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Chapter 15

Was kommt als Nächstes?

Körperkunst

Langsam lege ich mich auf die Liege und kann das kalte Leder an meinem gesamten Körper spüren. Ich präsentiere den Beiden quasi meinen durchtrainierten Po und Rücken und an ihren Blicken kann ich sehen, dass ihnen gefällt was sie sehen. Beide begutachten meine Kehrseite.

Dann kommt Michael auf mich zu. Da Christian sowieso entscheidet machen wir es jetzt etwas spannender. Er legt mir eine Augenbinde aus Leder um. Alles verschwindet in Dunkelheit und nichtmal ein kleiner Spalt mit Licht bleibt. Trotzdem bleibe ich überraschender Weise ganz ruhig und nicke nur.

Plötzlich spüre ich wie über meinem Po, direkt über meinem CK String eine Folie angebracht wird und dann wieder abgezogen wird. „So?“, fragt Michael Christian. Dieser antwortet nicht, nickt das Tattoodesign aber ab. Das sehe ich natürlich nicht. Das plötzliche Surren der Tattoomaschine lässt mich kurz aufschrecken. Michael rät mir mich zu entspannen und plötzlich geht es los. Die Nadel dringt in meinen Körper ein und brennt ein wenig. Es fühlt sich allerdings wirklich nicht schlimm an. Warum ich so sehr Angst vor Tattoos und Piercings hatte, weiß ich nun beim besten Willen nicht. Unterdessen wird mit der Nadel im Finiline-Stil Buchstabe für Buchstabe unter meiner Haut verewigt. „LOVE ME“ steht dort direkt über meinem Po. Eine indirekte Aufforderung? Christian und Michael begutachten das Werk und ich wundere mich was dort stehen könnte. Plötzlich werde ich wieder nervös. Ich bin den beiden ausgeliefert und sie können jetzt eigentlich sonst was mit mir machen. „Bitte haltet es geschmackvoll.“, bitte ich die beiden. Michael ist tatsächlich ein echter Künstler und das Werk ist wirklich exzellent gestochen und unauffällig. Davon weiß ich jedoch nichts.

Michael und Christian drehen mich unterdessen etwas auf die Seite. Ich kann ihre Hände vorsichtig an meinem Körper spüren. Nun wird wieder ein Design auf meinen Körper geklebt und Michael fragt Christian wieder, ob das Design und die Positionierung so seinen Vorstellungen entspreche. Wieder nickt Christian kommentarlos ab. Es wieder das Surren der Tattoomaschine und nur einige Augenblicke später spüre ich wieder das Brennen der in meine Haut eindringenden Nadel. Dieses Mal ist der Schriftzug länger. „Live a little“ wird seitlich links auf dem Übergang zwischen Hüfte und Po tätowiert. Auch hier wieder in sehr feinen femininen Linien. Das perfekte Motto für das, was an diesem verrückten Tag mit mir und wahrscheinlich auch mit Christian passiert. Nach kurzer Zeit ist auch mein zweites Tattoo gestochen. Es vergeht einige Zeit und deshalb frage ich: „Habe ich es geschafft? Ich bin euch echt dankbar, dass ihr es nicht komplett übertrieben habt.“. Ich möchte zur Augenbinde greifen, doch höre Christian nur lachen: „Wir sind noch lange nicht fertig, Kleine! So einfach mache ich es dir nicht. Jana, du gibst mir heute eine Chance, die ich nur einmal in meinem Leben so haben werde. Das muss ich einfach ausnutzen. Es tut mir leid, aber nein wird sind noch nicht fertig.“. „O-o-o-okay.“, stammle ich leicht ****. Michael macht unbeirrt weiter und platziert das nächste Design über meinem Ellenbogen. Die Nadel dringt zum dritten Mal in meinen Körper ein und hinterlässt ein weiteres Design. Dies ist für mich überraschend und ich werde es definitiv mögen. Ich habe Christian im Megapark von meiner Leidenschaft, dem Volleyball erzählt und auch meine Rückennummer, die Sieben, die ich bereits seit dem ich ein Kind bin trage, erwähnt. Und nun auch im ersten Seniorinnenteam tragen darf. Genau diese Nummer prägt nun in den römischen Lettern VII meinen Oberarm über dem Ellenbogen. Ein sehr persönliches Tattoo. Doch auch mit diesem dritten Tattoo waren Michael und Christian noch nicht fertig.

Michael bringt ein weiteres Design an meinem Körper an. Auf dem Rücken linksseitig platziert er den Schriftzug „adorable“. In meinem rückenfreien Top mit dem Fischgrätenmuster wäre dieser Schriftzug gut zu sehen. Tattoo Nummer 5 wiederum wird auf meinem Po gestochen. Direkt unterhalb meines Strings auf den Übergang zwischen unterem Rücken und linker Pobacke sticht Michael das Wort „snack“.

