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Chapter 13
by
Ch3ating_Ang3l73
Wird Steve am nächsten Morgen, die Fotos auf Jennas Handy entdecken?
Ja
13. Method Acting
Steve schlug am Morgen die Augen auf und starrte für einen Moment verwirrt an die Decke. Er lag auf der falschen Seite. Ein kurzer Blick nach rechts verriet ihm, dass Jenna noch tief schlief. Doch direkt neben ihm, am Ladekabel lag ihr Handy.
Es war eine instinktive Entscheidung. Das Risiko, entdeckt zu werden, doch er griff danach. Er überflog die Benachrichtigungen, bis sein Blick an dem Chat mit Kyle hängen blieb.
Zuerst sah er das Bild im Badezimmer. Jenna im schwarzen Zweiteiler, Ihren Hintern und ihre Kurven so provokant und frei in Szene gesetzt, dass Steve die Luft wegblieb. Das hat sie ihm geschickt? Während er im Zimmer nebenan war? Doch dann wischte er weiter und erstarrte.
Das weiße Kleid. Jenna posierte im Wohnzimmer, das Licht des Fernsehers fing jede Kontur ihres Körpers ein. Sie sah nicht aus wie seine Frau, sie sah aus wie eine Frau, die gerade jemanden verführt hatte. Er wusste, dass sie für Freitag übten, aber das hier fühlte sich... anders an. Schmutziger. Er merkte dass Kyle dieses Bild gemacht haben muss. Sie hat sich mitten in der Nacht so aufgedonnert für ihn..Er legte das Handy zurück, das Herz hämmerte gegen seine Rippen. Ohne ein Wort zu sagen, verschwand er zur Arbeit, das Bild der Frau in Weiß wie ein Brandmal in seinem Kopf.
Wenig später erwachte Jenna. Sie trug noch das Top des schwarzen Sets, kombiniert mit einer langen, weichen Pyjamahose. Sie sah das Kyle noch schlief und begann in der Küche, Eier und Speck zu braten.
„Riecht verdammt gut“, drang Kyles raue Morgenstimme an ihr Ohr. Jenna zuckte leicht zusammen und lächelte dann. Sie servierte das Frühstück auf dem Couchtisch im Wohnzimmer, wo sie sich eng nebeneinander niederließen. Der Smalltalk war anfangs harmlos, doch sie spürten das Knistern in der Luft, das seit letzter Nacht nicht verflogen war.
„Weißt du, Kyle“, begann sie und sah ihn an. „Wir sind den ganzen Tag allein. Was, wenn wir die Zeit nutzen, um wirklich in unsere Rollen zu kommen? Method Acting. Wir verbringen den Tag als Paar, ohne aus der Rolle zu fallen. Damit es am Freitag absolut echt wirkt.“
Kyle musste lächeln. „Ich habe heute nichts vor. Klingt nach einem Plan, Schatz.“
Er bestrich sein Toast mit Butter, während Jenna ihm etwas gestand. „Das klingt jetzt komisch, aber... ich habe seit meiner Kindheit keine Butter mehr probiert. Damals mochte ich sie nicht, und ich bin einfach dabei geblieben. Nutella oder Marmelade sind eher mein Ding.“
Kyle hielt inne und grinste. „Ehrlich? Dann wird es Zeit für eine neue Erfahrung.“
Er tauchte seinen Zeigefinger in die Butterdose und strich ein ordentliches Stück davon ab. Er hielt ihr den Finger hin. „Probier, Schatz.“
Jenna zögerte eine Sekunde, dann erinnerte sie sich an die Abmachung, es war nur Schauspiel. Sie umschloss seinen Finger langsam mit ihren Lippen. Sie sah ihm dabei tief in die Augen, während sie die Butter von seiner Haut kostete. Der Abgang war langsam, fast rücksichtslos erotisch. Bevor sie ihn losließ, lutschte sie ein zweites Mal, um sicherzugehen, dass nichts zurückblieb, und zog den Finger dann mit einem leisen, feuchten Plopp aus ihrem Mund.
„Und?“, fragte Kyle mit einer Stimme, die deutlich tiefer geworden war.
„Ziemlich gut“, hauchte sie.
„Ich... oder meine Butter?“, konterte er erregt.
Jenna lachte leise und biss sich auf die Unterlippe, während sie ihn fixierte, um ihn verrückt zu machen. „Beides. Du... und deine Butter.“ Sie betonte das Wort so, dass kein Zweifel daran bestand, dass sie gerade an alles andere als an einen Brotaufstrich dachte.
„Du hast noch lange nicht alles von mir probiert“, gab er zurück.
„Stimmt. Schon verrückt, oder? Und das, obwohl wir ein Paar sind“, erwiderte sie mit einem letzten Blick, bevor sie aufstand, um das Geschirr in die Küche zu bringen.
Kyle folgte ihr. Während sie am Waschbecken stand, trat er von hinten an sie heran. Er schlang seine Arme fest um ihre Taille und vergrub sein Gesicht in ihrem Nacken. „Danke für das Essen, Schatz.“
Jenna lehnte ihren Kopf an seine Schulter, die Augen geschlossen. „Gerne... Gutes Timing. Steve würde jetzt genau hier küssen... direkt hinter dem Ohr. Traust du dich, die Rolle so weit zu treiben?“
Kyle küsste sie nicht, doch er ließ seinen heißen Atem genau gegen diese empfindliche Stelle an ihrem Hals gleiten. Jenna entwich ein unkontrollierter Seufzer, während sie sich instinktiv enger gegen ihn drückte.
