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Chapter 57 by ThormGravis
Wohin bringen sie Lara? Wie wirkt Dr. Bertholds Mittel?
Lara erlebt erste Auswirkungen der Injektion
Die beiden Männer brachten Lara ins Obergeschoss und die scharfe Archäologin leistete keine Gegenwehr. Sie fühlte sich schwach - schwächer als es eigentlich der Fall sein dürfte. Es war nicht der erste harte und lange Gangbang, den sie hatte mitmachen müssen, und gewöhnlich erholte sie sich schnell von den damit verbundenen Anstrengungen. Doch im Augenblick war in ihrem Körper irgendeine Teufelei im Gange, die sie spürbar schwächte. Ihre athletische Muskulatur fühlte sie schlapp an und ihre Wahrnehmung war leicht getrübt, als hinge ein schwacher Nebel vor ihren Augen. Lara zweifelte nicht daran, dass dies Auswirkungen von dem Mittel waren, dass dieser verdammte von Waldheim ihr gespritzt hatte. Sie spürte eine seltsame Wärme, die sich von ihren Brüsten ausgehend langsam in ihrem ganzen Körper ausbreitete
Lara hatte erwartet, in eine Zelle gebracht zu werden, doch stattdessen schleiften die beiden Männer sie in ein opulent ausgestattetes Gästezimmer, in dem sich neben Bett, Schreibtisch und einer kleinen Sitzecke sogar eine breites Bücherregal und ein mannshoher und ebenso breiter Spiegel befanden. An der gegenüberliegenden Seite blickten einige vergitterte Fenster in Richtung des Wannsee. Die übrigen Wände waren mit afrikanischen Totenmasken aus einem Dutzend unterschiedlicher Kulturen und Epochen, zwei südamerikanischen Wurfspeeren, einem Berberteppich, mehreren Gemälden der chinesischen Ming-Dynastie, einer byzantischen Bodenvase und allerlei anderem Krimgrams behangen oder zugestellt.
"Unfassbar." Lara schüttelte ungläubig den Kopf. "Euer Chef ist so ein Banause", erklärte sie den beiden Kerlen, die sie quer durch das Zimmer schleiften. "Er hat weder Geschmack noch irgendeine Ahnung von historischen und kulturellen Zusammenhängen." Selbst in ihrer aktuellen Lage konnte sie nicht aus ihrer Haut und das eklatante Geschmacksdefizit, dass von Waldheim hier zur Schau stellte, war für einen kurzen Moment wichtiger als ihre Schwäche und die unbekannte Substanz, die in ihrem Körper arbeitete. Als die beiden Männer nicht antworteten, sondern erst nur sich selbst und dann Lara begriffsstutzig anstarrten, seufzte die heiße Grabräuberin. "Und ihr beide habt nicht die geringste Ahnung von ich spreche", stellte sie mit einer Spur Resignation in der Stimme fest, "und wahrscheinlich interessiert es euch auch nicht."
Als ob es eine Antwort auf ihre Feststellung sei, wuchteten die beiden Männer Laras schlanken Körper mit Leichtigkeit auf das Bett. Die Engländerin kam darauf zum Liegen und erwartete, dass die beiden Kerle sofort hinterhersteigen und sie abermals ficken würden, doch stattdessen warfen sie nur einen letzten gierigen Blick auf Laras heißen Körper, verließen den Raum und verriegelten die Tür von außen deutlich hörbar.
Lara zog überrascht eine Augenbraue hoch, wollte sich aber nicht beschweren. Sie hegte kein besonderes Interesse an weiterem Sex, auch wenn sie sich ziemlich sicher war, dass von Waldheim noch einiges mit ihr vorhatte und solche Situationen ihrer Erfahrung nach immer irgendwie mit Sex zu tun hatte. Ihr gingen einige Erinnerungen von vergleichbaren Momenten durch den Kopf, als Gegenspieler oder andere Feinde sie in ihre Finger bekommen hatten und sich mit ihr vergnügt hatten. Lara konnte nicht einmal ansatzweise schätzen, wie viele Männer sie im letzten Jahrzehnt, in dem sie den Adrenalinkick halsbrecherischer Abenteuer suchte, gefickt hatten.
Ihre Gedanken verharrten beim schmierigen General Santiago, der im Dschungel von Paraguay eine kleine Privatarmee unterhalten hatten. Lara war mit ihm in Konflikt geraten, als sie nach einem alten prä-kolumbianischen Artefakt suchte und ihn zunächst (mit Geld und Sex) bestochen hatte, aber schließlich von ihm hintergangen wurde. Die halbe Armee des Generals hatte sie über eine Woche lang durchgefickt, bevor sie hatte entkommen und es Santiago heimzahlen können. Immerhin hatte sie die Urne, das von ihr gesuchte Artefakt, am Ende mitgenommen, während Santiago seither in einem Erdloch verrottete. Unter dem Strich waren dieser Erfolg und vor allem der enorme Adrenalinkick die Reise und letztendlich sogar den Massenfick wert gewesen. Lara erinnerte sich noch deutlich an die schmutzigen Baracken, in denen die Männer sie reihenweise bestiegen hatten, um sie einzeln, zu zweit oder mit mehreren gleichzeitig zu nehmen. Wenigstens einmal am Tag hatte General Santiago sie herausholen lassen, um sie in seiner Hacienda selbst zu ficken oder sie irgendwelchen Gästen zu überlassen.
