What's next?
Juri
Gesagt, getan.
Juri wurde mit einer kleinen Hundertschaft aus Bielefeld geholt und mir im Laderaum eines Lieferwagens übergeben. Ich bestand noch darauf, dass man ihn komplett nackt auszieht.
Ich bestieg den Fahrersitz und hatte die Waffe auf dem Platz neben mir. Juri lag nackt, geknebelt und gefesselt im abgetrennten Laderaum.
Aber in meiner Handtasche befand sich das wichtigste Werkzeug. Mein Handy.
Alles da? Also los. Ich führ stadtauswärts. Auf eine Bundesstraße. Nach ca. 30 Minuten bog ich auf einem Feldweg. Schaltete den Wagen ab und alle Lichter aus. Niemand war mir gefolgt. Das hatte ich gehofft. Doch da stand ein Auto auf dem Standstreifen der Bundesstraße. Ich war also doch nicht allein.
Die warteten, ohne mich sehen zu könne? Komisch.
Also etwas mehr Vorsicht.
Mir war klar, dass ich Hilfe brauchen würde. Hilfe, von jemandem, der mit mir nicht in Verbindung gebracht werden kann. Ja so jemanden kannte ich.
Am Telefon konnte ich einer alten „Freundin“ mein Problem erklären. Ich hatte jemanden verschwinden zulassen. So wie sie damals jemanden zu verschwinden lassen hatte, als ich ihr half, so sollte sie mir heute helfen.
Nur musste das Ganze etwas vorsichtiger von statten gehen als damals.
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