Chapter 25
by
ann03
Geht das Shoppen weiter?
Ja, Ann hat sonderbare Wünsche
Wir wandern langsam zum Ausgang und ich spüre, wie Ann zögert. Plötzlich sagt sie, dass sie möchte, dass ich das Dessous-Set der Ausstellungspuppe anprobiere. Ich bin zutiefst erschrocken. So etwas in einem Laden anzuprobieren, ist für mich definitiv ein Tabu. Ich sage klar nein und füge hinzu: „Kaufen tue ich so etwas ohnehin nie und es ist auch noch sündhaft teuer.“
Ann lässt nicht nach und sagt, dass sie den großen Wunsch habe, es mir zu schenken. Ich versuche, Ann das auszureden, ohne sie zu verärgern.
Eine Verkäuferin kommt auf uns zu und fragt, ob wir Hilfe benötigen. Ich sage Nein, aber Ann fährt laut dazwischen: „Meine Freundin wünscht sich sehr, dieses komplette Wäscheset anzuprobieren.“ Ich bin schockiert, bringe kein Wort mehr heraus und laufe weg. Was ist mit Ann los?
Die Verkäuferin lächelt, sagt „Sehr gerne” und fragt mich schon nach diversen Maßen. Ich sehe keinen Ausweg mehr, als mitzumachen. Während die Verkäuferin die Sachen in der richtigen Größe aus dem Lager holt, signalisiere ich Ann, dass mir das gar nicht gefällt. Normalerweise ist sie sehr rücksichtsvoll, aber diesmal bleibt sie stur. Ich verstehe die Welt nicht mehr. Langsam habe ich den Verdacht, dass Ann mehr weiß, als mir lieb ist.
Als die Verkäuferin zurück ist, fragt sie, ob ich auch das Accessoire, also High Heels und Halsband, anprobieren möchte. Bevor ich Nein sagen kann, kommt ein „Ja, gerne” von Ann. Die Verkäuferin führt mich in den Umkleideraum und sagt, dass sie mir beim Anziehen helfen werde. „Normalerweise probiert man Unterwäsche aus hygienischen Gründen über der Kleidung“, sage ich hoffnungsvoll. „Aber nicht diese“, lacht die Verkäuferin, „du willst ja nicht primär die Größe prüfen, sondern schauen, wie du darin aussiehst“, und befiehlt mit ernster Stimme: „Ziehe dich jetzt vollständig aus!“
Nachdem ich mich zunächst in Panik versetzt habe, beruhige ich mich wieder und erinnere mich daran, dass ich am Freitagabend ganz freiwillig ähnlich aufreizend gekleidet war.
Ich trage rote Unterwäsche, Strapse, Seitenstrümpfe, einen BH, der meine Brustwarzen gerade noch knapp bedeckt, einen knappen String-Slip, High Heels und ein breites Halsband. Ich schaue mich im Spiegel an und denke: „Das ist echt verrückt.”
„Ganz hübsch. Zeige dich jetzt auch noch deiner Freundin.“ Bald stehe ich mitten im Laden und spüre, wie ich von den einkaufenden Frauen und den wenigen männlichen Begleitern richtig angestarrt werde. Ich traue mich nicht, Ann anzuschauen. Die Verkäuferin befiehlt mir, näher an die große Schaufensterfront zu treten, damit mich Ann noch in besserem Licht sehen kann.
Ich bin jetzt so geschwächt, dass ich alles nur noch wortlos über mich ergehen lasse. Mit Schreck realisiere ich, dass Ann mich fotografiert oder gar filmt.
Dann kommt Ann zu mir und sagt trocken: „Ich weiß es, du liebst das. Ich habe Strapsen in deiner Wohnung gesehen.“ Ich stottere nur: „Oh nein.“ Dann sagt sie ganz ernst: „Ich habe alles bezahlt, ein Geschenk an dich.“ Ich schüttele nur den Kopf und renne in den Umkleideraum, um meine alten Kleider anzuziehen.
Da sehe ich aber keine Kleider und denke, dass die Verkäuferin sie irgendwo deponiert hat. Sie sagt, dass meine Freundin gesagt habe, ich wolle die alte Wäsche nicht mehr, und sie habe sie daher in den Schredder geworfen. „Dann wenigstens Hemd und Hose“, sage ich frustriert. „Nein, diese sind auch geschreddert. Deine Freundin hat dir ein neues Kleid gekauft.“
Frustriert gehe ich zu Ann und frage verärgert nach Kleidern. Sie reicht mir eine Tüte und sagt mit einem Grinsen: „Ich habe etwas ausgewählt, das dir sicher gefällt.“
Hoffnungsvoll packe ich aus und beginne laut zu schreien und über Ann zu fluchen, als ich das völlig transparente Kleid sehe. „Du spinnst komplett!“ „Zieh das Kleid an!“, sagt Ann mit bestimmendem Ton. Das erschreckt mich noch mehr. Die schüchterne Ann bestimmt über mich und macht plötzlich unglaubliche Dinge. Ich verstehe die Welt nicht mehr. Steht die Frau etwa unter ****?
Geht die Demütigung von Sue weiter?
Disable your Ad Blocker! Thanks :)
Charity Auktion
Einsatz für Notleidende
Meine Freundin Sue sammelt Geld für in Not und organisiert zu diesem Zweck eine grosse Versteigerung im grossen Stadtsaal. In den Medien ruft sie die Bevölkerung für diesen Anlass Gegenstände, Gutscheine für Aktivitäten als auch persönliche Arbeitsleistungen und Dienste zu schenken, die dann an Versteigerung an den meistbieten gehen. Natürlich bettelt Sue auch bei all ihren Freunden, dass sie etwas für die Aktion geben. Sie betont dass es muss nichts materielles sein, etwas Zeit für ein Dienstleistungsangebot zur Verfügung stellen reiche auch. Dass es bei Arbeit für Fremde auch Übergriffe geben könnte sagt Sue aber nicht...
Updated on Jun 21, 2026
by ann03
Created on Apr 21, 2024
by ann03
- 1,104 Likes
- 142,682 Views
- 72 Favorites
- 35 Bookmarks
- 311 Chapters
- 43 Chapters Deep
Comments moved below the chapter.

Comments