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Chapter 32 by ThormGravis
Wohin führt Laras Flucht?
Lara besorgt sich einige Informationen
Lara orientierte sich kurz und eilte den Gang zurück in die Richtung, aus der sie hergebracht wurde. Das Licht flackerte unstet, doch sie eilte zügig voran. Ihre prallen, großen Brüste bewegten sich in dem Kettenbikini leicht auf und ab, ohne dabei ihre perfekte, pralle Form zu verlieren. Die Absätze ihrer Stiefeletten klackten leise auf dem harten Boden.
Die kurzläufige Schrotflinte stets einsatzbereit warf Lara im Laufen flüchtige Blicke in offene Räume, an denen sie vorüber kam. In manchen stapelten sich Schrot, alte Kiste und kaum noch brauchbare Nutzgegenstände wie halb verrottete Europaletten, zerbrochene Werkzeuge und mit allem möglichen nutzlosen Krempel vollgeräumte Regale. In anderen konnte sie in wirrer Unordnung eine ganze Menge Transportkisten in tadellosem Zustand erkennen, die jedoch höchst eigenwillige Beschriftungen oder die Aufdrucke von mehreren Dutzend unterschiedlicher Firmen aufwiesen. Lara zweifelte nicht daran, dass es sich hierbei entweder um Schmuggelware oder um Diebesgut handelte.
Lara erreichte die Tür, die zu der Halle führte, in der sie aufgewacht war. Vorsichtig warf sie einen schnellen Blick durch das runde Fenster in der Tür, das an ein Bullauge erinnerte. Die Halle war dunkel und scheinbar menschenleer, doch angesichts der Lichtverhältnisse war es ihr unmöglich zu erkennen, ob sich irgendwelche Söldner Wache standen. Lara ging nicht davon aus, denn die Thetor und die anderen Kerle nahmen sicher an, dass Lara noch immer von Makubo vergewaltigt würde. Dennoch wollte Lara Vorsicht walten lassen. Sie hatte für ihren Geschmack schon oft genug Handschellen getragen, seit sie Croft Manor verlassen hatte, und legte keinen Wert darauf, abermals gefangen genommen zu werden.
Lara wartete einige Augenblicke ab und beobachtete, ob sich irgendetwas in der Halle regte. Geduld war jedoch noch nie ihre Stärke gewesen. Gerade als sie sich entschied, genug gewartet zu haben, öffnete sich direkt neben ihr eine andere Tür im Gang. Ruckartig riss sie die Waffe hoch und hielt sie dem schwarzen Söldner, der im Türrahmen stand, vor das Gesicht. Es war einer der beiden Männer, die sie in den Waschraum geschleift hatten und dann von Makubo fortgeschickt worden waren. Nun sah er sie mit erschrecktem Erstaunen an.
"Hey", grüßte Lara und konnte sich einen leicht triumphierenden Unterton nicht verkneifen. "So schnell sieht man sich wieder." Im selben Moment schoss die Hand des Söldners vor und packte nach dem Lauf der Schrotflinte. Er war schnell - das musste Lara ihm zugestehen -, doch sie war viel schneller. Sie hätte ihn ohne Probleme erschießen können, doch wollte sie das nicht. Sie war nicht gerade übertrieben mitleidvoll oder zartbesaitet und hatte wahrscheinlich schon mehr Leute erschossen als ein ganzes Regiment der britischen Luftlandetruppen. Aber sie wollte Informationen und konnte es sich nicht leisten, eine so laute Waffe abzufeuern, da dies nur ungewollte Aufmerksamkeit erzeugt hätte. Daher riss sie die Schrotflinte in einer schnellen Bewegung zurück aus der Reichweite des Mannes, drehte sich mit einer eleganten Pirouette um seinen ausgestreckten Arm und rammte ihm den Kolben der Waffe hart gegen den Kopf. Mit einem dumpfen Keuchen taumelte der Mann rückwärts in den Raum, aus dem er gekommen war. Lara folgte ihm mit raschen Schritten, schloss die Tür hinter sich, nahm die Waffe wieder in den Anschlag und lächelte. "Also nochmal: So schnell sieht man sich wieder."