Dann spüre ich wieder die Hände von Michael und Christian auf meinem Körper und wie sie mich langsam auf den Rücken drehen. Dabei bewundern sie meine weiterhin entblößten Brüste mit den nun frisch gestochenen Nippelpiercings und meinen wahnsinnig durchtrainierten Bauch. Es dauert jedoch auch hier nicht lange bis ein kleines Design an meinem Körper angebracht werden soll. Christian zieht meinen String leicht beiseite und Michael platziert dort das Design. „Babe“ ziert nach kurzer Zeit meinen Schritt an der linken Seite. Die Hälfte des Schriftzugs wird durch meinen String verdeckt. Darunter sticht er noch die kleine Silhouette einer Chili-Schote. Diese isr neben dem String sichtbar. Ich kann die Tattoos zwar nicht sehen, aber sie spüren und mir wird klar, dass keiner meiner neuen Bikinis, die ich mir extra für diesen Urlaub gekauft habe und von denen meine Eltern nichts wissen, die Tattoos bedecken werden. Jetzt fange ich an zu schwitzen. „Was haben mir die zwei gestochen?!“, frage ich mich, realisierend, dass diese Tattoos permanent und durchaus sichtbar sind.

Ich kann hören wie Michael und Christian den Raum verlassen und eine für mich nicht verständliche Diskussion führen. Im Anschluss an diese kurze, aber intensive Diskussion kommen beide wieder in den Raum. Ich kann ihre Schritte wahrnehmen. Dann wird ein weiteres Design für mein achtes und letztes Tattoo, dieses Mal seitlich in der Leiste rechts, platziert. Auch dieses Mal brennt das Stechen kurz, aber der **** ist nicht stark und mit den Nippelpiercings nichtmal im Ansatz zu vergleichen. Nun ziert diese Stelle ein Diamant, dessen Bedeutung mir erst viel später bewusst wird.

Plötzlich spüre ich wieder die vier Hände an meinem Körper und ich werde zurück auf den Bauch gedreht. Dieses Mal greifen die Hände jedoch nach meinem String und ziehen ihn meinen Po und die Beine hinunter. „Hey, was macht ihr da?!“, protestiere ich laut und versuche mich zu drehen, doch die Beiden halten mich in Position. Sie können nun von hinten auf meinen Po und meine haarlose, vor dem Urlaub gewaxxte Pussy schauen. „Ganz ruhig, Jana.“, sagt Christian mit ruhiger Stimme. „Du hast es gleich geschafft. Eine Kleinigkeit noch und wir nehmen dir die Augenbinde ab und du kannst alles im Spiegel betrachten. Das ist nichts was wir noch nicht zuvor gesehen haben.“. Ich beruhige mich etwas und sage dann: „Wozu müsst ihr meinen String ausziehen? Das war nicht abgesprochen?!“. Darauf erwidert Christian nur: „Jana, du hast gesagt, dass ich machen darf was ich will.“. Als Nächstes spüre ich zwei Hände auf meinen Pobacken, die diese auseinanderziehen. Plötzlich kann ich hier das kalte Desinfektionsspray spüren. Eine Gänsehaut bildet sich auf meiner Haut am ganzen Körper. Dann spüre ich einen mir bekannten Gegenstand: Die Piercingzange. Sie greift nach der Haut an meinem haarlosen Anus und ehe ich darüber nachdenken kann schießt eine Nadel hindurch. Ich schreie überrascht, entsetzt und vor **** auf. Damit habe ich nicht gerechnet. An der Unterseite meines Anus, also in Richtung meiner Pussy, hat die Nadel die Haut durchstochen. Auch hier wird mit der Hohlnadel ein silberner Barbell durch die Einstichstelle gezogen. Ich kann keine klaren Gedanken fassen. Ich wusste nichtmal, dass es hier ein Piercing gibt.

Plötzlich Licht, doch ich sehe nichts. Die grellen Lampen im separierten Raum blenden mich. Michael und Christian sagen nichts und gucken mich nur an. Langsam gewöhnen sich meine Augen wieder an die Helligkeit. Ich bin nackt und stehe langsam auf. An der Wand hängt ein großer Spiegel. Ich schließe meine Augen und bewege mich vor den Spiegel. Ich öffne meine Augen. „Ist das wirklich mein Körper?“. Natürlich erkenne ich meinen Körper, aber doch sieht er ganz anders aus. Das ist nicht mehr die Abiturientin und Volleyballerin Jana, die ich ich gestern noch war. Vor mir steht eine Frau und nicht mehr das junge Mädchen von gestern. Die Barbell mit den dicken Kugeln, die meine Nippel durchstechen, funkeln im Licht, genauso wie die Steine der Bauchnabelpiercings. Die feinen Schriftzüge sind aus der Distanz kaum zu erkennen. Ich trete ein paar Schritte näher an den Spiegel heran. Trotzdem ist mein Blick vom **** mittlerweile verschwommen. „Sieht voll geil aus. Du bist ein echter Künstler, Michael!“, lalle ich deshalb. Wäre ich nüchtern, wäre ich vermutlich in Tränen ausgebrochen. Michael lächelt: „Ich hätte da noch so einige Ideen, also wenn du Lust hast, hätte ich in 2 Tagen keine Termine.“. Ich bin durch den **** total euphorisch: „Wuhuuu, klar!“. Michael lächelt: „Dann trage ich mir das im Kalender ein und wir sehen uns übermorgen um 7 Uhr. Wir haben dann einen langen Tag vor uns und ich kann morgen alles vorzeichnen.“. Ich trage mir den Termin in meinem IPhone ein und stehe immernoch splitterfasernackt vor dem Spiegel und kann mich nicht so wirklich auf die Tattoos und Piercings konzentrieren. Unterdessen verlässt Michael den Raum und Christian filmt mich mit einer großen Beule in der Hose weiter.

Nach einigen Minuten drehe ich mich zu Christian und frage ihn lüstern:

„Bin ich jetzt eine Schlampe?“

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