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Chapter 11 by berni berni

Wohin werde ich geführt?

Jagd im Garten

Sie führen mich aus dem Badezimmer, die Kette klirrt leise, als Florian daran zieht. Mein Körper ist sauber, der Plug sitzt fest in mir, ein konstantes Dehnen, das bei jedem Schritt vibriert und mich an meine Hilflosigkeit erinnert. Claire geht voraus, ihre Schritte selbstsicher, und öffnet eine Terrassentür. Draußen breitet sich der Umschwung aus – ein riesiger Garten, umgeben von hohen Hecken und Wäldern, fernab jeder Zivilisation. Die Sonne steht hoch, warm auf meiner nackten Haut, der Rasen weich unter meinen Füßen, aber der Wind trägt eine Kühle mit sich, die Gänsehaut verursacht. Vögel zwitschern, Insekten summen – eine idyllische Szene, die in Kontrast zu meiner Lage steht.

„Die Jagd, Samuel“, erklärt Claire sachlich, während sie mir das Halsband abnimmt, die Kette löst. „CNC – du fliehst, wir jagen. Wenn wir dich fangen, Strafe. Du hast eine Minute Vorsprung. Lauf.“ Florian steht daneben, hält eine Peitsche in der Hand – lang, mit mehreren Riemen – und ein Netz über der Schulter. Seine Miene ist neutral, als wäre das Routine.

Mein Herz rast, Adrenalin pumpt durch meine Adern. Das ist meine Chance – Flucht. Ich nicke, warte nicht, renne los, nackt über den Rasen, der Plug behindert mich, macht jeden Schritt unangenehm. Der Garten ist größer, als ich dachte: Büsche, ein kleiner Teich, dann der Waldsaum. Ich höre Claire zählen: „Eins... zwei...“ Ich ducke mich hinter Hecken, atme keuchend, der Schweiß rinnt schon. Der Boden wechselt zu Erde, Zweige peitschen gegen meine Beine, ritzen die Haut. Ich plane: Zum Zaun, überklettern, zur Straße. Freiheit.

Aber sie sind schnell. Ich höre Rufe, Schritte – sie teilen sich auf. Florian von links, Claire von rechts. Ich sprinte tiefer in den Wald, Äste knacken unter mir, der Duft von Moos und Harz füllt meine Lunge. Ein Netz sirrt durch die Luft, verfehlt mich knapp, ich stolpere, rapple mich hoch. „Lauf nur, Sam!“, ruft Claire lachend. Ich erreiche einen Bach, springe drüber, das Wasser spritzt kalt. Fast am Zaun – Freiheit!

Doch Florian ist da, taucht aus dem Schatten, wirft das Netz präzise. Es umfängt mich, ich falle, rolle mich ein, kämpfe, aber die Maschen sind stark. Claire erreicht uns, keucht leicht, ihr Gesicht erhitzt. „Guter Versuch, Samuel. Aber Fluchtversuch? Das kostet extra.“ Sie zerren mich hoch, binden meine Hände mit dem Netz, schleifen mich zurück zum Garten, zum Poolbereich. Der Rasen schürft meine Knie, der Plug drückt bei jedem Ruck.

Am Pool werfen sie mich auf den Bauch, der Steinboden hart und sonnengewärmt. „**** Strafe“, murmelt Florian. Claire holt Geräte: Eine Peitsche mit Knoten, Elektroden, ein Stock. Zuerst die Peitsche – Schläge auf Rücken und Arsch, jeder ein Feuerstoß, die Knoten reißen die Haut auf, Blut sickert warm. Ich schreie, winde mich, aber sie halten mich fest. „Zähl!“, befiehlt Claire. „Eins... zwei...“ Bis zwanzig, mein Körper glüht, pocht.

Dann Elektroden: An Brustwarzen, Genitalien, der Plug vibriert jetzt mit Strom – Schocks, die durch mich jagen, Muskeln zucken unkontrolliert, Lust und **** verschmelzen in Agonie. „CNC, Sam. Du wolltest alles“, flüstert Claire, während sie die Intensität hochdreht. Ich bettle, weine, der Wind kühlt den Schweiß, Vögel singen ungerührt.

Schließlich der Stock: Auf die Fußsohlen, hart, brechend – Bastonade, jeder Schlag explodiert in meinen Nerven, Füße brennen, als stünden sie in Flammen. Ich kann nicht mehr laufen, krieche nur. Sie lassen mich liegen, keuchend, gebrochen, der Garten dreht sich.
„Pause“, sagt Claire. „Aber der Tag geht weiter.“

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