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Chapter 29 by Redboom Redboom

Wohin geht Ben mit seiner Schwester?

In den Piercing-Laden, ihr Nippel wird gepierct

Ben führte seine Schwester in den Piercingladen. Janine lief mit und fragte sich, weshalb sie hier waren, obwohl sie in ihrem tiefsten Inneren bereits wusste, was geschehen würde, doch wider besseren Wissens hoffte sie dennoch, sie läge falsch.

Der Kerl hinter dem Ladentisch nahm einen großen Schluck aus einer Redbull-Dose. „So Alter, was kann ich für dich tun?“

„Wir interessieren uns für Body Piercing. Was können sie mir an Nippelringen zeigen? Die junge Dame hier möchte brennend gern einen haben und das hier schaut nach einer guten Gelegenheit aus, das zu verwirklichen.“

Er holte ein Kästchen hervor und stellte es auf den Glastresen. Ben lehnte sich vor, um einen Blick darauf zu werfen, doch seine Schwester blieb wie angewurzelt an ihrem Platz und wollte es am liebsten gar nicht sehen. Der Mann begann mit einer ganzen Flut von Erläuterungen über die Unterschiede zwischen den einzelnen Ringen, aber Ben hörte ihm nicht richtig zu. Er interessierte sich weniger für die verwendeten Metalle oder die Größe, sondern betrachtete die Ringe nur aus ästhetischen Blickwinkeln. Er schloss sofort alle altmodischen aus und auch alle, die nur aus einem Stift mit einer kleinen Verzierung am Ende bestanden. Er wollte einen Ring. Sein Blick blieb an einem mit goldenem Korpus hängen, durch den ein Band aus Goldperlen gefädelt war, dass in der Mitte mit dem Ring verschmolz.

„Ist das echtes Gold?“

„He Alter, eine gute Wahl. Das Baby hab ich selbst gemacht. Achtzehn Karat Gold für den Ring und das Band besteht aus 24 Karat und das heißt reines Gold, Junge. Den Ring selber kannst du nicht aus purem Gold machen, sonst ist er zu weich,“ erklärte er.

„Der ist sehr schön,“ teilte ihm Ben mit „Den wollen sie mir doch schenken. Oder?“

Der Mann nickte und entnahm ihn aus der Schachtel und überreichte ihn Ben.

Janine stand da und starrte in die Luft ohne auch nur ein Wort zu hören oder gar etwas zu denken. In dem Moment, in dem sie ihren kleinen Bruder sagen hörte, dass sie einen Nippelring bekommen würde, hatten bei ihr sämtlich Denkprozesse ausgesetzt, da ihr Gehirn nicht in der Lage war, die Situation zu verarbeiten.

Ben trat mit dem Ring auf seiner Handfläche an sie heran. „Nun Schwesterchen,“ flüsterte er ihr zu, „was meinst du?“ Seine direkt an sie gerichtete Stimme riss sie aus ihrem tranceartigen Zustand und sie sah hinab. Den Ring nun wirklich zu sehen, den Ring, der bald durch ihren Nippel gestochen werden würde, ließ das Ganze für sie real erscheinen.

Wie reagiert sie?

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