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Chapter 16 by ann03 ann03

Wie ist der Alltag im neuen Heim?

Jana blüht auf

Nach einer Woche im neuen Haus begrüßen wir unsere ersten Gäste, meine Freundin Moni und ihren Freund Luc.

Es wird ein netter Abend zusammen. Am Anfang muss ich über mich selbst lachen, Moni bringt einen ganz anderen Mann mit, als ich ihn mir vorgestellt habe, einen Schwarzen. Bald spüre ich, dass es auch ein Mann zum Wohlfühlen ist, vielleicht nur etwas zurückhaltender als Elias. Ich erfahre, dass Luc Arzt ist, hier in Deutschland ein Praktikum macht und in gut einem Jahr nach Afrika, in sein Heimatland Tansania zurückkehren will, um den Menschen dort zu helfen, auch wenn er hier in Deutschland viel mehr Geld verdienen könnte.

Der geplante Umzug von Luc mit Moni und Kind haut mich um, ich kann mir nicht wirklich vorstellen, dass Moni als Stadt- und Partyfrau so etwas machen will. Für einen Moment bin ich sprachlos, weiß nicht, wie ich reagieren soll, Moni für ihren mutigen Schritt loben oder sie warnen. "Moni, ich kann es noch gar nicht richtig glauben, dass Du nach Afrika gehst. Machst du das wirklich aus vollem Herzen?"

"Jana, mach Dir keine Sorgen, ich mache das gerne aus freien Stücken. Irgendwie liebe ich Abenteuer. Auch wenn es nicht in meinem Lebensplan steht, habe ich gemerkt, dass es sich manchmal lohnt, etwas Neues zu wagen. Es warten neue herausfordernde Aufgaben auf mich und ich verzichte gerne auf einige Möglichkeiten, die ich hier in Deutschland habe.

Moni hat das Geheimnis ihrer Dummheit immer noch nicht gelüftet. Bisher hat sie jedes Mal gesagt, sie würde es ein anderes Mal erzählen. Meine Neugier wird immer größer und als ich einmal mit ihr allein in der Küche stehe, frage ich nach. "Gut, wenn du es unbedingt wissen willst, nur zu." "Nur ich oder alle?", frage ich zurück. "Naja, Luc kennt die Geschichte und Elias wird es früher oder später sowieso erfahren."

Zurück im Wohnzimmer erzählt Moni von ihren Erlebnissen im Club Casablanca. Ja, ich merke, dass Elias mit Freude zuhört, dass ihn alles sehr interessiert, er traut sich sogar, Moni Fragen zu stellen. Mit ihren blutigen Striemen auf dem Po muss Moni sehr starke Schmerzen gehabt haben. "Meine Güte, da musst Du aber sehr gelitten haben! Wie hast Du Dich denn damals wirklich gefühlt?"

"Ich war etwas schockiert, als ich das erste Mal auf die Bühne musste, aber nach einer Weile konnte ich gut damit umgehen, nackt unter Fremden zu sein. Ich fühlte mich nicht viel anders als in meinem Job als Kellnerin, wo mich auch viele Leute anstarren. Durch die Anwesenheit von Luc und seine wertschätzende Art fühlte ich mich wohl und genoss sogar die neidischen Blicke der anderen Gäste".

"Die Auspeitschung hat mir sehr viel Angst gemacht, aber ich habe schnell gemerkt, dass **** in einem solchen Spiel sich ganz anders anfühlt. Die Schläge waren teilweise sehr schmerzhaft, aber zu meiner Überraschung spürte ich nach einiger Zeit, dass der Körper nicht mehr so heftig reagierte. So habe ich mir vorgenommen, hart zu kämpfen und nicht aufzugeben".

Läuft jetzt alles für Jana rund?

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