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Chapter 7 by Rotstiftakrobat Rotstiftakrobat

Was möchte Prince mir zeigen?

Im Waschraum

Wir gehen die Treppe hinunter, jede Stufe ein Schritt tiefer in die Stille. Die Luft wird kälter, feuchter, riecht nach altem Stein und nach dem chlorhaltigen Wasser, das von den Rohren der Poolanlage tropft. Die Wände hier sind nackt, der Putze bröckelt, eine einzige Glühbirne an der Decke wirft lange, tanzende Schatten an die Wände. Das ist die Rückseite des Hostels, der Ort, den die Gäste nicht sehen sollen. Prince führt mich durch eine schwere Metalltür, und wir stehen in einem großen Waschraum. Er ist kalt und funktional. Eine Reihe von Waschbecken, ein langer Spiegel, der fleckig und rissig ist, und gegenüber eine Wand mit Duschen, von denen die meisten abgedeckt sind, nur eine ist offen.

Er lässt meine Hand los und stellt sich mir gegenüber. Der Raum ist so still, dass ich mein eigenes Herzschlag hören kann, ein schnelles, panisches Trommeln in meiner Brust. Er schaut mir tief in die Augen, sein Blick ist so intensiv, dass er mich durchbohrt. „Du bist so heiß, Kleine!“, flüstert er, seine Stimme ist eine raue, heisse Melodie, die durch die Kälte des Raumes schneidet. „Und jetzt noch viiiiiiel heißer!“

Und dann passiert es. Ohne jede Vorwarnung greift er mit beiden Händen an den Bund seiner nassen Badeshorts und zieht sie in einer einzigen, flüssigen Bewegung hinunter. Sein steifer, riesiger Penis wippt frei in die kalten Kellerluft. Mir fällt die Kinnlade runter. Das Geräusch, das ich mache, ist ein leises, ungläubiges Aufstöhnen. Ich starre. Ich kann nicht anders. Sowas habe ich noch nie gesehen. Nicht einmal in den schmutzigen Filmen, die ich heimlich mit meinen Freundinnen geschaut habe. Das Teil ist nicht nur groß, es ist absurd. Es ist locker größer als mein Unterarm, dick und schwer, mit kräftigen Adern, die sich über die dunkle Haut schlängeln. Die Eichel ist fast lila und glänzt im schwachen Licht. Es sieht nicht menschlich aus. Es ist ein Monster.

Er grinst, ein breites, triumphierendes Grinsen, das sein Gesicht ausleuchtet. „Das wollte ich dir schon den ganzen Abend zeigen“, sagt er, seine Stimme ist jetzt voller Stolz und purer, männlicher Dominanz. „Seitdem ich dich das erste Mal im schwarzen Tanga gesehen habe.“

Mein Körper ist erstarrt. Mein Gehirn schreit. „Lauf weg, Jette! Lauf!“ Meine Füße fühlen sich an, als wären sie aus Beton in den Boden gegossen. Aber ein anderer Teil, ein dunkler, faszinierter Teil, hält mich fest. Neugier. Eine blinde, tierische Neugier. Das Monster vor mir ist locker drei Mal so groß wie der meines Ex-Freundes. Es ist ein Widerspruch zur Natur. Ich reibe mir die Augen, blinzle, aber es verschwindet nicht. Es bleibt da, ein Denkmal der Männlichkeit, das auf mich herabstarrt. Ich bin gleichzeitig erschrocken und unwiderstehlich hingezogen.

Er kommt auf mich zu, seine Schritte sind langsam und selbstsicher. Er hält nicht inne. Er kommt näher, bis nur noch wenige Zentimeter zwischen uns sind. Ich kann die Wärme von ihm spüren, rieche seinen sauberen, männlichen Geruch, der sich mit dem Chlorgeruch des Raumes mischt. Er nimmt meine zitternde Hand in seine große, feste Hand. Seine Haut ist rau, meine fühlt sich weich und zerbrechlich an. Dann führt er meine Hand zu seinem Monster von Penis.

