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Chapter 33 by gha93 gha93

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Jennifers Streifzug

Jennifer:

Vorsichtig schlich ich zwischen den parkenden Autos hindurch. Jedes Haus, an dem ich vorbeikam, war ein willkommener Meilenstein.

Als plötzlich ein Auto direkt neben mir vorbeifuhr, wollte ich mich eigentlich wegducken, aber mein Körper gehorchte nicht. Ach ja, Tom hatte mir ja befohlen, mich nicht zu bedecken. Anscheinend zählte Verstecken dazu ... toll.

Zum Glück fuhr der Wagen unbeirrt weiter.

Es half nichts. Wenn ich mich nicht verstecken konnte, musste ich mich eben beeilen. Ich atmete tief durch und sprintete so schnell ich konnte zu Herrn Meiers Haus.

Wahrscheinlich war es ein interessanter Anblick, wie ich völlig nackt die Hauptstraße entlang rannte. Meine Brüste taten ein bisschen weh, weil ich keinen Sport-BH trug ... oder überhaupt etwas, aber ich riss mich zusammen.

Als ich am dritten Haus vorbeikam, sah ich einen Mann mit einem Gartenschlauch in der Hand im Vorgarten stehen und die Blumenbeete gießen. Ich war ihm schon ein paar Mal begegnet, kannte ihn aber nicht mit Namen. Vorort eben.

Er schaute mich direkt an. Sein Gesicht verzog sich zu einer fröhlich verwirrten Grimasse, doch bevor er etwas sagen konnte, war ich schon aus seinem Blickfeld verschwunden.

Noch zwei Häuser ... dann eins ... Ich war da.

Erschöpft stützte ich mich mit den Händen auf meinen Oberschenkeln ab und atmete ein paar Mal durch.

Verdammt! Was tat ich da nur? Ab aufs Grundstück!

Schnell rannte ich vom Bürgersteig zur Haustür. Durch die dichten Büsche im Vorgarten, die schon länger nicht mehr gestutzt worden waren, war ich zumindest etwas vor neugierigen Blicken geschützt.

Ich streckte die Hand nach der Klingel aus, hielt dann aber kurz inne.

Herr Meier war ein älterer Mann, wahrscheinlich um die 70. Er war immer sehr nett und höflich. Ich mochte ihn. Am liebsten wäre ich im Boden versunken, aber ich wusste, ich ****. Ich musste tun, was Tom wollte.

Warum machte mich das nur so geil? Was stimmte nicht mit mir? Die Sache mit Ben und Johannes und dann sogar noch mit Simon war so verrückt gewesen.

Ob mich Ben jemals wieder normal anschauen würde?

Es half alles nichts. Jeder Sekunde, die ich hier draußen war, riskierte ich, erwischt zu werden.

Ich drückte auf die Klingel.

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