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Chapter 6
by
C_Que
What's next?
Kapitel 5
Er stand auf und plötzlich stand Carla vor ihm.
"Was zum ..." Erschrak Marcus und fiel gleich wieder auf die Couch.
"Hey Süßer..." begrüßte sie ihn, immer noch splitterfasernackt. "Na wie fandest du die gestrige Nacht." fragte sie ihn.
Marcus blinzelte mehrfach und kniff sich.
"Wie … was … wo warst du?" fragte er sie.
Sie neigte ihren Kopf. "Ich war nie weg" sagte sie und machte einen Schritt auf ihn zu.
"Du merkst es nicht, oder?" fragte sie ihn.
"Was genau meinst du?" wollte er wissen.
"Ich bin nicht real...." antwortete sie.
Marcus begann zu blinzeln. Plötzlich änderten sich seine Wahrnehmung und seine Erinnerung an den vorigen Abend.
Er war mit seinen Kollegen zur Party gegangen und hatte einige Shots mit ihnen. Er verhielt sich wie Carla. Lebhaft, offen, voller Freude und Mut. Er sah, wie er mit seinen Kollegen an der Bar stand und sich über die DJ's die auflegten, ausließ. Wie sie ihn überrascht ansahen und er dann sagte.
"Ich zeig’ denen mal, wie das geht!"
Dann schnappte er sich seinen Laptop und stürmte die Bühne. Schloss seinen Laptop mit geübten Handgriffen und begann, die Bude zum Brennen zu bringen. Die Gäste feierten ihn und die Stimmung ging durch die Decke.
Dann war er wieder in seinem Wohnzimmer auf der Couch und sah Carla an.
"Ich sagte doch, es erinnert sich ohnehin niemand an mich. Ist ja auch schwierig, wenn niemand anderes als du mich sehen kann." erklärte sie sanft.
"Ich bin ein Produkt deiner Fantasie, oder was glaubst du, warum ich die perfekte Frau bin … du wolltest immer schon mal aus dir selbst heraus, also hast du mich erschaffen, um dir zu helfen."
Marcus saß baff da. Seine Atmung hatte sich beschleunigt und als er nach ihr greifen wollte, glitt seine Hand durch sie hindurch.
"Aber...aber" stammelte er.
"Schhhhhh" beruhigte sie ihn, "Du brauchst mich nicht mehr ... Weil du jetzt weißt, dass du beides kannst. Denk dran: Du bist ich. Und ich bin du … Glaub an dich, lass dich gehen, und schon bald wirst du deine echte Traumfrau finden"
Dann verschwand sie und Marcus wurde bewusst, dass er wohl verrückt war, aber es fühlte sich nicht so an. Er saß eine ganze Weile da und wusste nicht, wie er reagieren sollte. War das alles nur seine Fantasie?
Wirklich alles, auch der Sex. Und wie kam es dazu?
Dann fiel ihm auf, dass er das erste Mal seit Ewigkeiten so viel getrunken hatte. Konnte es sein, dass der **** ihm einen Streich gespielt hatte? Aber selbst wenn, hatte es ihm nicht geholfen, rauszukommen aus seiner Einsamkeit, auch wenn es nicht echt war?
Was sicherlich nicht seine Einbildung war, war, dass er aufgelegt und es den Leuten offensichtlich gefallen hatte. Selbst seine Arbeitskollegen schienen ihn in einem anderen Licht zu sehen, und das war doch etwas Gutes.
Erst jetzt fiel ihm der Zettel auf, der an seinem Laptop klebte.
"Hey! "enn du wieder auflegen willst, komm gerne vorbei" stand darauf, darunter der Name und die Nummer des Clubbesitzers.
ENDE
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Updated on Dec 2, 2025
by Papas_Liebling
Created on Aug 30, 2025
by Papas_Liebling
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