Wie geht es weiter ?

Milo hat leichtes Spiel und Michaela überdenkt den Tag

Chapter 36 by PPixie PPixie

Es kommt, wie es kommen muss. Michaela wehrt sich nicht wirklich gegen Milo. Irgendwie ist ihr ja klar, dass es nur natürlich ist, wenn die beiden Jungs da sind und der eine von ihnen ihre ältere Schwester fickt, dass der andere auch etwas haben will. Nachdem Stano sie am Vortag entjungfert hat, hält sie sich selbst für "begehbar" und wäre sogar irgendwie enttäuscht, wenn sie im Gegensatz zu Mariana ganz außen vor gelassen würde.

Allerdings ist Milo so schnell mit ihr fertig, dass sie viel zu wenig Zeit hat, sich so auf ihn einzulassen, dass sie den Fick wirklich genießen könnte. Da war der BMW-Mann vom frühen Nachmittag schon von einem anderen Kaliber. Nachdem die beiden Burschen sich auf die natürlichste aller Arten entspannt haben, sagt Stano so etwas wie, dass man doch so einen unkomplizierten Quickie jeden Tag machen könnte, und Milo wendet ein, dass sie ihre Freunde Jakub und Tomas dabei nicht übergehen sollten. Schließlich vertrage eine Fotze auch zwei Schwänze nacheinander. "Oder vier", verbessert ihn Stano lachend. Danach verabschieden sie sich rasch.

Als Michaela Jakubs Namen hört, durchzuckt es sie freudig, denn er hatte ihr doch am Vortag so toll den Kitzler geleckt. Die beiden Schwestern grinsen sich an wie zwei Verschwörerinnen, dann geht die Jüngere wortlos in ihr Zimmer.

Michaela ist keine sehr gute Schülerin und geht nicht besonders gern dorthin. Als Mariana mit der Schule fertig war, traf es sie tief, als ihr bewusst wurde, dass sie nun noch jahrelang pauken müsse, bis sie ihrer Schwester endlich nachfolgen könne. In Wirklichkeit kann von Pauken freilich keine Rede sein, denn größerer schulischer Ehrgeiz ist ihr fremd. Vielmehr ist ihr das alles ziemlich egal, sie will die Zeit hinter sich bringen. Auf der anderen Seite möchte sie aber auch nicht gerade als Nutte verschrien sein. Eine Nutte sein - so what. Aber vor den anderen als eine Nutte gelten - das wäre die Hölle.

In den wenigen Stunden seit ihrer Entjungferung hat sich das Bewusstsein der Schülerin gleichwohl merklich gewandelt. Es ist fast, als habe sie einen neuen Sinn in ihrem Leben entdeckt. Endlich kann sie ihrer Schwester wieder auf Augenhöhe begegnen. Auch den Mitschülerinnen, die hin und wieder von sexuellen Eskapaden schwärmen, steht sie nicht mehr so arg nach. Ihr ist freilich klar, dass die "Augenhöhe" nur dann besteht, wenn sie nicht auf "kleines unberührbares Schwesterlein" macht, sondern sich genauso offen und selbstverständlich auf Männer einlässt wie Mariana.

Dabei hätte sie es sich noch vor zwei Tagen nicht vorstellen können, wie heiß es sie macht, so hautnah und direkt in das Leben der "Großen" einbezogen zu werden. Die Aussicht, dass der dunkelhäutige Mann mit dem BMW, der so kräftig in ihren Unterleib gerammelt hat, sie gleich am nächsten Tag wieder vor der Schule abpassen würde, erschreckt sie eigenartigerweise gar nicht wirklich. Vielmehr spürt sie ein Kribbeln im Bauch, das sich verdammt gut anfühlt. Ihr wird klar, dass sie auf jeden Fall dort hingehen würde, selbst wenn morgen die Schule plötzlich ausfiele. Es ist ihr Abenteuer, und niemand soll ihr das nehmen. Sie fühlt sich dabei eigentlich auch sicher, denn in der Schule wird niemand davon erfahren, weil sie ja gewillt ist, sich auf die Männer einzulassen. Und ihre Eltern werden es genauso wenig erfahren, glaubt sie. Höchstens Mariana.

Als Michaela darüber nachdenkt, was genau das Kribbelgefühl am meisten auslöst, kommt sie darauf, dass es der einhellige, vehemente Zuspruch der anderen erwachsenen Männer war, der bewirkt hat, dass sie die verdorbenen Kommentare wie Komplimente aufgenommen hat: mit Stolz, nun dazuzugehören. In dem Moment war sie richtiggehend froh, tatsächlich sogleich gefickt zu werden, denn die Meute zu enttäuschen, wäre doch peinlich gewesen. Tatsächlich passiert ist, zu ihrem Glück, das Gegenteil: Für Männer, mehr oder weniger doppelt so alt wie sie, ist sie plötzlich interessant und wird ernst genommen. So ernst, dass die sie unbedingt wieder treffen wollen, gleich morgen. Wer hätte das geanhnt?! Es war die begeisterte Zustimmung der anderen, die die Schülerin ganz besonders erregt hat. Mit: "Fick die Nutte", "Nimm sie richtig ran", und ähnlichen Sätzen haben sie den Stecher angespornt, und wenn ein ganzer Haufen gestandener Männer es für gut und richtig befindet, dann kann es doch nichts Schlechtes sein, was passiert ist. Zwei, drei von ihnen konnten es vom Alter her gewiss gar mit ihrem Vater aufnehmen, und sie stellt sich die Sensation vor, wenn er, ihr Vater, unter den Anfeuerern gewesen wäre.

Sie hat auch die Worte noch im Ohr: "Wir werden alle die Nutte ficken". Nein, das kann sie sich einerseits nicht vorstellen. Aber andererseits? Es würde ihr wahrscheinlich mehr Erfahrungen verschaffen, als jede ihrer Klassenkameradinnen hat. Auch das stellt Michaela sich im Grunde gar nicht so übel vor. Allerdings wird ihr schlagartig klar, dass sie die Pille braucht, und zwar schnellstens.

Soll Michaela rechtzeitig die Pille bekommen?

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Wird sie den Herausforderungen des nächsten Tages standhalten?

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