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Chapter 4 by Mali Mali

Wohin geht Naomi?

Nach Hause

Naomi entscheidet sich dafür nach Hause zu gehen. Das ihre Sachen noch im Klassenzimmer stehen ist ihr im Moment erst einmal egal, sie will nur noch weg von hier. Durch einen Seiteneingang schleicht sich das Mädchen aus der Schule. Nach dem sie einige Metern zurückgelegt hat, ist sich die Schülerin sicher, dass der Riss sich tatsächlich vergrößert. Inzwischen kann sie die kühle Luft sogar schon an ihrer Muschi spüren. Noch nie war die Afrikanerin glücklicher als heute, dass ihre **** so nahe an ihrer Schule wohnt. Doch auch die relativ kurze Strecke, welche sie normalerweise in etwa 15 Minuten zu Fuß zurück legt, kann mit einem riesigen Loch in der Hose zu einer Weltreise werden.

Naomi fragt sich, ob sie nicht **** auffällt, wenn sie die ganze Zeit ein Buch vor ihren Hintern hält. Ohne diesen letzten Sichtschutz traut sie sich allerdings keinen Schritt weiter, daher geht sie lieber mit dem Buch hinter ihr weiter. Die Schülerin kommt nicht weit, bis sie auch schon vor dem ersten Problem steht. Die Straße, die zu ihrer Wohnung führt, wurde gerade aufgerissen. Zwar ist der Gehweg von den Arbeiten nicht betroffen, allerdings ist die ganze Baustelle voll mit Bauarbeitern.

Eine anderer Weg, würde die Strecke mindestens verdoppeln. Wenn sie allerdings mit einem Buch vor ihrem breiten Hintern an der Baustelle vorbei geht, fällt sie garantiert auf wie ein bunter Hund. Darum entscheidet sich das Mädchen dafür, möglichst normal an den Männern vorbei zu gehen. Das afrikanische Mädchen nimmt all ihren Mut zusammen holt das schützende Buch vor ihre Brust und bemüht sich ruhig los zu gehen.

Erst scheint der Plan von der Schülerin zu funktionieren. Doch an eine Sache hat sie nicht gedacht, nämlich dass Bauarbeiter Frauen nur zu gerne auf den Arsch starren! Gerade als Naomi mitten in der Baustelle steht, ruft einer der Männer sehr laut: "Schaut euch nur die Negerschlampe an! Die präsentiert uns doch tatsächlich ihren nackten Riesenarsch!" Sofort rennt das Mädchen so schnell sie kann los. Die Bauarbeiter pfeifen und grölen vor Freude über ihre Entdeckung, einer ruft ihr noch nach: "Lauf doch nicht weg! Wir kümmern uns schon um deinen fetten Arsch! Und wenn man erst einmal das schwarz durchstößt sind alle Weiber gleich!"

Erst als die Schülerin außer Reichweite der Baustelle ist, verlangsamen sich ihre Schritte. Die Afrikanerin fühlt sich unglaublich schmutzig und erniedrigt. Dass sie von Jugendlichen als Negerin betitelt wurde, kam schon ab und zu mal vor. Aber noch nie wurde sie von erwachsenen Männern als Negerschlampe beschimpft! Ausgerechnet solche unterbelichtete Schweine haben ihren nackten Hintern gesehen. Bestimmt werden einige von denen beim nächsten wichsen an sie denken.

Naomi will nicht weiter darüber nachdenken. Endlich erreicht sie das große Wohnhaus indem sie mit ihren Eltern in einer kleinen Wohnung im fünften Stock lebt. Entsetzt bemerkt das Mädchen erst jetzt, dass ihre Schlüssel noch im Rucksack in der Schule liegen. Für Notfälle befindet sich noch ein Ersatzschlüssel in einem Schuh vor ihrer Wohnungstür. Doch um diesen zu erreichen, muss sie es ins Treppenhaus schaffen. Nach und nach drückt sie auf einen Klingelknopf nach dem Anderen. Niemand meldet sich bei ihr, was die Schülerin sehr nervös werden lässt. Umso länger sie an der Straße steht, umso wahrscheinlicher wird es, dass sie jemand entdecken könnte.

Eine Chance hat Naomi noch. Ihr Nachbar, der genau gegenüber von ihrer Wohnung lebt, hat sie sich ganz bewusst bis zum Schluss aufgehoben. Die Schülerin wollte es vermeiden bei Viktor zu läuten, da der 27 jährige Russe sie sowieso schon bei jeder Gelegenheit angafft. Da er aber Arbeitslos ist, ist er wahrscheinlich da. Die Schülerin drückt den letzten Knopf. Sie ist sich nicht sicher, ob sie hoffen sollte dass Viktor in seiner Wohnung ist oder doch lieber unterwegs ist.

Es dauert eine ganze Weile bis es durch die Sprechanlage genervt fragt: "Wer weckt mich denn so früh?" Das afrikanische Mädchen verdreht ihre Augen, da es inzwischen schon Mittag ist. Freundlich antwortet sie: "Hallo Viktor, hier ist Naomi von gegenüber. Ich hab aus versehen die Haustür beim Müll raus bringen zu gemacht. Kannst mich bitte rein lassen?" Kurz darauf summt es und die Tür lässt sich öffnen. Als dann Naomi kurz darauf im Treppenhaus steht und die schwere Haustür wieder geschlossen ist, entspannt sie sich wieder etwas.

Ein kleiner Aufzug bringt sie in den Fünften Stock. Oben angekommen durchsucht sie vornübergebeugt die Schuhe nach dem Wohnungsschlüssel. Wie immer wird das Mädchen erst im letzten Schuh fündig. Gerade als sie das Metall mit ihren Fingern erreicht, erschrickt sie als russischer Nachbar feststellt: "Nettes Outfit Kleine! Ich hoffe dass diese Hosen schon bald alle jungen Mädchen tragen. Aber richtig gut sieht es bestimmt nur mit so einem Prachtarsch aus wie du ihn hast." Hektisch schließt die Schülerin ihre Wohnungstür auf und verschwindet dahinter.

Was geht nun in Naomi vor?

Comments

      More fun
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