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Chapter 103 by gha93 gha93

What's next?

Leckereien zum Frühstück

Als ich in die Küche kam, saß Robert am Tisch und las Zeitung, während Pia den Tisch deckte.

"Guten Morgen", sagte ich freundlich.

Robert schaute kurz hinter der Zeitung hervor, murmelte ein knappes "Morgen" und vertiefte sich dann gleich wieder in seinen Artikel.

Pia dagegen war etwas freundlicher.

"Guten Morgen, Tom", sagte sie fröhlich.
"Uuuh, neuer Stil, Pia?", fragte ich lobend und musterte die Mutter meiner Freundin anerkennend. "Sieht gut aus."

Pia trug ihre neue Sportkleidung. Eng anliegende, figurbetonte Sportkleidung.

Sie bestand aus einer engen, schwarzen Leggings und einem knappen, bauchfreien, schwarzen Top, das wohl eher ein Sport-BH war und ihre Brüste gut zur Geltung brachte.

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Es war das erste Mal, dass ich sie bewusst so etwas freizügiges tragen sah, und es stand im starken Kontrast zu ihrem bisherigen Kleidungsstil.

Pia errötete.

"D... danke, Tom", sagte sie schüchtern und schaute mich dann einen Moment lang sehnsüchtig an.
"Alles okay?", fragte ich sie.
"J... ja, alles in Ordnung, Tom", sagte Pia und widmete sich wieder dem Frühstück.
"Soll ich dir helfen?", fragte ich noch immer stehend.
"Nein, nein. Schon okay."

Sie fragte mich, wo ich Jennifer gelassen hatte und stellte einen Korb mit frischen Brötchen auf den Tisch.

Als sie sich dabei über den Tisch beugte, bemerkte ich, dass der Stoff ihrer Leggings transparent wurde, wenn er sich dehnte.

Den Blick auf Pias Hintern gerichtet setzte ich mich.

"Die wollte noch was mit Ben klären. Sie ist bestimmt gleich da."

Wie um meine Aussage zu bestätigen, kamen Jennifer und Ben in diesem Moment gemeinsam in die Küche.

"Guten Morgen", rief Jennifer gut gelaunt.
"Morgen", tat Ben es ihr gleich.

Endlich legte Robert seine Zeitung beiseite und grinste Jennifer an.

Es war klar, dass er an gestern Abend dachte.

Jennifer setzte sich ihm gegenüber auf die Eckbank zwischen Anjas leeren Platz und mir.

Ihre rechte Hand hielt sie auffällig geschlossen.

Auf der anderen Seite von mir ließ sich ein äußerst gut gelaunter Ben auf der Bank nieder.

"Na, schönen Morgen gehabt?", fragte ich leise.

Ben nickte und flüsterte mir ein leises "Danke" zu.

"Schon okay. Der spaßige Teil kommt erst noch."

Ben, den Jennifer anscheinend nicht eingeweiht hatte, sah mich fragend an, doch ich sagte nichts mehr dazu.

Inzwischen hatten Jennifer und ihre Mutter angefangen sich zu unterhalten.

Auch Jennifer lobte die neuen Kleider ihrer Mutter und sagte, wie gut sie ihr stünden.

Breit grinsend erzählte Pia, dass sie heute besonders motiviert sei und es kaum erwarten konnte loszulegen.

"Freut mich, dass du so motiviert bist", mischte Robert sich in das Gespräch ein und gab seiner Frau einen Kuss auf die Wange
"Ja, ich glaube, es hat endlich geklickt"

Sie nahm einen großen Schluck aus ihrem Shake-Becher.

"So, dann mach ich mich mal auf den Weg. Von nichts kommt nichts."

Sie gab Robert einen Kuss auf die Wange und winkte noch einmal in die Küche.

Einen Augenblick später war sie weg.

Ich legte Jennifer ein belegtes Brötchen auf den Teller. Da sie nur eine Hand frei hatte, war sie etwas eingeschränkt und ich wollte nicht, dass sie hungern musste.

"Danke."
"Gerne."

In diesem Moment kam Anja in die Küche.

Sie war aufreizender gekleidet als sonst.

Sie trug einen kurzen, figurbetonten, schwarzen Rock. Der Ausschnitt ihres Oberteils war tiefer, als man es von ihr gewohnt war.

War das eine Reaktion auf gestern, als Jennifers knappes Outfit Roberts ganze Aufmerksamkeit auf sich gezogen hatte?

War sie so eifersüchtig gewesen?

Wenn ja, hatte ihre Taktik Erfolg. Mit großen Augen folgte Robert Anja zu ihrem Platz.

"Guten Morgen, Anja", sagte er freundlich und versank quasi in ihrem Ausschnitt.
"Guten Morgen, Robert", antwortete Anja schüchtern lächelnd ihrem Stiefvater. Dann fügte sie etwas kälter hinzu: "Euch auch einen guten Morgen."

