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Chapter 5 by derFotograph derFotograph

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Kapitel 5: Die Nachwirkungen

Mia schloss die Tür ihrer Wohnung hinter sich und lehnte sich einen Moment dagegen. Barcelona lag zwei Tage zurück, doch ihr Körper fühlte sich an, als wäre es erst Stunden her. Sie ging direkt ins Badezimmer, drehte sich vor dem großen Spiegel und schob vorsichtig ihren Slip herunter. Die roten Handabdrücke auf ihren zierlichen Pobacken waren noch schwach sichtbar – verblasste, aber deutliche Abdrücke von Bergers großer Hand. Sie strich mit den Fingern darüber. Ein leises Brennen erinnerte sie sofort an jedes einzelne Klatschen, an seine ruhige, tiefe Stimme und an die verwirrende Lust, die dabei in ihr aufgestiegen war.

Was hat er nur mit mir gemacht? Und warum… warum habe ich das zugelassen?

Den ganzen Tag über war sie abwesend. Beim Einkaufen, beim Aufräumen – immer wieder drifteten ihre Gedanken zu Berger. Zu seiner souveränen Art, zu der Art, wie er sie über seinen Schoß gezogen hatte, zu seinen lobenden Worten, während ihre Haut brannte. Die Scham saß tief. Und doch spürte sie, sobald sie nur daran dachte, dieses verräterische Ziehen zwischen den Beinen.

Am Abend, als die Wohnung still und dunkel wurde, konnte sie nicht länger widerstehen. Michael war noch unterwegs. Mia holte ihr Love Toy aus der Schublade – den vertrauten Vibrator, mit dem sie sich früher immer nur schnell und brav befriedigt hatte. Diesmal war alles anders. Sie legte sich aufs Bett, schob ihr Höschen zur Seite und schaltete das Toy ein. Kaum berührte es ihre Klitoris, schossen die Bilder mit voller Wucht in ihren Kopf.

Herr Berger… wie er mich wieder über seinen Schoß ziehen würde. Wie seine Hand noch fester zuschlagen würde. Wie er mir sagen würde, dass ich es verdient habe… und wie gut ich es mache.

Sie stellte sich vor, was hätte passieren können, wenn sie nicht geflohen wäre. Wie er sie vielleicht weiter berührt hätte, nachdem die Schläge aufgehört hatten. Wie seine Finger über die brennenden Abdrücke gestrichen wären, tiefer zwischen ihre Beine. Wie er sie gelobt hätte, während sie vor ihm lag. Ihre Hüften bewegten sich von allein, das Toy drang tiefer in sie ein. Die Fantasien wurden immer intensiver. Mia biss sich in die Hand, um nicht laut zu stöhnen, während ihr kleiner Körper sich aufbäumte. Der Orgasmus war so stark, dass sie für einen Moment Sterne sah.

Danach lag sie schwer atmend da, das Toy noch in der Hand, und die Schuld überschwemmte sie wie eine kalte Welle.

Ich bin schrecklich… Michael liebt mich, und ich liege hier und masturbiere mit meinem Toy, während ich an meinen Chef denke. An das, was er mit mir machen könnte.

In den nächsten Tagen wiederholte sich das Muster. Immer wieder erwischte sie sich dabei, wie ihre Gedanken zu Berger wanderten – mitten am Tag, beim Kochen, beim Duschen. Abends holte sie das Toy heraus und ließ sich fallen. Die Fantasien wurden detaillierter: Sie kniete vor ihm, spürte seine Hand in ihren Haaren, hörte seine Stimme, die sie lobte und führte. Jedes Mal kamen die Orgasmen härter. Jedes Mal folgte danach eine tiefere Welle der Schuld.

Das Wochenende mit Michael

Am Samstagabend kam Michael endlich nach Hause. Er war liebevoll wie immer, doch Mia merkte schnell, dass die Stimmung angespannt war. Als sie die Madrid-Reise erwähnte, brach der Streit aus.

„Madrid? Schon wieder?“, fuhr Michael auf. Seine Stimme war lauter als sonst. „Mia, ich bin kaum zwei Tage zu Hause, und du sagst mir, dass du nächste Woche schon wieder mit deinem Chef unterwegs bist? Das geht so nicht! Ich sehe dich ja fast gar nicht mehr. Früher warst du immer hier… jetzt dreht sich alles nur noch um diesen Job.“

Mia fühlte sich hin- und hergerissen. Tränen stiegen ihr in die Augen. Sie verteidigte ihre Karriere, die große Chance, die Verantwortung. Der Streit war kurz, aber emotional. Michael war verletzt, fühlte sich vernachlässigt. Am Ende nahm er sie in den Arm, murmelte eine Entschuldigung und küsste sie.

Die Versöhnung wurde leidenschaftlich. Michael war gierig wie immer – er hätte sich viel öfter um sie gekümmert, wenn die Spedition ihn nicht ständig auf Tour schicken würde. Er zog sie aufs Sofa, küsste ihren Hals, ihren Schönheitsfleck, ihre kleinen Brüste. Mia ließ es geschehen, versuchte, sich fallen zu lassen. Sie hatten normalen, vertrauten Sex – Missionarsstellung, Kondom, seine warmen, gierigen Stöße. Michael kam relativ schnell, stöhnte ihren Namen und hielt sie danach fest.

Für Mia fühlte es sich gut an – vertraut, sicher. Aber um richtig feucht und bei der Sache zu sein, hatte sie wieder an Barcelona denken müssen. An Bergers Hand. An seine Stimme. An das, was er noch mit ihr machen könnte. Das schlechte Gewissen danach war fast unerträglich. Michael schien die Veränderung zu spüren, schob es aber auf den Stress ihres neuen Jobs. „Du arbeitest zu viel, Schatz. Aber ich verstehe das schon… es ist ja wichtig für dich.“ Er schlief zufrieden ein, den Arm um ihre schmale Taille gelegt.

Mia lag noch lange wach und starrte an die Decke. Ihre Gedanken kreisten wieder um Berger.

Sonntagabend

Ihr Handy vibrierte. Eine Nachricht von Thomas Berger:

„Liebe Mia, ich hoffe, du bist gut zurückgekommen. Barcelona war ein voller Erfolg – auch dank deiner Hingabe. Ich habe unsere Zusammenarbeit sehr genossen und freue mich schon auf Madrid. Ruh dich aus. Wir bauen dieses Vertrauen weiter aus. – TB“

Mia las die Nachricht mehrmals. Ihr Herz schlug schneller. Das vertraute Kribbeln kehrte zurück, stärker als zuvor. Sie wusste, dass sie eigentlich professionell antworten sollte. Stattdessen lag sie da, die Hand schon wieder zwischen ihren Beinen, und dachte an den Mann, der gerade dabei war, ihre Welt auf den Kopf zu stellen.

Die Reise nach Madrid rückte näher. Und ein Teil von ihr konnte es kaum erwarten.

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