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Chapter 5 by ThormGravis

Kommt Lara ohne Zwischenfälle an?

Lara gerät in eine Kontrolle

Lara hatte es eilig. Ihr Flug ging am frühen Nachmittag von London aus. Daher packte sie eiligst die notwendigsten Reiseutensilien, vor allem genügend Kleidung und alle Unterlagen, mit denen sie Manderscheidt ihre Theorie erläutern wollte. Auf Waffen verzichtete sie angesichts der Sicherheitsüberprüfungen an europäischen Flughäfen gänzlich. Zuletzt zog sie sich um und wählte eine knallengsitzende Jeans, die sie über den String zog, ein Paar hochhakiger Stiefeletten und ein Crop Top, das zwar keinen sonderlich großen Ausschnitt besaß, unter dessen stark gespannten Stoff ihre massive Oberweite aber dennoch ausgezeichnet zur Geltung kam.

Kurz darauf war Lara in ihrem Sportwagen auf dem Weg nach London. Wie gewöhnlich maß sie den Geschwindigkeitsbeschränkungen auf der Landstraße nicht allzu viel Bedeutung bei und überholte mehr als einmal einen braven Bürger, um gerade noch rechtzeitig vor dem Gegenverkehr wieder einzuscheren. Lara zweifelte nicht daran, dass hinter ihr einige Verwünschungen und uncharmante Beleidigungen geäußert wurden, doch das stimmte sie nur umso positiver. In ihrem Herzen war sie letztendlich eine Rebellin, was sich nicht zuletzt in ihrer Abneigung gegen althergebrachte akademische Vorgehensweisen äußerte. Sie liebte den Rausch der Geschwindigkeit und den Adrenalin-Kick, aber diesmal hatte sie es auch einfach eilig.

Als sie etwa drei Viertel der Strecke hinter sich gebracht hatte, leuchteten hinter ihr plötzlich blaue Lichter mit passender Sirene auf. Lara brauchte nicht in den Rückspiel zu schauen, um den Grund zu kennen. Diese Symphonie aus Licht und Ton war ihr nur allzu bekannt. Sie fluchte. Normalerweise hatte sie genügend Geld, um Strafen zu bezahlen, und war durchaus bereit, sich aus lästigen Situationen herauszureden - oder andere, weniger anständige Dinge zu tun, um die Polizisten wohlgesonnen zu stimmen, aber dies erforderte gewöhnlich Zeit und die hatte Lara gerade nicht. Sie fluchte.

Der Polizeiwagen überholte sie und Lara erhaschte kurz einen Blick auf den großen, breitschultrigen Kerl auf dem Beifahrersitz. Der Fahrer schwenkte vor Lara zurück auf die Fahrbahn und eine Leuchtschrift gebot ihr, dem Wagen zu folgen, während zu Laras Überraschung ein zweiter Polizeiwagen sich hinter sie setzte. Hatte sie jemand Wichtiges auf der Straße geschnitten, der sich beschwert hatte? Warum sollten sie sonst gleich zwei Dienstwagen herauswinken?

Lara folgte den Cops auf den nächsten Rastplatz, wobei der zweite Wagen an der Einfahrt zurückblieb. Nachdem Lara angehalten hatte, stiegen die beiden Polizisten aus. Der Fahrer war groß und schlank mit einer recht amerikanisch wirkenden Sonnenbrille auf der Nase, der Beifahrer war ebenfalls groß, aber viel breiter und muskulöser gebaut als sein Kollege. Sein Gesicht war von harten Zügen geprägt und einige Narben verriet, dass er schon mehr als eine körperliche Auseinandersetzung hinter sich hatte.

Der Fahrer kam zu ihrem Fenster und klopfte lässig dagegen, während sein Kollege mit der Hand an der Waffe sicherte. Lara betätigte den Fensterheber und schaute ihn mit ebenso freundlichem wie koketten Lächeln an. "Guten Tag, habe ich etwas falsch gemacht", fragte sie mit Unschuldsmiene und drehte sich so, dass der Mann ihren beachtlichen Vorbau besser sehen konnte. Lara war noch nie schüchtern gewesen, wenn es darum ging, aus ihren körperlichen Reizen Kapital zu schlagen.

"Sie waren viel zu schnell unterwegs, Miss." Der Mann verzog keine Miene, doch die leichte Neigung des Kopfes verriet Lara dennoch, dass er ihr direkt auf die Brüste starrte. Sein Namensschild wies ihn als "L. Donohue" aus.

"Oh, tut mir leid", flötete Lara, "ich habe es leider furchtbar eilig, weil ich einen Flieger in London bekommen muss. Da kann es schon sein, dass ich vielleicht 10 Stundenkilometer zu schnell gefahren bin."

