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Chapter 7
by
Ch3ating_Ang3l73
Wird sie Jake rechtzeitig erreichen, bevor er die Mail öffnet?
Ja, aber nicht ohne eine riskante Begegnung
7. Alte Sünden, neuer Schweiß
Kendra rannte, als wäre der Teufel persönlich hinter ihr her. Als sie durch die Glastüren des Gyms ging, klebte ihr Top bereits an ihr. Ihre Lungen brannten.
Das Gym war gespenstisch leer. Der Vormittag nach der großen Sigma House-Party forderte seinen Tribut. Die meisten Studenten lagen vermutlich mit dröhnenden Köpfen in ihren Zimmern. Ein Glück für sie. Sie verschwand in der stillen Umkleide. Schnell streifte sie ihre Sachen ab und schlüpfte in ihr enges Trainingsoutfit.
Gerade als sie die Umkleide verlassen wollte und schwungvoll um die Ecke bog, prallte sie gegen eine massive, harte, unnachgiebige Brust. Bevor sie reagieren konnte, wurde sie gegen die Wand gedrückt. Keine Berührung, nur die Präsenz eines massiven Körpers, der sie einkesselte.
„Wo willst du denn so eilig hin, K?“, sagte eine tiefe, allzu vertraute Stimme über ihr.
Kendra erstarrte. Sie hob den Blick und sah in die dunklen Augen von Jason. Ihr Ex. Der Mann, mit dem sie auf jener verhängnisvollen Club-Nacht fast einen Schritt zu weit gegangen wäre. Der Fehler, der jetzt ihre gesamte Existenz bedrohte.
Jason stützte seinen langen Arm neben ihrem Kopf gegen die Wand und grinste sie locker an. „Was zur Hölle willst du hier?“, zischte sie, unfähig, ihre Wut zu verbergen.
„Was ich hier will?“, wiederholte er amüsiert. „K, was hat man wohl in einem Gym vor?“
„Nicht im Gym, du Idiot! In der Frauenumkleide!“ Jason lachte leise und sah sich kurz im leeren Raum um.
„Ich musste dir einfach nach, als ich dich draußen sah. Und schau dich um, heute ist eh niemand hier. Alle hängen bei den Sigmas durch. Alle außer mir... oder dir, wie es aussieht.“
Kendra versuchte, ihre Maske der Coolness zu wahren. „Haben wir nicht ausgemacht, dass wir uns nie wiedersehen?“ „Wann haben wir das gesagt?“, fragte er bösartig und trat einen Schritt näher.
Sein Grinsen wurde breiter. „Jedenfalls nicht im Club. Da hättest du mich, wenn ich mich recht erinnere, gerne auf ganz andere Weise gesehen, oder?“
Kendra antwortete nicht. Sie starrte stur an ihm vorbei, doch ihr Körper verriet sie. Als Jason sich vorbeugte, seinen heißen Atem direkt an ihrem Hals und Ohr spüren ließ, schlossen sich ihre Augen wie von selbst.„Wie wär’s, wenn wir von hier verschwinden? Ich gebe dir woanders ein besseres Workout“, flüsterte er.
„Nie... niemals. Vergiss es“, presste sie hervor, während ihre Knie weich wurden.„Ach ja?“ Jasons linke Hand packte ihre Hüfte, zog sie ein Stück näher an sich. „Ich... hasse dich“, flüsterte sie. „Wirklich? Auch wenn ich das hier mache?“
Er drückte seine Lippen gegen ihren Hals, küsste die empfindliche Haut direkt unter ihrem Ohr. Kendra entwich ein leises Stöhnen. Ihre rechte Hand glitt wie ferngesteuert unter sein Shirt, über das stählerne Sixpack hinauf zu seiner Brust. Die Hitze seiner Haut vernebelte ihren Verstand.
Doch dann, mit einem letzten Rest an Würde und Selbstbeherrschung, krallte sie ihre andere Hand in sein Shirt und stieß ihn mit voller Kraft von sich weg.
„Lass mich in Ruhe!“, rief sie und stürmte wütend aus der Umkleide. Jason blieb zurück, ein triumphierendes Grinsen auf den Lippen.
Kendra schlich mit klopfendem Herzen durch das Gym. Da sah sie ihn. Jake. Er war in der Calisthenics-Ecke, die Kopfhörer fest auf den Ohren. Er machte Pull-ups mit dem Gesicht zur Wand, völlig versunken in seinem Rhythmus. Sein Handy lag zusammen mit seiner Trinkflasche auf der Bank hinter ihm.
Das war ihre Chance. Sie wartete, bis er mitten im Satz war, schlich sich lautlos an die Bank und griff nach dem Handy. Es war nicht gesperrt. Mit zitternden Fingern öffnete sie das Mail-Postfach, suchte die Nachricht von Josh und löschte sie unwiderruflich.
Sie schaffte es gerade noch, den Bereich zu verlassen, bevor Jake sich von der Stange fallen ließ und nach seinem Wasser griff. Geschafft. Das war zu knapp gewesen. Auf dem Weg zum Ausgang sah sie Jason noch einmal. Er saß an der Brustpresse, flexte seine Muskeln und warf ihr einen brennenden Blick zu. Kendra gab ihm nur einen vernichtenden Blick zurück, auch wenn tief in ihr das Verlangen noch immer da war.
Zurück in ihrem Zimmer fand sie Stille vor. Sie schloss sich im Bad ein und brach zusammen. Die Tränen schossen ihr in die Augen, während ihr Make-up langsam verschmierte. Alles prallte auf sie ein. Der Hass auf ihren Ex, die Angst vor Josh, der Ekel vor sich selbst. Es war ihre Schuld. Und Jasons. Und der ****... sie wusste es nicht mehr.
Sie stand vor dem Spiegel, betrachtete ihr zerstörtes Spiegelbild und wischte sich die Tränen aus dem Gesicht. Das Löschen der Mail war nur ein Pflaster auf einer Wunde gewesen. Solange Josh das Video hatte, war sie seine Sklavin.
Sie brauchte keinen Fluchtplan mehr. Sie brauchte eine Konfrontation. Sie musste direkt in die Höhle des Löwen. Sie musste zu Josh.
Wird sie ihn zur Löschung zwingen können, oder wird sie bei ihren neuen Verhandlungen nur noch mehr zu seinem Spielzeug?
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Sein Zimmer, Seine Regeln
Es ist nur die andere Seite des Zimmers
Kendra ist die perfekte Freundin, Jake die Liebe ihres Lebens. Doch eine einzige Partynacht mit ihrem Ex droht alles zu zerstören. Kendra glaubte, sie sei davongekommen, bis sie erfährt, dass Jakes Mitbewohner alles weiß. Um ihr perfektes Leben zu retten, muss Kendra sich seinen Forderungen stellen. In Jakes eigenem Zimmer wird sie zur Marionette eines Mannes, der keine Grenzen kennt. Wird sie zur Beute für jeden, der ihr Video besitzt? Und was, wenn sie beginnt, die Dunkelheit des Erpressers attraktiver zu finden als Jakes sichere Liebe?
Updated on Mar 1, 2026
by Ch3ating_Ang3l73
Created on Feb 20, 2026
by Ch3ating_Ang3l73
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