Want to support CHYOA?
Disable your Ad Blocker! Thanks :)

Chapter 8 by Ch3ating_Ang3l73 Ch3ating_Ang3l73

Wer schickt Jenna zu dieser späten Stunde eine Nachricht, während ihr Ehemann direkt neben ihr im Schlaf versinkt, und was verlangt er dieses Mal von ihr?

Kyle

8. Kalter Marmor, heiße Versprechen

Der Montagmorgen brach an. Ein neuer Montag, der Inbegriff von Routine und Pflichtgefühl. Steve quälte sich müde aus dem Bett. Er trank ein Glas Wasser und wollte gerade ins Bad gehen, als er das vertraute Rauschen der Dusche hörte. Jenna war schon wach.

Steve stand einen Moment unschlüssig im Raum. Sein Blick blieb am Kleiderschrank hängen. Er musste es wissen.

Leise schlich er hin, öffnete die Türen und suchte zwischen den Bügeln nach dem weißen Kleid. Nichts. Er wühlte, doch das Kleid war unauffindbar. Ein kurzes Gefühl der Erleichterung durchströmte ihn. Sie hat es doch nicht gekauft, dachte er. Das erklärt alles.

Gerade als er die Türen schloss, sah er es. Jennas Handy lag auf der zerwühlten Bettdecke. Es war wie eine Sucht. Er wusste, dass es falsch war, aber er musste schauen. Er entsperrte direkt ihr Handy.

Seine Lungen verkrampften sich, als er den Chat öffnete. Die Nachrichten waren erst vor wenigen Stunden geschrieben worden, während er nur Meter entfernt fest geschlafen hatte.

Kyle: „Und? Wie hat ihm das weiße Kleid gefallen? Hat er die Finger von dir lassen können?“

Jenna: „Ich habe es gar nicht getragen... Ich habe mich im letzten Moment für das schwarze entschieden. Das weiße ist eigentlich viel zu teuer für so einen Abend, und ich glaube ehrlich gesagt nicht mal, dass es mir so gut steht. Das schwarze war sicherer.“

Kyle: „Zu teuer? Jenna, du würdest darin aussehen wie eine Göttin. Ich wette, du traust dich bloß nicht, weil du weißt, was dieses Weiß mit einem Mann anstellt. Es schreit förmlich danach, ausgezogen zu werden.“

Jenna: „Ach was, übertreib nicht. Es ist nur ein Kleid. Aber danke für das Kompliment, du Charmeur.“

Jenna: „Ich kann das einfach nicht tragen. Steve würde nicht wollen, dass ich sowas trage, besonders nicht zu einem Date mit seinem besten Freund, weißt du? Fuck...“

Kyle: „Was?“

Jenna: „Ich... ich kann es nicht für Freitag anziehen. Tut mir leid.“

Kyle: „Wieso? Jen, ich wollte es unbedingt an dir persönlich sehen. Versprich mir dass du es für mich trägst“

Jenna: „Tut mir leid, aber wenn er am Freitag sieht, dass ich es für unser Date anziehe, wird er wissen, dass ich es kaufte, aber nicht für ihn angezogen hatte... ich geb es zurück, es ist kein Problem.“

Kyle: „Schon gut. Behalt es... du fühlst dich wohl drin. Aber... dann will ich nochmal ein Bild.“

Jenna: „Du hast schon eins haha, ich zieh das Ding doch nicht jetzt um die Zeit an haha.“

Kyle: „Fair haha, dann will ich trotzdem eins, was auch immer mein Mädchen gerade anhat :)“

Jenna: „Haha, du bist unmöglich. Ich seh fertig aus, die Haare, der Pyjama, bin im Gammel Look.“

Kyle: „Ich warte :)“

Jenna: „Na gut. Ich hab dich gewarnt.“

Steve scrollte weiter und dann sah er es. Ein Bild vor dem Badezimmerspiegel, mitten in der Nacht. Jenna trug ein dreiteiliges Loungewear-Set aus weichem, hellblauem Feinripp-Stoff mit winzigen rosa Blümchen. Das Bralette-Top war **** knapp, der Cardigan rutschte ihr verführerisch von der Schulter.

