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Chapter 45 by Schreiberlein

Ausgehen macht Spaß, oder?

Kommt darauf an mit wem.

Laura ist blass geworden, „Dieses Schwein.“ Kerstin sagt „Ihr dürft unter keinen Umständen irgendetwas von dem Geld sagen.“ Beide nicken und Laura sagt: „Er hat im Keller eine kleine Werkstatt und bastelt da manchmal. Ich denke, wir sollten mal auf Schatzsuche gehen.“ Kerstin und Claudia nicken. Kerstin erklärt: “Ich muss mich fertig machen, Eyman will heute Abend mit mir ausgehen.“ Sie geht in ihre Wohnung und duscht. Dann öffnet sie den kleinen Beutel. Darin ist eine Jeans-Hotpant, deren Schritt drei Finger breit ist und der Beinausschnitt ist bis zum Gürtelsaum hoch ausgeschnitten. Es ist knapper als ein Bikini-Höschen und auch sehr eng. Dazu gehört ein weißer Stringbody mit Schnürung. Als sie fertig ist liest sie noch etwas.

Dann kommt Eyman und holt sie ab. Sie muss sich mehrfach vor ihm drehen und sie zieht High-Heels an. Sie fahren mit Ömer zu einem Club. Die Musik ist ohrenbetäubend laut. Eyman schickt sie mit Ömer auf die Tanzfläche und setzt sich auf eine Bank in einer Nische. Ömer und Kerstin tanzen zu türkischem Techno. Als sie eine Pause machen sitzt Eyman mit der Bedienung am Tisch. Sie lachen und ****. Die Bedienung heißt Aiche und gibt sich freundlich. Kerstin mustert Aiche. Sie ist ein oder zwei Jahre älter als sie hat rabenschwarze Haare und ein sehr fein geschnittenes Gesicht. Die Wangenknochen sind hoch und dominieren zusammen mit den dunklen Augen das Gesicht. Die Brust ist deutlich größer als Kerstins und die Taille genauso schmal. Die dunklere Hautfarbe bildet einen Angenehmen Kontrast zu der ärmellosen weisen Bluse. Die Bermuda ist schwarz und die Schuhe sind so hoch wie ihre eigenen. Sie drückt Temperament und Feuer aus. Kerstin trinkt ein Wasser und dann steht ein Türke neben ihr und fordert sie zum Tanzen auf. Eyman nickt ihr zu und sie tanzt mit ihm. Er bringt sie nach einer halben Stunde zum Tisch zurück. Kerstin möchte ein Wasser und zusammen mit der Bedienung kommen zwei dunkelgekleidete Männer. Sie sind kurzgeschoren und setzen sich neben Kerstin. Aiche steht auf und geht. Die Männer reden mit Eyman auf türkisch. Eyman hört sie hauptsächlich an und redet wenig. Aiche kommt wieder und setzt sich eng neben Eyman. Die beiden Kerle sind irgendwie aufgebracht und Ömer nimmt Kerstin wieder mit zur Tanzfläche. Sie tanzen bis nach Mitternacht. Dann verlassen sie den Club. Auf dem Parkplatz warten die beiden Kerle auf die Gruppe und die Männer streiten sofort auf türkisch. Obwohl Kerstin kein Wort versteht wirkt der Konflikt immer bedrohlicher. Kerstin steht zwischen Ömer und Aiche. Eyman schüttelt schließlich den Kopf und sagt zu Ömer etwas. Ömer dreht sich zum Wagen und öffnet mit der Fernbedienung das Auto. Er dreht sich zum Auto, um die hintere Schiebetür zu öffenen und Eyman tritt vom Wagen weg, um der Tür Platz zu geben. In diesem Moment springen die beiden Kerle vor und stoßen Eyman und Ömer mit den Köpfen an den Bus. Aiche schreit laut auf und der Kerl, der Eyman gestoßen hat greift sie. Eyman geht mit einer großen Platzwunde zu Boden. Der Kerl, der Ömer angegriffen hat tritt ihn in den Rumpf. Kerstin springt gegen ihn und er ist überrascht. Sie erhält einen Schlag und dann wird sie gepackt. Sie schaut zurück, während der Kerl sie hinter sich herzieht. Eyman hält sich den Kopf und schaut ihr hinterher. Ein Mann läuft zu ihm und kniet sich neben Ömer. Kerstin wird an den Haaren gepackt und in ein schwarzes Auto geschoben. Aiche sitzt auf dem Sitz neben ihr und die Tür wird zugeschlagen. Kerstin versucht die Tür sofort wieder zu öffnen, aber sie lässt sich nicht von innen öffnen. Der Wagen startet sofort und sie fahren in die Stadt. Sie halten in einer Tiefgarage und die Männer zerren sie aus dem Auto. Aiche protestiert auf Türkisch und der Mann bei ihr zerrt sie an den Haaren zum Fahrstuhl. Als sie aussteigen schlägt der Mann bei Kerstin ihr mit der flachen Hand ins Gesicht. Sie werden in eine Wohnung geschubst und der Mann bei Kerstin zerrt sie an den Haaren hinter sich her. Er schleudert sie in einem großen Raum zu Boden. Als sie aufsteht schlägt der Mann sie wieder und sie geht zu Boden und bleibt liegen. Aiche redet beharrlich auf den anderen Mann ein. Kerstin bleibt am Boden liegen. Niemand beachtet sie und sie setzt sich mit dem Rücken gegen eines der Sofas, die in dem Raum stehen. Sie nimmt ihr Handy aus der Handtasche und öffnet die App, dann sendet sie an Weis nur eine Zeile „Hilfe, ****!