Want to support CHYOA?
Disable your Ad Blocker! Thanks :)

Chapter 8 by Planlos Planlos

Wie verläuft der restliche Abend?

Mit guten Aussichten.

E-Mail Check

Im Hotelzimmer angekommen, checkte Heiko zum zweiten Mal an diesem Tag seine mails.

Neben der gewöhnlichen Geschäftskorrespondenz fand er drei Nachrichten, die ihn zufrieden in den bequemen Sessel zurücksinken ließen. Die erste war von seinem Filialleiter um 14.07 h, der ihm mitteilte, dass Frau Kovac umgehend aufgrund des arbeitsrechtlichen Fehlverhaltens fristlos gekündigt werde. Damit stand Jana unter erheblichem Entscheidungsdruck. Das zweite war ebenfalls vom Filialleiter, der anfragte, was er bezüglich Ann-Kathrin unternehmen sollte, da sie völlig aufgelöst bei ihm wegen der Vertragsverlängerung angefragt hätte. Das dritte mail kam von Melanie, die anfragte, welche Vorbereitungen sie nun treffen sollte und das sie ihren Chef vermisse.

Auf seinem Handy befanden sich ebenfalls einige Textnachrichten. In der Mehrzahl von Ann-Kathrin, die seine Absage hinterfragte und sich in der letzten Nachricht auch für den Abschiedssatz entschuldigte, in dem sie ihm unterstellt hatte, dass Heiko sie nur vögeln wolle.

Eine SMS von Jana war nicht zu finden, dafür aber Nachrichten auf dem Anrufbeantworter.

  1. Nachricht 12h:

„Hallo Heiko, hier ist Jana, zunächst möchte ich Dir danken für die Aktion mit Jasmin. War echt nett und es geht ihr auch schon besser. Aber die Aktion hatte wohl eine andere Motivation, bei der ich nicht sicher bin, ob ich das will. Ich war wohl zu verwirrt in der Situation und habe mich zu etwas hinreißen lassen, was ich eigentlich nicht wollte. Möchte Dein Angebot daher ablehnen.“

  1. Nachricht 12.35h:

Hi mein Süßer, was machst Du denn wieder für ein Chaos? Bin gerade dabei, meine Reisen für das nächste Jahr vorzubereiten und musste feststellen, dass wir nicht viel Spaß miteinander haben können. Versuche mit Melanie Deine Termine abzustimmen, damit ich nicht zu lange auf Deinen Schwanz verzichten muss. Liebe nämlich Dein gutes Stück zu sehr. Muss es mir wohl gleich selbst machen. Wann kommst Du zurück? Melde Dich, vermisse Dich. Kuss.“

  1. Nachricht 15.47h:

Hallo Heiko, ja, hier ist nochmal Jana. Ääääähmmm, hoffe die erste Nachricht hast Du richtig verstanden. Hhhhm, war etwas verwirrt. Sorry, war vielleicht ein wenig zu endgültig. War nicht so gemeint. Hoffe, Du bist nicht sauer, oder so. Ruf mich doch bitte zurück, wenn Du die Nachricht abhörst, würde Dich gern noch einmal sehen. Bitte, bitte, bitte, dringend, ich weiß nicht wie es mit uns weitergeht.

Heiko lehnte sich zurück und verschränkte die Arme hinterm Kopf, nachdem er die Nachrichten gecheckt hatte.

Die alte Sau Jana, dachte er, hatte wohl gedacht, einfach aus der Situation herauszukommen. In seinem Kopf begann es zu arbeiten. Im Internet suchte er entsprechende Einträge zu Jana Kovic und wurde auch fündig. Sie war fast in allen sozialen Netzwerken angemeldet. Nun brauchte er zum zweiten Mal an diesem Tag seinen Kumpel Rolf, der ihm als Hacker schon einige wichtige Geschäfte gerettet hatte. Unter einem Vorwand, Jana sei wohl eine Informantin eines Wettbewerbers, schrieb er Rolf an und fragte nach Inhalten zu Jana Kovac im Internet.

Es war mittlerweile schon 17.30h und er hatte weder Lust, Geld für einen Escortservice auszugeben, bei dem der Ausgang für eine geile Nacht sehr ungewiss war, noch selbst Hand anlegen zu müssen und bereute die Entscheidung bereits, seine Frau Irina nicht anreisen zu lassen.

Während Rolf nach verfänglichen Inhalten im Netz suchte bzw. seinen Suchalgorithmus laufen ließ, entschied sich Heiko, die Hotelbar aufzusuchen. **** dämpft bekanntlich den Druck, dachte er sich.

Unten angekommen, musste Heiko feststellen, dass nicht nur der Ort die Ausstrahlung einer Schlaftablette hatte, sondern auch der Barbereich und seine Besucher. Auch die Getränkeauswahl war eher auf dem Niveau einer Dorfkneipe, so dass er sich für einen gewöhnlichen Whiskey auf Eis einließ. Während er sich umschaute, meldete sich sein Handy in kurzer Reihenfolge mehrfach.

Die nächsten beiden Nachrichten kamen von Jana und Andrea.

Andrea bedankte sich noch einmal für die Einladung und wollte wissen, was sie für den Umzug vorbereiten sollte.

Diese Nachricht beantwortete Heiko sofort. Er teilte ihr mit, dass sie nur Kleidung und ein paar persönliche Gegenstände benötige, da das Apartment mit allem ausgestattet sei. Was er verschwieg, war natürlich auch das Vorhandensein eines speziellen Raums inklusive Equipment für besondere Leidenschaften. Er ergänzte aber noch, dass sie ihm für das vertrauensvollen Verhältnis, dass sie zukünftig pflegen würden, die Zugangsdaten ihrer sozialen Kontakte im Netz mitteilen müsste, so wie es vertraglich auch geregelt sei.

Jana fragte offenbar **** an, ob er ihre speech-Nachrichten erhalten hatte und bat ihn dringend um Rückruf. Jana schien wirklich am Ende und bereit, alles zu geben.

Heiko bestellte noch einen zweiten Whiskey und dachte nach.

Sollte er Jana noch eine Chance geben, oder sie in ihrem Elend zurücklassen? Heiko entschied sich für ersteres, beschloss aber, es der Kleinen nicht zu leicht zu machen.

Heiko schrieb „Treffen 19.30h, Ort entscheidest Du. Du weißt, was ich erwarte. Wähle also den Ort in diesem Wissen aus. P.S.: Gut, dass es Jasmin besser geht.“

Bei Heiko kam langsam Frust auf. Nichts lief wie geplant und der der Druck stieg. Jedes Mal, wenn er an Jana dachte, spürte er, wie sich sein Schwanz begann, sich zu versteifen und jetzt zickt die Alte auch noch rum. Er wollte einfach nur vögeln und musste stattdessen auf eine weitere Nachricht warten.

Sein Handy vibrierte wieder und die nächste Nachricht kam von Jana. „Danke. Ja, ich weiß, dass ich Mist gebaut habe, Nachbarin passt auf Jasmin auf. Schick mir Hoteldaten, ich werde da sein.“

Ist Jana pünktlich?

Comments

      Want to support CHYOA?
      Disable your Ad Blocker! Thanks :)