Kommen sie jetzt heil da raus?
Ja, das war's endlich
Mit Jessies Hilfe war es nicht schwer, die Polizisten vor Ort mit ihren eigenen Handschellen zu fesseln und auch noch Maurice verschnürt in ihre Mitte zu setzen. "Bin mal gespannt, wie gut deine Kontakte zum Zoll wirklich sind", lächelte Steffen ihn an, "oder ob dein Freund da nicht auch eine Beförderung dafür kriegt, wenn er dich ans Messer liefert."
Damit machten sie sich aus dem Staub. Jessie hatte einen Kleinbus organisiert, mit dem sie ein Stück weit fuhren, ehe sie ihn abseits neugieriger Augen und Kameras gegen ihren eigenen Van eintauschten und sich dann endlich auf den Rückweg zur Villa machten.
"Schade, dass ich diesmal nicht dabei war", meinte Jessie nach ein paar Kilometern. "Ihr seht so aus, als wär's ein interessanter Trip gewesen."
"Interessant ja", gab Alex zurück. "Aber nicht die Art von interessant, die dir Spaß gemacht hätte."
Jessie hob eine Augenbraue. "Zum Beispiel?"
Alex seufzte. "Wo soll ich anfangen? Da waren erstmal die Zweihundert-Kilo-Titten..."
Die Fahrt zog sich nicht mehr lange hin, und als sie ankamen, gab es ein großes Hallo von Tamara und Lorena, die sehr froh waren, alle wieder halbwegs unbeschadet zu sehen. Pandora war immer noch etwas blass im Gesicht, kam aber in den darauffolgenden Tagen wieder vollständig zu Kräften und ging sofort daran, sich wieder online an Ikarus' Fersen zu heften. Für Alex war es eine Rückkehr zu seinen Kindern, und er verbrachte nach den Strapazen der Asienreise nun viel Zeit mit ihnen und seinen zwei Frauen.
Schon bald zeigte sich, dass Sandy tatsächlich von ihm Nachwuchs eingespritzt bekommen hatte, und sie zeigte stolz überall ihre kleine Babybeule. Aber sie war damit nicht alleine: zur allseitigen Überraschung war auch Malia schwanger geworden, offensichtlich zu einer ähnlichen Zeit wie sie. Die anderen waren natürlich sehr neugierig. "Das muss von Maurice sein", meinte Ria. "Aber ich hatte ihn vor dir, und bei mir wächst gar nichts! Gemein!"
"Ich hab Maurice aber nicht in mich reinspritzen lassen", gab Malia zurück. "Das fehlte mir noch, den Nachwuchs von dem Wichser auszutragen! Nee, ich hab sogar darauf bestanden, dass er ein Gummi nimmt! Entweder das Ding war defekt, oder..."
"Oder?"
Malia grinste. "Oder es ist von dem anderen Mann, der in der Zeit in mir drin war."
Ria starrte sie an. "Der andere- Du meinst doch nicht diesen Teaser?!"
"Sonst kommt eigentlich keiner in Frage."
"Aber-" Ria schüttelte ungläubig den Kopf. "Wie soll er das denn gemacht haben, in dir drin? Der hatte doch kaum Platz, um sich zu kratzen, geschweige denn sich einen zu polieren!"
Malia kicherte. "Aber er hat vorher ziemlich viel von Ashas Milch getrunken - hast doch gesehen, dass seine Kräfte stärker waren als sonst. Und Ashas Milch macht außerdem noch wirklich geil. Es sollte mich also nicht wundern, wenn er bereits ein bisschen Vorsperma im Schaft hatte. Und nachdem er damit direkt in meiner Gebärmutter drin war, hat das wohl ausgereicht."
Ria schüttelte sich. "Ausgerechnet von dem Pummelchen kriegst du ein Kind! Da sah Maurice doch deutlich ansehnlicher aus!"
"Mag sein", gab Malia zurück, "aber der war nur ein Normalo. Teaser war ein Zarathustra wie wir. Vielleicht erbt mein Kind ja sogar seine Kräfte? Dann könnte er später mal den Codenamen 'Black Lightning' tragen. Wär doch cool, oder?"
Die Tage vergingen. Die Bäuche wuchsen. An einem sonnigen Nachmittag stellte Tamara zu ihrer Freude fest, dass sie zum zweiten Mal in guter Hoffnung von Alex war.
Von Ikarus war nichts zu hören. Wenn er weiter Aktionen durchführte, dann im Geheimen. Selbst Pandora gelang es nicht, seine Fährte wieder aufzunehmen.
Aber auch ohne ihn gab es viel zu tun. Die kleine Gemeinschaft in der Villa war weit davon entfernt, untätig zu sein. Mit den neuen Kindern hatten sie vielleicht etwas weniger Zeit für ihre Missionen. Aber sie blieben aktiv. Sie taten, was sie konnten.
Und langsam, ganz langsam, veränderten sie die Welt. Aber das ist eine andere Geschichte und soll ein andermal erzählt werden.
-- ENDE --
Und hiermit entlasse ich die Helden und Schurken dieser Saga in die Freiheit. Nehmt sie, lasst sie ficken, tut mit ihnen, was ihr wollt. Wer immer Alex' Saga weiterschreiben will, mag das gerne tun.
Bei mir geht es ganz woanders weiter... nämlich in England, etwas südlich von London, im unscheinbaren Guildford.
That's all, folks!
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