“ und sendet es sofort. Dann legt sie das Handy in Ihre Handtasche und verbirgt ihr Gesicht zwischen ihren Knien. Der Kerl, der sie geschlagen hat kommt zurück und schreit sie auf türkisch an. Kerstin schreit ihn auf deutsch an „Was soll das? Bist Du bescheuert?“ Er holt aus und Kerstin erwartet weitere Schläge. Er zerrt sie aber hoch und in ein Zimmer mit Bett und Komode: Er lässt sie achtlos auf den Boden gleiten und sagt zu Aiche etwas auf Türkisch und dann zu Kerstin: „Du Hure. Deine schönen Zeiten mit Eyman sind vorbei. Du kannst die andere Schlampe schon mal einarbeiten, wir sind gleich bei euch.“ Er nimmt ihnen die Handtaschen ab und dreht sich um. Er wirft die Tür ins Schloss. Auf dem Bett sitzt Aiche und weint. Auf einer Konsole neben dem Bett steht eine Zelltuchrolle und eine Box mit Kondomen. Kerstin setzt sich neben Aiche und nimmt ein Zelltuch und trocknet ihre Tränen. „Was geht hier ab?“, fragt sie streng. Aiche schaut sie an und sagt: „Das ist eine Familiensache.“ „Jetzt nicht mehr. Ihr habt mich da mit reingezogen und mir dröhnt der Schädel.“, bekräftigt Kerstin und hält sich den Kopf, „Ich habe die Polizei bereits verständigt und sie werden mein Telefon orten und schnell hier sein. Das hier ist ein Bordell und das SEK wird die beiden Idioten schlimmstenfalls erschießen. Die Zeit, das hier entspannt zu beenden läuft bald ab.“ Aiche schüttelt den Kopf und sagt „Es geht Dich nichts an.“ Kerstin sieht sie an, „Wenn mir einer dreimal in die Fresse haut, dann geht es mich etwas an. Ich werde nicht zusehen, wie sie mit Dir das gleiche machen.“, sie steht auf und geht zur Tür. Die beiden Kerle stehen in den großen Raum und reden leise miteinander. Kerstin ruft „Hey ihr, die Polizei ist gleich da, wenn ihr weiteres Blutvergießen verhindern wollt, dann öffnet ihr die Tür und legt Euch mit dem Gesicht auf den Boden. Die beiden lachen und der Kerl, der sie schon mehrfach geschlagen hat kommt auf sie zu. Kerstin geht beim ersten Schlag zu Boden und als sie aufschaut sieht sie das Blaulicht, dass durch das Fenster herein zur Decke leuchtet. Der Mann schlägt immer weiter und sie kugelt sich zusammen. Dann fliegt die Tür in den kurzen Korridor und eine Frauenstimme schreit „Polizei! Auf den Boden!“ Das Getrampel der Stiefel kommt rasch näher. Dann schreit der Mann und harte Kommandos werden durch den Raum gerufen. „Notarzt, Wir brauchen hier einen Notarzt.“ Jemand sagt „Was machst Du für Sachen?“ Kerstin schaut auf und sieht Weis an. Kerstin setzt sich auf und Weis hilft ihr auf die Beine. Weis fängt sie auf, als ihr die Beine wegknicken. Sie setzt sich auf einen Sessel. Aiche kommt in den Raum und schaut sich verwirrt um Acht Polizisten stehen bewaffnet in dem Raum und dann kommt ein Notarzt und untersucht Kerstin. Nach ein paar Untersuchungen sagt er „Sie ist o.K., aber sie braucht Ruhe.“ Er beugt sich über sie und sagt: „Ich gebe Ihnen etwas zum Schlafen.“ Kerstin bekommt eine Blisterpackung in die Hand gedrückt. Weis dankt ihm und sie fertigen rasch ein Protokoll an. Kerstin gibt die Ereignisse in dem Club und am Auto bis zu ihrer Befreiung wieder. Sie erwähnt ihr Verhältnis zu Aiche und Eyman nicht. Aiche hat sie wortlos angeschaut und nichts gesagt. Weis fragt „Was ist mit Ihr und deutet auf Aiche. Kerstin sagt „Das ist Aiche, sie spricht leider kein Deutsch.“ Weis nickt: „Ich habe auch alles soweit.“ Sie steht auf und sagt „Ich bringe Euch besser nach Hause.“ Kerstin nennt eine Adresse in der Straße und Weis lässt sie dort aussteigen. Sie verabreden zu telefonieren und trennen sich. Aiche folgt Kerstin ohne ein Wort zu sprechen in ihre Wohnung. Kerstin macht sich bettfertig und als sie ins Schlafzimmer kommt, ist Aiche eingeschlafen. Kerstin zieht sie aus und deckt sie zu. Dann nimmt sie eine der Tabletten und legt sich daneben.

Katerstimmung?

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