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Chapter 21
by
Papas_Liebling
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Lisas POV: Dampf ablassen
Die Handtücher, die ich an meine Brust drückte, waren noch warm vom Wäschetrockner, als ich auf die Badezimmertür zuging. Dampf quoll durch die Ritze am Boden, wie der Atem eines Drachen. Warm. Feucht. Geheimnisvoll.
Jemand war unter der Dusche. Jemand? David, wer sonst. Kein Grund für mich, draußen zu warten oder umzudrehen. Ich drückte versuchsweise mit dem Ellbogen gegen die Klinke. Nicht verschlossen.
Anfängerfehler :-)
Ich trat ein. Das Rauschen der Dusche war ungleichmäßig, hektisch. Nicht das stete Plätschern von jemandem, der einfach nur entspannt das warme Wasser über den Körper laufen ließ.
Ich grinste. Er hatte keine Ahnung, dass ich da war.
Hinter dem Glas bewegte sich seine Silhouette, die Arme vor dem Körper. Er stand mit dem Rücken zu mir, den Kopf nach vorne geneigt. Ich wusste sofort, was er tat. Er hatte keine Scham. Keine Chance.
Perfekt.
Ich legte die Handtücher hin. Leise. Keine plötzlichen Bewegungen. Dann schlich ich zur Toilette, hob vorsichtig den Deckel, schob Hose und den knappen Tanga, den ich heute früh ausgewählt hatte, hinab bis an die Waden. Ich setzte mich.
Ich sagte kein Wort. Lauschte dem Plätschern des Wassers. Davids schneller werdendem Atem.
Sekunden vergingen. Minuten. Er begann zu spüren, dass er nicht mehr allein war – dieses schleichende Gefühl, dass jemand anderes im selben Raum war.
Er drehte sich um. Erschrak. Rutschte beinahe in der nassen Dusche aus. Reflexhaft schlug er die Hände vor seiner Körpermitte zusammen. Zu spät, ich hatte schon alles gesehen. Nicht schlecht.
"Lisa!?" Seine Stimme überschlug sich. "Was machst du hier?"
Ich lehnte mich nach vorne, stützte mein Kinn in meine Hand.
"Wonach sieht es denn aus? Ich pinkle. Das ist doch offensichtlich. Du solltest wirklich die Badezimmertür hinter dir abschließen, wenn du ungestört sein möchtest. In letzter Zeit ist hier im Haus ziemlich viel los.“
Sein Blick - göttlich. Seine Augen weiteten sich. Zuerst Verwirrung. Dann Ungläubigkeit. Dann Ärger. Er dampfte beinahe. Immer noch tropfend.
„Du ...“, grollte er. Er machte eine Bewegung, um das Wasser abzustellen, dann erstarrte er auf halbem Weg. Vielleicht wurde ihm klar, dass das Handtuch außer Reichweite war. Und ihm wurde klar, dass ich nicht wegschauen würde, wenn er aus der Dusche stieg, um sich abzutrocknen.
„Entspann dich“, sagte ich sanft. „Ich habe schon Bessere gesehen. Aber auch schon Schlimmere.“
Sein Kiefer spannte sich an. „Raus hier!“
Ich spülte die Toilette. Stand langsam auf. Absichtlich langsam. Drehte ihm den Rücken zu und bückte mich - ganz tief - um meine Hose hochzuziehen. Dann nahm ich mir alle Zeit der Welt, meine Hände zu waschen.
Die Luft war dick von Dampf und Spannung. Und noch etwas: die nackte Tatsache, dass er nicht mehr die Kontrolle hatte.
Auf dem Weg nach draußen blieb ich an der Tür stehen. „Nele ist süß“, sagte ich über meine Schulter. „Aber sie kann mir nicht das Wasser reichen.“
Dann war ich weg. Und ich achtete darauf, dass die Tür hinter mir richtig ins Schloss fiel.
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Neles peinliche Missgeschicke
Stieftochter benimmt sich äußerst ungeschickt, wenn sie mit ihrem Stiefvater allein ist.
Ich bin allein zu Hause mit meinem Stiefvater. Irgendwie benehme ich mich in seiner Gegenwart auffällig ungeschickt. Was muss er nur von mir denken? Ich hoffe, er denkt genau das, was ich damit beabsichtige.
Updated on May 3, 2026
by Papas_Liebling
Created on Jul 6, 2025
by Papas_Liebling
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