"Miststück", grummelte der Söldner und hielt sich die rechte Gesichtshälfte. In seiner Stimme schwangen Wut, Überraschung und eine gehörige Portion Schmerz mit, was Lara nicht sonderlich viel Mitgefühl entlocken konnte.
"Setzen", befahl Lara kurz und deutete mit dem Lauf der Schrotflinte auf einen alten Sessel in der Ecke. Dann warf sie einen hastigen Blick durch den Raum. Offensichtlich handelte es sich um eine Art improvisiertes Büro. Ein großes Fenster erlaubte einen Blick hinaus auf den angrenzenden Hafen. Davor stand ein Tisch mit einem aufgeklappten Notebook. Sonst befanden sich einige Kisten, ein großes Regal mit Aktenordnern im Raum und eine kleine Sitzgruppe bestehend aus alten Ledersesseln und einem niedrigen Beistelltisch im Raum. "Also gut. Wir wurden uns noch nicht richtig vorgestellt", fuhr Lara auf die ihr eigene saloppe Weise fort, "ich bin Lara, Archäologin und ziemlich sauer. Wer bist du?"
"John", antwortete der Mann kurz angebunden. Seine rechte Gesichtshälfte war ziemlich lädiert. Das Auge war stark geschwollen, der Wangenknochen höchst wahrscheinlich gebrochen.
"Okay, John. Ich tu jetzt einfach so als würde ich dir glauben..." Lara sah machte einige Schritte zum Fenster und warf einen flüchtigen Blick über den Hafen. Liverpool. Lara war sich sicher. Der große Industriehafen an der Westküste Englands war recht markant. Unmittelbar vor dem Gebäude, in dem Lara sich befand, stand ein Truck, der gerade beladen wurde. Schiffe lagen in diesem Abschnitt nicht vor Anker, aber zwei große Containerriesen verließen gerade den Hafen. Sie wandte sich wieder dem Söldner zu. "Also gut, John. Was tut ihr ihr? Wo ist die ägyptische Schlampe hin? Warum seid ihr noch hier?"
"Du schießt doch eh nicht", spielte John den harten Kerl. "Wenn du abdrückst sind im Nun zwanzig Mann hier und ficken dich tot."
"Kann sein." Lara zuckte teilnahmslos mit den Achseln. "Du würdest aber sicher nicht dazu gehören und auch nicht mehr zusehen können. Vielleicht erschieß ich dich einfach und haue durch das Fenster und über die Dächer ab, während alle hierher kommen. Wäre eine gute Ablenkung." Lara machte einige Schritte auf John zu, senkte die Waffe und drückte ihm die Mündung in den Schritt. "Wer weiß. Vielleicht erschieß ich dich ja auch nicht. Was denkst du, wie schnell deine Kumpane dich in ein Krankenhaus bringen werden. Nach meiner Erfahrung verblutet ein Kerl innerhalb von drei Minuten, wenn man ihm den Sack und den Schwanz wegschießt."
John erbleichte. "Okay, okay." Er machte eine beschwichtigende Geste und Schweiß rann ihm über die Stirn. "Die Lady hat Liverpool eben auf einem Schiff verlassen. Es heißt Karthum oder irgendwie so." Er deutete hastig gestikulierend auf eines der beiden Schiffe, die gerade auf die Hafenausfahrt zusteuerten. "Wohin sie will weiß ich nicht. Das wissen höchsten Thetor und dieser Deutsche."
"Welcher Deutsche?" forschte Lara nach und wurde hellhörig.
"Kurt Waldner. Oder Kurt Waldmann. Irgend ein dreckiger Kraut halt. Keine Ahnung wie der genau heißt."