Mein Kopf ist leer. Ein weißer Rausch. Wie auf Knopfdruck übernimmt mein Körper die Kontrolle. Meine Finger schließen sich instinktiv um den dicken, heißen Schaft. Er fühlt sich an wie glattes, warmes Leder, das sich über einen Stahlkern spannt. Ich kann meine Finger nicht einmal ganz um ihn herumschliessen. Wie auf Knopfdruck beginne ich, meine Hand auf und ab zu bewegen. Langsam zuerst, dann etwas fester. Ich schaue nicht auf sein Gesicht, ich starre nur auf meine eigene Hand, wie sie diese unfassbare Waffe umklammert. Es fühlt sich surreal an, als würde ich jemand anderem dabei zuschauen.

Prince will mehr. „Knie dich hin, Jette“, befiehlt er, seine Stimme ist leise, aber unerbittlich. Es ist keine Bitte. Es ist ein Kommando. Und mein Körper gehorcht. Meine Beine knicken ein, und ich sinke auf die kalten, nassen Fliesen des Waschraums. Mein Gesicht ist jetzt auf Höhe seines Monsters. Von hier unten wirkt es noch größer, noch bedrohlicher. Er legt eine Hand in meinen Nacken, seine Finger krallen sich sanft, aber bestimmt in mein Haar. „Öffne den Mund“, flüstert er.

Ich zögere nur einen Sekundenbruchteil. Dann öffne ich meinen Mund, so weit ich kann. Er führt sich zu mir. Die Eichel berührt meine Lippen, sie ist heiss und weich zugleich. Ich schmecke ihn, einen salzigen, leicht bitteren Geschmack. Er schiebt sich langsam hinein, dehnt meinen Kiefer bis zum Zerreißen. Ich habe Mühe zu atmen, mein Speichel läuft über mein Kinn. Er ist so gross, dass er meine ganze Mundhöhle ausfüllt. Ich weiss nicht, was ich tun soll, also ahme ich nach, was ich in Filmen gesehen habe. Ich bewege meine Zunge, sauge leicht, während meine Hand weiter am Schaft auf und ab gleitet.

„Deeper“, stöhnt er, seine Hand drückt meinen Kopf fester an sich. Ich versuche es, nehme ihn ein bisschen tiefer in den Mund, aber sofort setzt mein Würgereflex ein. Ich huste, die Augen tränen. „Atme durch, Kleine“, sagt er, seine Stimme ist jetzt rau von der Erregung. „Entspann deinen Hals. Lass mich rein.“ Ich atme tief durch die Nase ein und versuche, meine Kehlmuskeln zu entspannen. Er drückt nach, und dieses Mal gleitet er tiefer, vorbei an meinem Zungenbein, direkt in meinen Rachen. Ein erstickender, intensiver ****, aber gleichzeitig ein Gefühl der totalen Füllung, der totalen Unterwerfung. Ich schaffe es, ihn fast bis zur Hälfte aufzunehmen. Meine Nase berührt seinen Bauch, mein Hals ist voll von ihm. Ich bin gefangen, ein lebendes Loch für seine Lust.

Er fängt an zu ficken, seinen Rhythmus wird schneller, härter. Seine Hüfte stösst gegen mein Gesicht, seine Eier klatschen gegen mein Kinn. Ich bin nur noch ein Objekt, eine Befriedigungsmaschine. Tränen der Anstrengung und der Erregung laufen über meine Wangen. Ich spüre, wie sich sein Körper versteift, wie seine Bewegungen unkontrolliert werden. „Ich komme“, stöhnt er. Er zieht sich schnell aus meinem Mund zurück. Ich schaue ihn an, mein Gesicht ist eine verschmierte, tränenfeuchte Maske. Der erste heisse Spritzer trifft mich direkt in den offenen Mund, salzig und süss. Dann kommt der Rest. Er spritzt über mein Gesicht, über meine Wange, meine Stirn, meine Nase, in meine Haare. Es ist eine Flut, eine heisse, klebrige Überflutung, die mich bedeckt. Ich fühle mich benutzt, schmutzig, erniedrigt. Und gleichzeitig fühle ich mich lebendiger als je zuvor. Mein ganzer Körper zittert, eine Welle purer, animalischer Energie durchfährt mich.