„Ich würde gerade lieber ganz andere Sachen mit dir treiben“, flüsterte er.
Sie löste sich mit einem spielerischen Grinsen und setzte sich auf die Küchentheke. „Soso? Was denn?“
Kyle trat zwischen ihre Beine und legte seine Hände auf ihre, die flach auf der Platte lagen. „Zuerst würde ich dir dieses Top vom Leib reißen. Dann diese süße Hose, nur um zu sehen, was sich darunter versteckt... und dann würden wir für den Rest des Tages im Schlafzimmer verschwinden.“
Die Provokation hing zwischen ihnen in der Luft. Er löste sich plötzlich und ging zurück zur Couch. Jenna atmete aus, machte den Abwasch fertig und gesellte sich zu ihm. Sie kuschelten sich unter eine Decke, ihr Schenkel fest gegen seinen gepresst, während ein Film lief.
Nach einer Weile musste Jenna ins Bad. Als sie kurz darauf aus dem Bad kam, fand sie Kyle breitbeinig auf Steves Seite des Bettes.
„Was machst du in unserem Bett?“, fragte sie lachend.
„Was wohl? Wir haben letzte Nacht davon geredet... jetzt ist es frei.“
Jenna legte sich neben ihn, hielt aber einen minimalen Sicherheitsabstand ein. „Die Sache, von der du letzte Nacht gesprochen hast... die können wir aber nicht tun, Großer.“
„Leider“, stimmte er zu.
„Aber“, fuhr Jenna fort und rückte so nah an ihn, dass sich ihre Nasenspitzen fast berührten, „wir müssen unsere Hemmschwelle abbauen. Wir dürfen keine Angst vor der Nähe haben am Freitag.. oder vor der Fantasie. Lass uns üben, was Paare sich flüstern.“
,,Was denn zum Beispiel?“ fragte Kyle.
Er schloss die Augen, als ihr Atem sein Ohr streifte. „ „Stell dir vor, wir kommen am Freitag nach Hause. Wir sind **** vom Erfolg unseres Betrugs. Wir liegen genau so hier... was würdest du machen?“
„Ich würde sichergehen, dass die ganze Nachbarschaft unsere kleine Feier mitbekommt“, knurrte er.
„Hmm..hörst du, wie still das Haus gerade ist?“, hauchte sie.
„Wenn es nach mir ginge, wäre es gerade nicht so still, Jen.“
Sie starrten sich an, beide im festen Glauben, die Kontrolle zu haben. Jenna führte ihre Lippen bis auf einen Millimeter an seine heran. „Ein Paar würde sich jetzt küssen. Ganz sanft. Aber wir sind Profis, richtig? Wir halten es aus.“
Kyle packte sie fest an der Hüfte und zog sie zu sich. Sein Blick glitt an ihrem Körper hinunter und er sah den schwarzen Spitzenrand ihrer Unterwäsche, der aus der Pyjamahose hervorlugte. Sie trug sie immer noch. Ein triumphierendes Grinsen stahl sich auf sein Gesicht.
„Spiel weiter so ein gefährliches Spiel und ich muss das Schauspiel beenden“, drohte er heiser. „Beherrsch dich, Kyle... wenn du kannst“, forderte sie ihn heraus.
Kyle bliebeinen Moment, die Hand gefährlich nah an ihrem Hintern. Dann ließ er sie plötzlich los und stand auf. „Du hast keine Ahnung, welche Beherrschung ich habe, Schatz. Ich könnte sie hier und jetzt opfern... aber unser Film läuft noch.“
Er ließ sie allein im Bett zurück. Jenna blieb keuchend liegen, das Herz raste. Was war das? Sie schüttelte den Kopf und redete sich ein, dass alles Teil des Method Actings war. Den Rest des Films über sprachen sie kein Wort mehr.
Als Steve am Abend nach Hause kam, war Kyle längst weg. Jenna hatte die Wäsche gemacht und versuchte, so normal wie möglich zu wirken. Der Abend verlief ruhig, Steve war wieder erschöpft und schlief schnell ein.
Doch gerade als Jenna das Licht löschen wollte, blitzte ihr Handy auf. Sie musste nicht mal raten wer es ist.
Was möchte Kyle?
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Die geliehene Ehe
Manche Dinge sollte man nicht teilen
Steve und Jenna führen die perfekte Ehe, , glücklich und seit einem Jahr unzertrennlich. Doch als Steves bester Freund Kyle in der Klemme steckt, bittet er um einen Gefallen, der alles verändert. Um seine konservativen Eltern zu beruhigen, braucht der Player Kyle für einen Abend eine vorzeigbare Freundin. Sein Idee, Jenna. Was als harmloser Gefallen und ein bisschen Schauspielerei unter Freunden beginnt, entwickelt schnell eine gefährliche Eigendynamik. Um die Lüge aufrechtzuerhalten, müssen sie tiefer gehen. Ab wann ist es noch Schauspiel, und ab wann Realität? Steve wollte seinem Freund nur aushelfen, doch wie weit wird Kyle gehen, um die Rolle zu Ende zu führen? Und wird Jenna am Ende überhaupt wieder ganz zu ihm zurückkehren?
Updated on Apr 6, 2026
by Ch3ating_Ang3l73
Created on Feb 20, 2026
by Ch3ating_Ang3l73
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