"Kurt von Waldheim?" fragte Lara. "Dr. Kurt von Waldheim?"
"Ja, ich glaub schon." John nickte nach einigen Augenblicken des Nachdenkens.
"Waldheim." Lara spuckte den Namen gerade zu aus. Dr. Kurt von Waldheim, Sohn irgendeines alten bayrischen Grafen und dubiosen Kunstsammlers, war einer der Männer aus Professor Manderscheidts Umfeld und nicht gerade ein Freund von Lara. Er hatte sie bei diversen Gelegenheiten angegraben und ihr auf einer Party einen Drink mit K.o.-Tropfen verabreicht, um sie danach zu besteigen. Vor allem war er aber ein Stümper und Verräter. Lara hatte ihn im Verdacht gehabt, einige wichtige Forschungsunterlagen, die Lara und Manderscheidt zusammengetragen hatten, verkauft zu haben. Doch der Professor hielt zu seinem Kollegen auch weil Waldheims Vater zu den größten Förderern des Instituts gehörte. Offenbar hatte Kurt den Professor abermals hintergangen und Lady Amuharesh vom Gespräch zwischen Manderscheidt und Lara informiert.
John erkannte, dass Lara einige Gedanken wälzte, und glaubte, ihm biete sich eine Chance. Er drückte den Lauf der Schrotflinte zur Seite und sprang auf, wurde aber von einem harten Ellenbogenstoß Laras gegen seine Nase sofort wieder auf den Sessel geschleudert. "Versuch das nicht noch einmal", knurrte Lara, deren Stimmung sich noch weiter verdüstert hatte. "Wo ist Waldheim?"
"Scheiße... du Miststück hast mir die Nase gebrochen..." In der Tat sprudelte das Blut aus Johns Nase, doch Lara kannte keine Gnade. Sie setzte die Schrotflinte wieder an seinen Schritt an, ohne ein weiteres Wort zu verlieren. Offenbar verstand John die stumme Botschaft, denn trotz seiner schmerzenden Nase antwortete er: "Der ist auf dem Weg zurück nach Deutschland. Soll dort irgendwas für die Lady abholen."
"Was und wo?" Lara hatte weder die Zeit noch war sie in der Stimmung für ein geduldiges Verhör. Es war nur eine Frage der Zeit, bis Makubos Leiche entdeckt würde.
"Ich weiß nicht. Vielleicht hat Thetor in dem Notebook..." John verstummte mitten im Satz. "...nein, ach, das... das ist ja gar nicht Thetors Notebook...", korrigierte er sich sofort, was die Angelegenheit nur noch deutlicher machte.
"Schon klar... ich brauch also gar nicht reinzuschauen, meinst du..." Lara lächelte und machte einige Schritte rückwärts, behielt John aber im Blick. Aus den Augenwinkeln warf sie einen Blick auf den Bildschirm und erkannte sofort, warum John so hektisch geworden war. Das Display zeigte ein eindeutiges Standbild eines Videos. Lara lag offensichtlich bewusstlos auf dem Feldbett, auf dem sie in der Lagerhalle aufgewacht war, und John saß auf ihrem Bauch und fickte gerade ihre prallen Brüste, während ein anderer zwischen ihren breitgedrückten Beinen war, ihr Becken angehoben hatte und kniend ihre Muschi bearbeitete. Dem wackligen Bild nach zu Urteilen filmte ein dritter das ganze Geschehen.
"Ich kann das erklären... ähm... also... ähm...", bemühte sich John, aber ihm viel nicht viel mehr als sinnloses Stammeln ein. "Das war so... ähm..."
