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Chapter 5 by SmartWriter SmartWriter

Was passiert am Sonntag?

Körperstrafe

Am Sonntag gehen wir alle gemeinsam in die Kirche. Wir Mädchen ab der ersten Periode im weißen Kleid, die kleineren in bunten Kleidern, die Jungs in weißen Hemden und Hosen mit Hosenträgern.

Cynthia ist nervös und weinerlich.

„Da musst du jetzt durch.“, sage ich zur ihr.

„Du hast es dir selbst eingebrockt, du wusstest doch, dass es Unrecht war.“

Als wir wieder am Hof angekommen sind, liegen da schon zwei Seile vor der Scheune und es steht ein Schemel da.

Cynthia muss sich entkleiden bis sie komplett nackt ist. Ich nehme ihre Kleidung entgegen. Dann nimmt Ben ihre Hände und befestigt die Seile daran und wirft sie über den Balken. Cynthia muss sich auf den Schemel stellen. Fred, mein zweiter Bruder, und Ben ziehen die Seile an, so dass sie nun ganz nach oben gezogen sind und befestigen sie seitlich, dass ihre Arme wie in V nach oben zeigen. Dann kickt Ben gegen den Schemel, nun hängt Cynthia nackt an ihren Armen.

Mein Vater kommt nun aus dem Haus, in seiner Hand einen breiten Lederriemen und ein Weidenstock.

Er tritt hinter Cynthia, deren Gesicht zu uns zeigt, und gibt Ben erst einmal den Stock.

„Als Strafe für deinen Verstoß gegen die göttliche Ordnung und die Regeln der Gemeinschaft bist du zu vierzig Schlägen mit dem Riemen und zehn mit dem Stock verurteilt worden.

Hältst du die Bestrafung für gerecht?“

„Ja, Herr, sie ist vor Gott gerecht.“

„Zähle mit.“

Mit diesen Worten schlägt er mit dem Riemen auf Cynthias Hintern.

„Eins.“, kommt unter Schreinen.

Nach „Zehn“ gibt es eine kleine Pause. Cynthia ist vor Schmerzen schon laut am Schreien.

„Zwanzig.“ Das kam nur noch gepresst heraus.

„Dreißig.“ War nur noch ein Schluchzen.

Nach den „Vierzig.“ ist sie fast bewusstlos.

Aber es ist ja noch nicht vorbei.

Mein Vater tritt nach vorne zu spricht zu Ben.

„Damit du auch lernst, wie du zukünftig deine Rolle als Herr wahrnehmen kannst, wirst du die weitere Bestrafung deiner sündigen Schwester übernehmen. Den Weidenstock hast du schon. Sie bekommt noch zehn Schläge.“

Man merkt Ben an, wie unangenehm es ihm ist, aber er tritt hinter die nackte Cynthia und lässt den Weidenstock ein paar Mal durch die Luft sausen.

Dann schlägt er zu.

„Eins.“ brüllt Cynthia.

Nach dem zehnten Schlag müssen alle bis auf Cynthia, Ben, Fred und ich ins Haus.

Ich muss einen Eimer mit Wasser holen und damit Cynthias blutigen Rücken abspritzen.

Dann machen sie Ben und Fred los und bringen sie in unser Zimmer, wo sie sie bäuchlings auf das Bett legen.

Ich setze mich zu ihr und beginne ihren geschundenen Rücken und Hintern mit einer heilenden Tinktur vorsichtig zu betupfen.

Hoffentlich ist das Cynthia eine Lehre.

Wie geht es mit Amalia weiter?

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