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Chapter 68 by gha93 gha93

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Kurz noch frisch machen

Jennifer:

Tom reichte mir seine Hand und half mir auf.

Er schaute mir in die Augen und streichelte meine Wange.

Dann küsste er mich und für einen Moment waren da nur wir zwei.

Als sich unsere Lippen trennten, lächelte er mich liebevoll an.

"Ich liebe dich."
"Ich dich auch."

Wir hielten uns noch eine Weile in den Armen, dann löste ich mich von ihm.

"Ich sollte jetzt mal duschen gehen. Ich bin etwas ...", ich sah an mir herunter, "... verschwitzt."

Tom nickte.

"Ich komme mit."

Ich sah nochmal zum Fenster. Die Sonne war schon fast vollständig untergegangen.

Eine Sache war da noch. Mein Magen kribbelte vor Aufregung. Trotzdem wollte ich es tun.

Ich atmete tief ein und zog dann meine Hotpants aus.

Jetzt stand ich wirklich nackt vor dem Fenster. Und diesmal sogar aus freien Stücken.

Tom sah mich grinsend an.

"Braves Mädchen."

Ich wurde rot.

Warum machte es mich nur so an, wenn Tom das sagte? Schon vorhin, als er das Gleiche zu Clara gesagt hatte ... Mein Gott! Unter normalen Umständen hätte sie ihm dafür eine geklatscht ...

"Kommst du?"

Tom stand an der Tür. Bereit, sie zu öffnen.

Ich schnappte mir mein Handtuch, hielt es in der Hand und sah ihn fragend an.

"Darf ich?"
"Ja. Mach ruhig. Ich hab meine Kräfte heute schon genug eingesetzt."

Nachdem ich das Handtuch um mich gewickelt hatte, verließen wir mein Zimmer und standen nur wenige Schritte später vor dem Badezimmer.

Tom wollte gerade nach der Klinke greifen, als die Tür von innen geöffnet wurde und Markus mit Anja herauskam.

"Oh, hallo", sagte Markus überrascht.

Er hatte sichtlich gute Laune und grinste über das ganze Gesicht.

Genau wie meine Schwester hatte er ein Handtuch um sich gewickelt. Auf seiner Haut glänzten noch immer kleine Wassertropfen.

Anja hinter ihm wirkte eher, als würde sie so schnell wie möglich in ihr Zimmer wollen.

"Sorry. Ich wusste nicht, dass ihr da drin seid", entschuldigte sich Tom.
"Kein Problem, Tom", sagte Markus. "Wir haben die Dusche schonmal für euch vorgewärmt."

Anja verdrehte die Augen.

"Kommt schon, Leute. Ich will ins Bett", flehte sie genervt.
"Tut mir leid, Schatz", entschuldigte sich nun Markus. "Also einen schönen Abend noch."
"Euch auch", erwiderte Tom.
"Gute Nacht, Anja", verabschiedete ich mich.

Anja antwortete nicht, sondern schlüpfte einfach nur an uns vorbei in ihr Zimmer.

Markus sah uns achselzuckend an und folgte ihr dann.

Mir war, als hätte er während Anja sich vorbeigezwängt hatte auf meine Beine gestarrt, aber wahrscheinlich hatte ich mir das nur eingebildet.

"Wollen wir?", fragte Tom.
"Oh, sorry. Ja, lass uns duschen."

Nachdem wir geduscht hatten - ja, wir hatten tatsächlich nur geduscht - gingen wir zurück in mein Zimmer und legten uns hin.

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