"Versuchs erst gar nicht." Lara war nicht überrascht. Vielmehr hätte es sie gewundert, wenn Söldner sie nicht bestiegen hätten, während sie ohnmächtig in deren Gewalt war. Wahrscheinlich wäre es eine Premiere gewesen, wenn sie nicht gefickt worden wäre. Sie schloss das Video mit einem kurzen Tastendruck und überflog das Inhaltsverzeichnis des Notebooks. Sie entdeckte einige Reisepläne, GPS-Daten und die gescannten Abbilder alter Dokumente. "Ich denke, ich werde den hier mitnehmen", entschied sie und klappte den Laptop zusammen. Hoffentlich würde sie einen weiteren Hinweis auf das Vorhaben von Lady Amuharesh in den Daten finden. Oder besser noch: Eine Spur von und einen Beweis gegen Kurt von Waldheim.
"Hoch mit dir." Die heiße Archäologin wandte sich wieder John zu, der kleinlaut geworden war. Offenbar rechnete er damit, dass Lara ihn erschießen würde, angesichts des Videos, das sie gerade gesehen hatte. Langsam stand der Mann auf. Er zitterte. Lara genoss seine Verunsicherung und kam näher - die Schrotflinte auf ihn gerichtet. "Soll ich dich erschießen? Oder doch nur kastrieren?" Bevor er eine Antwort geben konnte, riss sie ihr Knie hoch und rammte es ihm in den Schritt. Keuchend brach der Mann zusammen und wand sich auf dem Boden, aber Lara war noch nicht fertig mit ihm. Sie würde ihn nicht erschießen. Sie war keine Mörderin und tötete nur, wenn es unbedingt sein musste. Aber eine Strafe hatte dieser Kerl sicher verdient.
"Ruhe", befahl sie und setzte die Mündung der Waffe in Johns Gesicht an. Sofort blieb er trotz seiner Schmerzen still liegen. "Du warst also geil auf mich und hast mich gefickt, als ich ohnmächtig war", stellte sie fest, während sie die Sohle einer Stiefelette mit Nachdruck, aber nicht allzu schmerzhaft gegen seinen Schwanz drückte. Langsam rieb sie darüber und spürte wie sich das Glied in der Hose versteifte. Offenbar wirkten ihre körperlichen Reize sogar, wenn sie einen Kerl mit der Waffe bedrohte. "Am liebsten würdest du mich wohl sofort nochmal ficken", befand sie und intensivierte die Massage, die sie der Beule mit ihrem Schuh gab. Schwach nickte John. Gleichzeitig wurde sein Schwanz völlig hart. "Kann ich mir vorstellen", hauchte Lara lasziv, "wie wär es mit einem Fick gleich hier auf dem Schreibtisch. Du nimmst meinen Arsch von hinten und knetest meine Titten und dabei schauen wir gemeinsam das Video, auf dem du meinen ohnmächtigen Body fickst. Was hältst du davon?"
"Ohhh jaaaaa...." keuchte John aufgegeilt.
"Tja." Lara zuckte mit den Schultern. "Daraus wird wohl nichts." Hart rammte sie ihm die Sohle der Stiefelette auf den Ständer. John schrie laut und Lara ließ erst einen Tritt nach dem anderen folgen, bis sich der Söldner in eine gnädige Ohnmacht verabschiedete. Dann verschwand sie wie angekündigt durch das Fenster und über die Dächer der Lagerhallen.
Was unternimmt Lara als nächstes?
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Lara Croft
Die nicht jugendfreien Abenteuer einer Grabräuberin
Wer hat nicht von ihr gehört? Lara Croft, die Actionlegende, die Grabräuberin. Doch aus Gründen der Altersfreigabe und somit der Umsätze verschweigen uns die Computer-Spiele, Comics und Filme uns seit jeher jene Abenteuer der Actionheldin, die keine Jugendfreigabe erhalten würden. Hier können wir hingegen Zeugen ihrer mehr oder weniger freiwilligen und heldenhaften Abenteuer für die erwachsene Leserschaft werden.
Updated on Apr 4, 2024
by ThormGravis
Created on Apr 9, 2016
by ThormGravis
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