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Chapter 9
by
Reyhani
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Melkzeit
Als der Bauer fertig war und seine Pfeife an dem Holzklotz, auf dem er saß, ausgeklopft hatte, verkündete er die Nachtruhe. Alles schien wie gewohnt. Doch dann brachte er Annika mit einer Frage aus dem Konzept, die er beiläufig im Aufstehen an sie richtete:
„Annerl, hat dir eigentlich schon ein Mann beigewohnt? Ich weiß nicht, wie das bei euch ist. Bei uns im Dorf fangen die jungen Leute damit etwas später an, einige hier auf der Alm und viele, wenn sie Hochzeit halten.“
„Äh ... wir sind da früher dran. Ich habe auch schon einmal ... also um die Wahrheit zu sagen, bin ich noch ziemlich unerfahren“, stotterte Annika.
Sie hatte das Gefühl, sie schuldete dem Bauern eine ehrliche Antwort, auch wenn sie die Einzelheiten ihre gescheiterten Versuche mit den Jungs anzubandeln höchstens mit Susanne diskutieren würde.
Der Bauer war auch so zufrieden. „Das ist gut und richtig für ein Madl wie dich und das soll auch so bleiben. Dieses Geschenk an deinen Bräutigam soll dir keiner wegnehmen.“
Sie standen schon am Waschplatz, als Annika, die aus Gewohnheit den Stapel mit den Handtüchern genommen hatte, unschlüssig wurde. Benedikts erwartungsvoller Blick sagte ihr, dass es heute ihre Aufgabe war, den Bauern zu waschen. Sie legte die Handtücher weg, schnappte sich Schüssel und Tuch und verfuhr, so wie sie es von Susanne kannte. Die Handgriffe waren ihr vertraut, auch wenn sie noch nicht so schnell und routiniert war wie die Bäuerin.
„Pack ruhig ein bisschen kräftiger zu“, kommentierte der Bauer ihre Bemühungen, „wir Männer mögen das. Aber unten ein bisschen vorsichtiger, bitte. Ja, so ist es gut.“
Während sie sein Glied festhielt, um seine Hoden zu waschen, merkte sie, wie es sich mit Blut füllte. Bald hatte es sich nicht nur vergrößert, sondern auch an Festigkeit gewonnen. Eine solche Reaktion hatte der Bauer in den vergangenen Tagen nie gezeigt. Immer hatte sein Penis schlaff aus dem buschigen Schamhaar herausragend auf seinem Hodensack geruht. Annika war davon ausgegangen, dass er kein Interesse an anderen Frauen als Susanne hatte. Doch jetzt wurde sie eines Besseren belehrt. Bevor sie länger drüber nachdenken musste, ging sie schnell dazu über, Benedikts Beine und zum Schluss die Füße zu waschen.
Dann war Annika an der Reihe, sich selbst vom Schweiß und Staub des Tages zu befreien. Am Schluss reichte Benedikt ihr ein Handtuch. Er blieb direkt vor ihr stehen und sie konnte genau sehen, dass sein Glied noch größer und härter geworden war. Es ragte steil nach oben und seine rot leuchtende Spitze war halb entblößt.
Der Anblick löste ein beklommenes Gefühl in Annikas Brust aus, das als Kribbeln runter in ihren Magen zog und sich von da aus in ihrer Mitte ausbreitete. Mechanisch rieb sie mit dem Handtuch über ihre Brust und den Bauch, was das Kribbeln noch verstärkte.
Der Bauer zwinkerte ihr zu. „Ja schau, kannst stolz auf dich sein. So einen schönen Harten hast du mir gemacht. Du weißt schon, wofür man den braucht? So unwissend seid ihr Stadtmenschen auch nicht?!“
Machte er sich über sie lustig? Jedenfalls bestand kein Zweifel mehr, dass sie die Ursache von Benedikts Zustand war. Es war ihr Werk, also hatte sie wohl auch das Recht, es sich genauer anzusehen. Sie streckte die Hand aus, um sich noch einmal der ungeheuren Veränderung zu vergewissern. Als sie dann das Pulsieren in seinem Glied spürte, war sie regelrecht gerührt. Sein Herz schlug in ihrer Hand.
Vorsichtig bewegte Annika ihre Hand an seinem Schaft auf und ab. Mit einem kurzen Blick holte sie dafür Benedikts Einverständnis ein. Der Bauer lächelte verständnisvoll und machte es Annika auf diese Weise leichter, ihren Instinkten zu folgen. Zu Hause hätte sie sich das nicht so einfach getraut.
Sie untersuchte das Glied weiter mit der Hand. Vorsichtig legte sie die gesamte Eichel frei und bemerkte, wie sich das Fleisch spannte und sich das Pulsieren verstärkte.
„Schau, so machst du’s, Madl.“
Benedikt legte seine Hand auf die ihre und führte sie. Er gab ein wenig Spucke dazu und ließ sie selbst experimentieren. Annika erkundete das Glied in ihrer Hand, variierte Geschwindigkeit und Druck, mit denen sie es rieb und beobachtete mit Wonne, wie sich der rote Kopf zwischen ihren Fingern hervorschob. Das Gefühl die Zügel selbst in die Hand zu halten war atemberaubend.
Sie war so in das Spiel versunken, dass sie den Bauern fast vergaß. Erst als sein Atem stoßweise ging und er heiser zu stöhnen begann, sah sie ihn an. Sein flehender Blick erschreckte sie. Für einen Moment war Bauer Benedikt nur mehr irgendein Mann. Dann war schon alles vorbei, sie spürte wie sich eine zähe Flüssigkeit in ihre Hand ergoss und zwischen ihren Fingern hindurchlief, um auf den Boden zu tropfen.
Sie war stolz auf ihren Erfolg und enttäuscht zugleich, den entscheidenden Moment verpasst zu haben. Das versuchte sie mit Fürsorglichkeit zu überspielen. Schnell wusch sie die Spuren ihres Erfolges von ihrer Hand und von Benedikts Penis, der schnell wieder seine bekannte Form annahm.
Im Schlafzimmer streckte sich der Bauer in der Mitte des Bettes aus und gähnte wohlig.
„Hast schon viel gelernt, Annerl. Bist zu einer guten Melkerin geworden“, murmelte er noch, während er Annikas Schulter berührte.
Dann drehte er sich auf die Seite und war, seinem regelmäßigen Atem nach zu urteilen, schon eingeschlafen.
Heute war es Annika, die nicht einschlafen konnte. Sie war erregt von den Bildern in ihrem Kopf, konnte sich aber wieder einmal nicht dazu durchringen, sich selbst in den Schlaf zu streicheln. War es wirklich recht gewesen, was sie getan hatte? Sollte sie später mit der Bäuerin darüber sprechen?
Erst als Susannes Schatten zur Tür hineingehuscht kam und sich ohne ein Wort vorsichtig von hinten an sie kuschelte, beruhigte Annika sich.
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Das Dorf
Ein Ort versteckt in den Bergen
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