Er bleibt stehen, atmet schwer, während sein Samen von meinem Gesicht tropft. Er lächelt herunter, ein zufriedenes, besitzergreifendes Lächeln. „Gut gemacht, Kleine.“

Ich bleibe eine Weile auf den Knien, unfähig mich zu bewegen, mein Körper zittert, mein Gesicht ist eine klebrige Schicht. Langsam stehe ich auf, meine Beine zittern. Ich gehe zum Waschbecken und schaue in den rissigen Spiegel. Das Mädchen, das mich anstarrt, ist eine Fremde. Ihr Gesicht ist verschmiert, die Haare kleben an der Stirn, die Augen sind rot und geschwollen. Aber in ihren Augen liegt ein neues, dunkles Feuer. Ich wasche mein Gesicht mit kaltem Wasser, bis die Spuren verschwunden sind, aber das Gefühl bleibt. Es ist eingebrannt.

Wir gehen zurück ins Zimmer, ohne ein Wort. Die Stille zwischen uns ist nicht mehr unangenehm, sondern erfüllt von einem unausgesprochenen Verständnis. Er hält meine Hand, nicht mehr führend, sondern begleitend. Die Jungs sind noch wach, als wir zurückkommen, aber sie sagen nichts. Sie sehen nur mein gerötetes, frisch gewaschenes Gesicht und das selbstgefällige Lächeln von Prince, und sie wissen.

Ich krieche in mein Bett, ziehe den Vorhang zu und schlafe direkt ein. Keine Träume, kein Grübeln. Nur ein tiefer, schwarzer, erschöpfter Schlaf, der mich verschlingt.

Als ich erwache, ist es still. Die Stille ist das Erste, was ich bemerke. Keine lauten Stimmen, kein Rascheln von Mülltüten, kein Schnarchen. Nur das leise Summen der Klimaanlage. Ich öffne die Augen, starre auf den grünen Vorhang über mir. Ich bin allein. Das Gefühl ist überwältigend. Ich strecke meine Hand aus und ziehe den Vorhang zur Seite.

Das Zimmer ist leer. Die Betten der anderen sind aufgeräumt, die Decken glattgestrichen. Keine Kleidung, keine Rucksäcke, keine leeren Bierflaschen. Es ist, als wären sie nie da gewesen. Als hätte ich die ganze Nacht nur geträumt. Aber ich weiß, dass es kein Traum war.

Vorsichtig setze ich auf. Mein Körper meldet sich zurück. Es ist ein dumpfer ****, der von meiner Leiste ausgeht, ein stetiges Pochen, das an die neue rote Schote auf meiner Haut erinnert. Ich ziehe mein T-Shirt hoch. Dort, unter einer dünnen Folie, glänzt die kleine, leuchtend rote Chilischote. Sie ist echt. Mein Blick wandert weiter nach unten. Ich gleite mit der Hand über meinen Bauch, zum Rand meines String-Bikinis. Ich zögere, dann schiebe ich den Stoff ein Stück zur Seite. Meine Finger berühren die Haut direkt über meinem Po. Sie ist empfindlich, leicht geschwollen. Ich spüre die erhabenen Linien der Buchstaben, die sich unter meiner Fingerspitze verbergen. „unforgettable“. Unvergesslich. Es ist wirklich da. Eine bleibende Markierung.

Und dann spüre ich das andere. Ein leichtes Ziehen, ein fremdes Gewicht an meiner empfindlichsten Stelle. Ich schließe die Augen, atme tief durch und gleite mit den Fingern tiefer. Da sind sie. Zwei kleine, harte Kugeln aus Metall, getrennt von einem dünnen Stab. Das Piercing. Es ist echt. Ich bin verändert.

Langsam stehe ich auf. Jede Bewegung ist eine neue Empfindung. Das Reiben des Stoffes an meinen neuen Tattoos, das Klicken des Metallstabs in mir. Ich gehe zum Spiegel an der Tür. Das Mädchen, das mich anstarrt, ist immer noch ich. Die gleichen dunkelblonden Haare, die gleichen blauen Augen, die gleichen Sommersprossen auf der Nase. Aber sie ist nicht mehr dieselbe. Ihre Haut trägt jetzt Geheimnisse. Ihre Augen haben eine Tiefe, die gestern noch nicht da war. Sie ist Jette aus Norddeutschland. Und sie ist etwas Neues. Etwas Unvergessliches.

Das Zimmer ist leer. Prince ist weg. Die Jungs sind weg. Ich bin allein in diesem fremden Land, mit einem fremden Körper und einer fremden Seele. Ein Gefühl der Leere überkommt mich, ein kaltes Loch in meinem Magen. Aber darunter, tief verborgen, glimmt ein winziges, aufregendes Funkeln.

Was bringt der Tag?

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