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Chapter 4 by Aiman_Folder

Flucht oder Kampf?

Kampf

Es war besser zu kämpfen. Wenn sie fliehen würde, würde sie ihre Dienstwaffe zurücklassen, was sie nicht verantworten konnte. Außerdem konnte es gut sein, dass die Angreifer ebenfalls bewaffnet waren und Nina konnte nicht schneller als Kugeln laufen. In einem Kampf hatte sie die besten Chancen. Die meisten Menschen beschrieben sie als schön, sexy oder heiß, aber noch nie hatte sie jemand als gefährlich beschrieben. Mit etwas Glück würden sie sie unterschätzen. Und so geschah es auch, als der erste Mann einfach nach ihre griff um sie festzuhalten.

Mit ihrer rechten Hand schlug Nina seine Arme zu Seite, bevor sie ihm ihren Ellenbogen ins Gesicht schleuderte. Gleichzeitig trat sie ihm in die Weichteile und lies ihn so zu Boden gehen. Der andere Angreifer stürzte sich auf sie und stieß sie um. Nina umschlägt dabei jedoch seinen Nacken und zog ihn mit sich. Er verlor dadurch auch sein Gleichgewicht und landete mit dem Gesicht zwischen ihren Brüsten. Er richtete sich auf. Seine rechte Pranke umschloss ihren Hals, während seine linke Hand ihren Körper erforschte. Sein Blick wanderte zu ihren Brüsten und diese Ablenkung bereute er sofort. Ninas Hand griff nach einem Stein und mit aller Macht stieß sie damit gegen den Kopf des Mannes. Er brach über ihr zusammen. Der erste Mann kroch langsam auf sie zu packte ihren Knöchel und zog sie langsam zu sich. Doch zwei Tritte gegen seine Nase beendeten sein Unterfangen. Nina erhob sich taumelnd, nur um erneut zu Boden zu gehen, da sie nun ein dritter und ein vierter Mann sie packten und auf den Boden drückten. Sie schlug mit ihren Armen und Beinen um sich, doch die beiden Männer drückten sie erbarmungslos in den Boden, während sie ihre Arme auf den Rücken drehten. Ihre verzweifelten Befreiungsversuche musste sie vorläufig einstellen, als sie bemerkte, dass ihre Hände nun in Handschellen lagen. Jegliche Versuche sich zu wehren, wären jetzt nur noch Kraftverschwendung. Es war besser auf einen geeigneten Zeitpunkt zur Flucht zu warten. Die Männer zerrten sie unsanft auf die Beine, wobei je ein Mann links und rechts von ihr stand und ihre Arme festhielt.

,,Was wollen sie von mir?‘‘ fragte Nina gefasst. Jedoch erahnte sie schon die mögliche Antwort. Sie war an einem abgelegenen Ort von mehreren Männern überwältigt und gefesselt worden, die sich offenbar vorbereitet hatten. Also waren es keine Gelegenheitstäter. Hätten diese sie bestehlen wollen, hätten sie auch schnell mit ihrer Handtasche verschwinden können. Also waren die Männer an ihr interessiert. Im besten Fall wollten diese sie nur einschüchtern, im schlimmsten Fall wollten sie Nina ****, auch wenn sie dies bezweifelte. Für einen **** hätte man sie nicht noch erst fesseln müssen. Zumindest wollten die Männer sie jetzt noch nicht ****. Vielleicht wollten sie sie davor noch foltern oder ****. Nina bereitete sich schon auf das schlimmste vor, als einer ihrer Angreifer seine Sturmhaube vom Kopf zog. Er kam ihr irgendwie bekannt vor.

Wer ist es ?

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