.

Schon auf der Treppe konnte ich kaum noch klar denken. Caroline ging einige Stufen vor mir und ihr prachtvoller Po lag direkt vor meinen Augen. Der enge Lederrock zeichnete jede Bewegung ihrer Muskeln nach, die spitzen Absätze ihrer Stiefel klackten bei jedem Schritt leise auf den Dielen.

Ich folgte dem Duft ihres Parfüms wie eine Motte der unsichtbaren Spur zur Pheromonfalle.

Als sie die Schlafzimmertür öffnete, blieb sie kurz stehen und sah mich über die Schulter hinweg an.

Und lächelte.

Verdammt.

Ich riss mich mit dem letzten Rest von Selbstbeherrschung zusammen und ging an ihr vorbei. Unweigerlich strichen wir in dem engen Durchgang aneinander entlang. Wo wir uns berührt hatten, kribbelte meine Haut, als hätte ich mich an ihr verbrannt.

Der Raum wirkte überraschend gemütlich. Viel zu gemütlich eigentlich für dieses heruntergekommene Haus. Eine einzelne Nachtischlampe tauchte alles in ein schummriges Licht. Die Dunkle Bettwäsche auf dem breiten Bett war einladend zurückgeschlagen. Die Luft roch nach Holz, Lavendel — und nach Caroline.

Sie schloss die Tür hinter uns.

Ich lauschte auf ihre näherkommenden Schritte, ohne mich nach ihr umzusehen.

Mir wurde heiß.

Richtig heiß.

Die letzten Stunden hatten jegliche Vernunft in mir aufgebraucht. Die Nervosität, die Angst, die Eifersucht, die Verzweiflung und zuletzt die endlose Erleichterung, als Caroline plötzlich meine Kerkertür öffnete. In mir herrschte ein Gefühlschaos, das nur noch auf eine Weise aufgelöst werden konnte. Durch das Eine, das mir seit unserem ersten Kuss nicht mehr aus dem Kopf ging.

„Weißt du eigentlich, was du gerade mit mir machst?“, fragte ich leise.

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