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Chapter 23 by daimon daimon

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Laras Schuld. Teil 3

Die nächsten Tage vergingen ohne weitere Begegnungen von Schülerin und Lehrerin. Lara spürte die Ungeduld der Wettgemeinschaft und begann sich schon zu fragen, ob sie die Situation falsch eingeschätzt hatte, da trat eine zierliche Gestalt aus einem der Hauseingänge auf ihrem Heimweg.

„Hallo Lara! Hast du etwas Zeit?“

„Klara! Du hast mich erschreckt!“

„Das wollte ich nicht. Ich habe …“

„Schon gut! Ich freue mich sehr, dich zu sehen.“

„Ich mich auch. Also …“

„Lara griff in ihre Hosentasche. Warte, Klara. Das ist meine Mutter. Ich muss rangehen. Dann schalte ich es aus. Versprochen.“

Klara war zunächst enttäuscht. Laras oft geübter Griff zum Smartphone hatte die Stimmung zwischen ihnen gestört. Doch dann begann sie zu lachen. Sie hatte sich verhalten wie eine Schülerin, die beim Telefonieren erwischt wurde.

„Ist schon gut. Mach nur!“

Lara drehte sich weg, drückte eine Schnellwahl und hob das Telefon ans Ohr.

„Ich glaube, ich habe sie so weit“, flüsterte sie, um dann laut fortzufahren: „Ja, Mama. Ich gehe noch kurz in den Park. Ich weiß noch nicht, ob ich zum Abendessen komme!“

Dann startete sie die Tonaufnahme und wandte sich ihrem Opfer zu.

„Ist es OK, wenn wir in den Park gehen?“, fragte sie die arglose Lehrerin.

Die wäre überallhin gegangen, um mit ihrer Schülerin zusammen zu sein. Laras Jagdinstinkt hatte sich wieder einmal bewährt. Sie hatte Klara am Haken.

Sie gingen nebeneinander die Straße entlang. Laras Hand streifte wie zufällig die Klaras. Fingerknöchel an Fingerknöchel. Ganz unverfänglich. Sie musste nicht lange warten, da durchzuckte es sie wie ein elektrischer Schlag. Klara hatte ihre feingliedrige Hand in ihre gelegt und hielt sie fest. Lara genoss diese erste eindeutige Annäherung Klaras.

Sie betraten Hand in Hand den von warmem Abendlicht durchfluteten Stadtpark, der an diesem Wochentag nur spärlich besucht war. Walter liebte es, sie hier zu vögeln, weshalb sie genau wusste, wo es ein kuscheliges Plätzchen gab, an dem sie sich vorgeblich unbeobachtet näherkommen konnten.

Klara ließ sich von der jüngeren Frau führen. Längst hatte ihre Lust die Oberhand über Anstand, Logik und simple Vorsicht gewonnen. So wehrte sie sich auch nicht, als Lara sie mit sich auf das weiche Gras einer kleinen Lichtung zog.

Klara trug, ganz gegen ihre sonstige Gewohnheit, ein leichtes Sommerkleid. Der dünne mit dezenten pastellfarbenen Blumen verzierte Stoff schmiegte sich sinnlich um ihre schlanke Gestalt.

Klara hätte sich sicher anders gekleidet, wenn sie gewusst hätte, dass es endlich so weit war. Die enge Jeans und das einfärbige T-Shirt waren weder besonders verführerisch. Zudem war es wesentlich mühsamer, ihre Hose loszuwerden, wenn es endlich zur Sache ging.

Zunächst saßen sie nur, eng aneinandergeschmiegt. Immer noch Händchen haltend. Fast romantisch wären da nicht zwei junge Männer gewesen, die einigermaßen getarnt ihre Handykameras in Richtung des sich entfaltenden Geschehens hielten.

Zum Glück waren Klaras Sinne ganz und gar auf das junge Mädchen gerichtet, das sie hier in dieses malerische Liebesnest geführt hatte.

Lara war froh, dass die erfahrenere Frau die Initiative übernahm. Sie blickte Lara tief in die Augen. Dann kam der Kuss. Nur kurz verhalten und vorsichtig, dann begann der Tanz der Zungen. Für die beiden Frauen blieb die Zeit stehen.

Ihre Hände an ihren Brüsten, an ihrem Gürtel. Die Hose war kein Hindernis für ihre erfahrene Liebhaberin. Lara half ihr, schälte sich aus Hose und Slip und spreizte ihre Beine. Sie dachte nicht mehr an die filmenden Schulkollegen, die sicher längst nach Herzenslust wichsten. Klaras geübte Finger ließen sie die Welt um sich vergessen. Vorsichtig wurde ihre Spalte erkundet. Vom superempfindlichen Zäpfchen am oberen Ende über die oft vernachlässigte Uretra bis hin zum Eingang zu ihrem Innersten. Dann, endlich drang ein Finger ein und krümmte sich an genau der richtigen Stelle, wo er jenen Punkt traf, der sie zum Heulen brachte und ihr Becken in rhythmische Bewegungen versetzte. Klara quälte sie nicht länger und ließ ihre Finger über ihre Perle tanzen, bis endlich die Erlösung kam. Sie stürzte förmlich in ihren Orgasmus. Als sie wieder klar denken konnte, beugte sich Klara lächelnd über sie und gab ihr einen Kuss.

Mit einem Schlag wurde Lara klar, welche Show sie eben geboten hatte. Sie setzte sich mit einem Ruck auf und versuchte, ihre Blößen zu verdecken.

Klara schaute sie zunächst amüsiert an, dann hörte auch sie das Kichern aus den Büschen und erstarrte vor Entsetzen.

„Was hast du getan?“, rief sie Lara hinterher, die ihre Hose hochzog und eilig die Flucht ergriff.

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