Lara sah die Erinnerungen mehr als deutlich vor ihrem geistigen Augen und spürte beinahe die Schwänze, die sich mit ihr vergnügt hatten. Ihr Körper erzitterte unter den Stößen und ihre prallen Brüste erbebten unter den groben Händen, die sie durchkneteten. Lara stöhnte und wand sich auf dem Bett, während sie sich daran erinnerte wie Santiago sie seinen bulligen Leibwachen überlassen hatten, die sie einer nach dem anderen stundenlang benutzten und auf die Weisung ihres Chefs vor allem ihren geilen Arsch fickten. Santiago hatte den Gangbang gierig beobachtet und wenn Lara sich recht erinnerte sogar gefilmt, um zwischenzeitlich selbst in die Action einzugreifen - was für Lara trotz ihrer massiven Abneigung gegen den alten Möchtegern-Warlord eher eine Erholung darstellte verglichen mit der weit härteren Belastung beim Gangbang mit den durchtrainierten Leibwächtern. Diesen Leibwächtern mit ihren harten, großen Schwänzen. Diesen Schwänzen, die sie...
Lara schüttelte den Kopf und ein Schauer lief durch ihren heißen Körper. Was geschah hier? Wieso erging sie sich in vergangenen Erlebnissen? Gewöhnlich war Sex für sie eine emotionslose Sache, eine Art Werkzeug, dass sie genau wie ihre körperlichen Reize einsetzte, um sich einen Vorteil zu verschaffen. Meistens empfand sie kein Vergnügen dabei, sondern ging solche Erlebnisse wie in Paraguay nüchtern und ziemlich kaltherzig an. Es erregte sie nicht im jeweiligen Moment und schon gar nicht nach mehreren Jahren. Sie erinnerte sich manchmal an alte Erlebnisse, aber dabei standen stets die erregende Gefahr und das Adrenalin im Mittelpunkt. Und jetzt? Jetzt lag sie hier in von Waldheims Villa, nackt und gefesselt, und phantasierte von vergangenen Sex-Eskapaden, die zudem nicht einmal zu ihren angenehmen Erlebnissen zu rechnen waren. Und dabei wurde sie, wie Lara erst nach einigen Augenblicken wirklich realisierte, auch noch feucht. Ihr Körper war von der Erinnerung ungemein erregt und ihre Muschi war nass.
"Was zur Hölle..." Lara stand auf und verdrängte die Erinnerung. Sie fühlte sich fiebrig und schwach auf den Beinen, doch ihr Körper war immer noch von Wogen der Hitze durchflutet. "Von Waldheim. Du verdammtes Arschloch", presste sie hervor, als sie begriff, dass es sich zweifellos um die Auswirkungen von von Waldheims Mittel handeln musste, doch ihr wütendes Knurren ging noch während der Verwünschung in ein Keuchen über, als die Erregung abermals wie eine über den Damm schwappende Welle ihren heißen Körper erschütterte.
Instinktiv presste sie die Beine zusammen und kämpfte gegen die eigene Lüsternheit an, die sich immer stärker in ihr manifestierte. Lara war es gewohnt, andere zu manipulieren und mit ihren körperlichen Reizen zu erregen. Sie hatte diese Macht stets genossen und es schmeckte ihr gar nicht, dass sie nun selbst Opfer einer solchen Beeinflussung wurde, auch wenn es offensichtlich auf einem chemischen Weg geschah.
Andere Erinnerungen drangen in ihr Bewusstsein vor. In kurzen, blitzartigen Schüben tauchten vergangene Erlebnisse in ihrem Verstand auf, an die sie schon seit Jahren nicht mehr gedacht hatte. Der Sex mit einem halbmenschlichen Tempelwächter in einer verschütteten Ruine in Griechenland war für einen kurzen Augenblick dominant. Er hatte sie auf einer umgestürzten Säule genommen und Lara konnte nicht verhindern, dass sie auf das Bett fiel und ihr Körper in Erinnerung an die unmenschlich harten Stöße der übernatürlichen Kreatur zuckte und dabei halb lüstern und halb gequält stöhnte. Der Tempelwächter hatte sie von hinten genommen, während sie über die Säule gebeugt vor ihm kauerte, und auch in der Realität nahm Lara auf dem Bett eine vergleichbare Position ein. Sie konnte von ihrer eigenen Erinnerung getrieben beinahe fühlen, wie der große Schwanz des halbmenschlichen Wesens in sie eingedrungen und sein Becken hart gegen sie geprallt war.
Lara kämpfte gegen die Erinnerung an und wälzte sich unter Aufbietung ihrer Willenskraft auf den Rücken. Es gelang ihr, die Vergangenheit zu vertreiben, aber die chemisch erzwungene Lust wogte weiterhin machtvoll durch ihren Körper. Schweiß glänzte auf ihrem Körper und sie atmete schwer, während ihr prallen, perfekt geformten Brüste sich erregt hoben und senkten, als die Tür von außen entriegelt wurde. Ruckartige wandte Lara den Blick hinüber.
Wer betritt den Raum?
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Lara Croft
Die nicht jugendfreien Abenteuer einer Grabräuberin
Wer hat nicht von ihr gehört? Lara Croft, die Actionlegende, die Grabräuberin. Doch aus Gründen der Altersfreigabe und somit der Umsätze verschweigen uns die Computer-Spiele, Comics und Filme uns seit jeher jene Abenteuer der Actionheldin, die keine Jugendfreigabe erhalten würden. Hier können wir hingegen Zeugen ihrer mehr oder weniger freiwilligen und heldenhaften Abenteuer für die erwachsene Leserschaft werden.
Updated on Apr 4, 2024
by ThormGravis
Created on Apr 9, 2016
by ThormGravis
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