"Ha", grinste sein bulliger Partner von sich. Auch sein Blick verriet, dass ihn Laras schamlose Untertreibung leicht belustigte.

"10 Stundenkilometer? Wohl eher 60 oder 70 Stundenkilometer zu schnell, wenn das überhaupt reicht, Miss. Ihre Fahrzeugpapiere und ihren Führerschein bitte." Donohue blieb sachlich, auch wenn sein Blick immer noch ein eindeutiges Primärziel hatte.

"Aber gerne doch." Lara reichte dem Mann die geforderten Papiere und setzte sich dabei wie zufällig noch ein wenig mehr in Pose.

"Und ich muss sie bitte, auszusteigen", verlangte Donohue, dessen Partner nun Laras Wagen umrundete.

"Muss das denn sein? Ich sagte doch, dass ich einen wichtigen Termin habe. Können wir es nicht bei einer Verwarnung belassen?" bat Lara und fügte mit noch lasziverer Stimme hinzu "Sie können ja meine Adresse aufschreiben und mich besuchen kommen, wenn ich wieder zurück bin. Dann können sie mich ein wenig belehren." Sie lächelte ihn verheißungsvoll an und war in der Tat bereit, dem Kerl - und zur Not auch seinem Partner - einen geilen Abend mit ihr zu schenken, wenn die beiden sie gehen ließen.

Donohue zog die Brille ab und sah sie an. Sein Blick verriet eindeutig, wie sehr ihn dieses Angebot zu reizen schien. "Bedaure, Miss", sagte er nach einem kurzen Moment, "bitte steigen sie aus."

"Wenn es sein muss." Lara seufzte und fragte sich, ob es sich lohnen würde, den beiden Kerlen direkt Sex vor Ort anzubieten. Auch das würde Zeit kosten, aber wenigstens würde sie sich andere Scherereien ersparen und müsste nicht mit aufs nächste Revier kommen. Sie öffnete die Tür und schwang ihre langen, schlanken Beine, die in der knallengen Jeans hervorragend zur Geltung kamen, in einer verführerischen Bewegung aus dem Wagen. Mit leicht wackelndem Po ging sie einige Schritte von der Tür weg und lächelte dem zweiten, bulligeren Cop zu, der am Heck ihres Sportwagens stand und sie gierig musterte. "R. de Souza" stand auf seinem Namensschild, obwohl er nicht sonderlich südländisch aussah. Vielleicht hatte er Vorfahren in einer ehemaligen karibischen Kolonie, mutmaßte Lara.

"Mit dem Gesicht zum Wagen bitte, Miss", forderte Donohue sie auf.

"Sie wollen wohl eine Leibesvisitation durchführen", hauchte Lara, so dass es eher wie ein Angebot als eine Vermutung klang. "Eigentlich könnte ich ja auf eine weibliche Beamtin bestehen, aber ich will mal nicht so sein." Sie lächelte, folgte dann aber der Anweisung. Eigentlich war es eine reichlich übertriebene Maßnahme, aber wahrscheinlich wollte der Kerl sie wirklich nur anfassen.

Tatsächlich trat Donohue hinter. "Den Hintern leicht rausstrecken und Beine etwas breiter", ordnete er an.

Lara verdrehte die Augen. Offenbar ging es jetzt ans Eingemachte. Sie streckte den Po raus, wackelte leicht damit und stellte sich deutlich breitbeiniger hin. "Besser so?" hauchte sie.

Donohue begann sie abzutasten und zu Laras Überraschung zunächst wirklich nach Waffen zu suchen, dann konnte er aber offenbar doch nicht widerstehen und packte ihr mit beiden Händen kräftig an die Unterseite ihrer Brüste.

"Oooohhh", keuchte Lara in gespielter Überraschung, "das war wohl ein Versehen. Oder etwas nicht, Mister Donohue?" Sie drehte den Kopf leicht zu ihm und sah dabei, dass de Souza sie unverhohlen gierig anblickte. Aus den Augenwinkeln erkannte sie auch, dass die beiden anderen Polizisten von der Einfahrt des Parkplatzes zu Fuß näher kamen. Sie hatten ihren Wagen quer in der Einfahrt geparkt. Lara stutzte für einen Augenblick. Hatten die beiden Kerle das Geschehen aus der Distanz beobachtet und wollten sie mit dieser Blockade für genügend Ruhe sorgen, damit sich alle vier Kerle mit Lara beschäftigen konnten?

"Gesicht nach vorne", verlangte Donohue ohne auf Laras laszive Bemerkung weiter einzugehen. Seine Hände glitten ihre Taille herab und fuhren ihr äußerst ungalant über den Po zu den Beinen.

Wie verläuft die Kontrolle?

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