Kyle: „Jen. Das Bild... Gott, dieser Pyjama lässt verdammt wenig Platz für die Fantasie. Siehst du im Bett immer so aus?“

Jenna: „Haha vielleicht ;). Aber normalerweise sieht es ja keiner außer ihm. Und er schläft ja gerade.“

Kyle: „Es ist eine Schande. Wenn ich neben dir liegen würde, wäre Schlafen das Letzte, woran ich denken würde. Vor allem, wenn du so ein Top trägst.“

Jenna: „Hahaha, du hast echt eine große Klappe, Kyle. Du weißt doch gar nicht, wie ich bin, wenn das Licht aus ist.“

Kyle: „Im Dunkeln zählt nur, wie du unter meinen Händen zitterst. Und ich wette, du zitterst verdammt schnell.“

Kyle: „Außerdem, ich weiß genug, um zu sehen, dass du gerade für mich im Bad stehst und nicht bei ihm im Bett liegst. Ich bin derjenige, der dich wachhält ;)“

Jenna: „Du bist ja sehr überzeugt von dir, Mister :)“

Kyle: „Nicht überzeugt. Nur sicher, was ich mit dir anstellen würde ;)“

Jenna: „Haha“

Kyle: „Sag mal, Jen... dieser Stoff von dem Pyjama. Fühlt der sich auf deiner Haut genauso weich an, wie er auf dem Bild aussieht?“

Jenna: „Er ist sehr weich. Fast so, als würde man gar nichts tragen haha “

Kyle: „Interessant. Ich frage mich gerade, wo dieser Stoff aufhört und deine Haut anfängt. Ich wette, du bist an den Stellen, die man auf dem Bild nicht sieht, noch viel weicher :)“

Jenna: „Kyle! Du gehst zu weit . Aber... du hast wahrscheinlich recht.“

Kyle: „Schick mir noch ein Bild. Dreh dich mal ein bisschen. Ich will sehen, wie das Top an deinem Rücken sitzt. Ich muss schließlich wissen, wie einfach man die Träger runterschieben kann ;)“

Jenna: „Du bist so ein Arsch haha“

Steve erwartete Stille, doch als er weiterging, kam das nächste Foto. Jenna saß rückwärts auf der Marmorkante des Waschbeckens. Durch den massiven Druck gegen ihren Körper wölbte sich ihr Gesäß **** prall und fest nach oben. Der hellblaue Stoff war so massiv unter Spannung, dass er an den Rundungen fast glattgezogen wurde und die Haut darunter durchscheinen ließ.

Weil sie den Oberkörper so stark für das Selfie gedreht hatte, hielt der elastische Bund nicht stand. Der Saum der Shorts rollte sich nach oben und gab ein gutes Viertel ihrer nackten Haut frei, die nun direkt auf dem kalten Marmor lag. Die unschuldigen Blümchen auf dem Stoff bildeten einen perversen Kontrast zu dieser provokanten Pose, die jede einzelne Kurve ihres Körpers für Kyle inszenierte.

Steve starrte auf das Display, wo ein gutes Viertel von dem Arsch seiner Frau, völlig freilag. Er schluckte schwer und versuchte sich einzureden, dass solche knappen Shorts bei jeder Bewegung verrutschen. Doch die nackte Haut auf dem kalten Marmor brannte sich unlöschbar in sein Gedächtnis ein.

Kyle: „Fuck Jen, sei froh, dass ich nicht hinter dir am Waschbecken stehe gerade haha.“

Jenna: „Haha, was wäre denn dann, Großer?“

Kyle: „Dann hättest du keine Zeit mehr für Selfies. Ich würde dafür sorgen, dass du den Spiegel vor lauter Zittern nicht mehr scharf siehst.“

Jenna: „Haha... du bist verrückt.“

Kyle: „Genieß die Stille, Jen. Während er da drüben träumt, sind wir hier ganz unter uns. Das hier ist unser kleiner Spielplatz. Nur du, ich und dieser verdammt knappe Pyjama.“

Jenna: „Ein gefährlicher Spielplatz, Kyle. Pass auf, dass du dich nicht verläufst :)“

Kyle: „Ich glaube, ich bin schon längst mittendrin. Gute Nacht.“

Jenna: ,,Kyle"

Kyle: ,,Ja?"

Jenna: ,,Tut mir leid dass du das Kleid an mir nicht persönlich sehen wirst"

Kyle: ,,Halb so wild, meiner Freundin fällt bestimmt was ein um es wieder gut zu machen oder? Haha, und btw, mit mir dürftest du alles tragen :) bis morgen Schatz."

Steve starrte auf das Wort „Schatz“. Danach hatte sie nicht mehr geantwortet. Er wusste, dass es nur Worte waren, teil der inszinierung, und dem Druck dieser ganzen Situation. Aber er wusste auch, dass er süchtig war.

Er wusste jetzt, dass das Kleid irgendwo im Haus sein musste. Er hatte es nur noch nicht gefunden.

Das Rauschen der Dusche hörte auf. Erschrocken legte er das Handy zurück. Er musste zur Arbeit, funktionieren. Heute Abend könne er wieder schauen, dachte er sich. Aber das Bild von Jenna auf dem Waschbecken würde ihn den ganzen Tag nicht mehr loslassen.

Wird Steve heute Abend den Mut finden, die nächste Nachricht zu lesen?

Want to support CHYOA?
Disable your Ad Blocker! Thanks :)