Aus den Augenwinkeln konnte ich sehen, wie Ben seine Augen verdrehte. Trotzdem grüßten wir Anja freundlich zurück.

"Brötchen?", fragte ich Anja.
"Oh ja ... äh, danke."

Ein Danke. Auch wenn es nur kleine Unterschiede waren, aber Anjas Verhalten hatte sich wirklich gebessert.

Ich schnitt das Brötchen auf und reichte es ihr.

Sie hatte sich gerade Butter darauf geschmiert, als Robert sie fragte, was sie heute so vorhatte.

"Erstmal muss ich arbeiten und heute Nachmittag bin ich bei Markus eingeladen."
"Oh, gibt es einen besonderen Anlass?", fragte Robert interessiert.
"Nö, einfach nur so. Wir ..."

Während Anja und Robert abgelenkt waren, nahm Jennifer schnell zwei Scheiben von Anjas Lieblingswurst und wischte ihre rechte Hand daran ab.

Anschließend legte sie sie unauffällig auf Anjas Brötchen.

Ben, der alles beobachtet hatte, starrte seine Schwester mit offenem Mund an.

"... aber heute Abend bin ich wieder da", beendete Anja ihren Satz und nahm eine der Brötchenhälften in die Hand.

Verwirrt musterte sie die Wurstscheibe.

"Sorry, das war ich", sagte Jennifer schnell. "Ich habe aus Versehen zwei Scheiben zu viel genommen und dachte, dass du sie vielleicht willst."
"Äh, danke", sagte Anja irritiert. "Aber das nächste Mal frag bitte vorher."
"Ja, sorry. Ich wollte euch nicht bei eurem Gespräch unterbrechen."

Anja verdrehte die Augen, richtete ihre Aufmerksamkeit dann aber wieder auf Robert, der nun von seinen Plänen erzählte.

Jennifer, Ben und ich wechselten aufgeregte Blicke.

"... und dann müssen wir später noch zu einem anderen Kunden fahren und ..."

Während Robert immer weitere Dinge aufzählte, die er heute noch erledigen musste und die Anja anscheinend zutiefst faszinierten, näherte sich das Brötchen immer weiter ihrem Mund.

Dann biss sie ab.

Jennifer, Ben und ich hielten die Luft an.

Zuerst sah alles noch ganz normal aus, aber nach ein paar Sekunden verzog Anja plötzlich das Gesicht.

"Waff fum ...", begann sie mit vollem Mund zu sprechen.
"Alles okay?", fragte Robert besorgt.

Anja schluckte den Bissen in ihrem Mund angewidert hinunter und starrte dann auf ihr Brötchen.

"Nein, ich... da ist irgendwas Ekliges auf meinem ..."

Okay, nachdem Jennifer es geschafft hatte, Anja etwas von Bens Sperma unterzujubeln, war ihre Aufgabe wohl erledigt.

Ich entschied mich ihr zu helfen, bevor Anja wieder zu ihrem alten selbst fand.

"Oh, das ist bestimmt die Marinade", sagte ich so ruhig wie ich konnte.
"Was für 'ne verdammte Marinade!?", fuhr Anja mich an.
"Na ja, eher 'ne Soße. Die hat Jennifer auf die Wurst gemacht. Schmeckt anfangs erst mal komisch, aber in einem Moment wirst du sie verdammt lecker finden."

Anja schüttelte den Kopf.

"So ein Bullshit! Seit wann macht ihr denn Soße auf eure Brötchen? Und außerdem schmeckt das fast wie ..."

Plötzlich verstummte sie.

Einen Moment später begann sie schließlich mit einem verwirrten Gesichtsausdruck das Brötchen wieder in Richtung ihres Mundes zu führen.

Vorsichtig schnupperte sie daran.

Dann nahm sie einen Bissen.

"Hmmm!", brummte sie kurz darauf positiv überrascht. "Daff fmeckt ja wirkliff fau gut!"

Sie nahm einen weiteren Bissen. Einen größeren diesmal.

Mit breitem Grinsen schauten Ben und ich dabei zu, wie Anja das Spermabrötchen in Windeseile herunterschlang.

Jennifer hingegen leckte nun selbst genüsslich ihre rechte Hand ab und schenkte den anderen wenig Aufmerksamkeit.

Roberts Sorge um Anja war verflogen und er wollte gerade wieder mit seiner Geschichte fortfahren, als Anja ihn unterbrach.

"Hast du noch mehr von der Soße, Jenny?"

Jennifer, die gerade ihren letzten Finger ablutschte schüttelte entschuldigend den Kopf.

"Tut mir leid", sagte sie und schaute zu Ben. "Aber ich bin sicher, dass ich mal wieder was davon besorgen kann."
"Hmm okay", brummte Anja und wandte sich wieder Robert zu.

Ich beugte mich zu Jennifer und gab ihr einen Kuss auf die Wange.

"Gut gemacht."

Sie errötete.

"Danke."

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