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Chapter 22 by Stardust59 Stardust59

Hält er sich etwa an die Anweisungen des Priesters?

Ja, aber wohl anders als vom Priester erwartet

Ich war etwas erschrocken und gleichzeitig enttäuscht. Erschrocken Vater weil jede Faser in meinem Körper sich danach sehnte, endlich die Lust ausleben zu können, die jeden Tag ein bißchen mehr gewachsen war, wohl wissend das das Böse wieder Besitz von mir ergreifen konnte, aber ich war ja so schwach.

Nicht aber Tim, der auf meine Unschuld bedacht war. Er drückte mir nur einen Kuss auf die Stirn und fragte: „Vertraust Du mir?" Natürlich vertraute ich ihm, doch die Frage bedeutete gleichzeitig, dass etwas Unbekanntes auf mich zukommen würde. Ich sah ihm in die Augen und nickte. Ich sollte warten, ich stand ja immer noch im Flur. Er verschwand kurz und kam direkt danach mit einer Augenbinde wieder. Er stellte sich hinter mich und wieder war es, als würde mein Körper magisch von seinem angezogen werden. Tim strahlte eine unheimliche Hitze aus, durch den Stoff seines Hemdes konnte ich den Duft seiner Haut erahnen. Ja Vater so fühlte ich in diesem Augenblick. Er verband mir die Augen und führte mich an den Schultern jetzt langsam in die Wohnung.

Er führte mich ins Schlafzimmer und als wir angekommen waren entkleidete er mich komplett. Sanft drückte er mich nach hinten und sagte: „Da steht das Bett, leg Dich hin..." Ich tat was er wollte und legte mich nackt mit verbundenen Augen auf sein Bett. Die Bettwäsche war aus Satin und fühlte sich kühl auf der Haut an, mir lief eine Gänsehaut über den Körper und meine Brustwarzen zogen sich zusammen. Tim ging um das Bett und kramte herum. Als er sich wieder mir zuwandte, sagte er, ich solle nach oben rutschen, so dass ich mit dem Kopf am Kopfkissen ankam.

Er griff meine Hand am Handgelenk und führte meinen Arm nach oben über meinen Kopf, ebenso den anderen. Ich merkte, wie er mit einem Schal meine Handgelenke zusammenband und gleichzeitig meine Hände am Bettende festband. Vater, stellen Sie sich das vor, gefesselt und völlig ausgeliefert...Ich war noch nie gefesselt gewesen, es war etwas beunruhigend, aber ich hatte keine wirkliche Angst. Vater ich muss sagen das ich Ihm vertraute, aber mein Körper begann wieder zu reagieren und ich konnte nichts dagegen machen. Tim legte sich angezogen auf mich und ich konnte seinen warmen Atem in meinem Gesicht spüren. Seine Lippen berührten meine Stirn, meine Schläfen, meine Wangen....

Bleibt Sie unschuldig?

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