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Chapter 50
by
gha93
What's next?
Im Einkaufszentrum
Eine knappe halbe Stunde später standen wir am Eingang des Einkaufszentrums und warteten auf Clara.
Jennifer wirkte nervös. Ihr Blick wanderte zwischen den unzähligen Menschen, die um sie herum in die verschiedenen Geschäfte strömten, hin und her.
Ohne Frage kreisten ihre Gedanken im Moment darum, was sie heute tun musste und wer von den Anwesenden dabei eine Rolle spielen würde.
Ich beobachtete sie mit spielerischer Freude, als wir plötzlich unterbrochen wurden.
"Hi Jenny! Hi Tom!"
Es war Clara.
Clara war die große Schwester von Johannes und Simon. Sie war sehr hübsch. Im Gegensatz zu ihren Brüdern hatte sie kurze braune Haare, die gut zu ihren ebenfalls braunen Augen passten. Sie trug ein luftiges weißes Top mit Spaghettiträgern, Jeans und Turnschuhe.

"Hallo", antwortete ich.
"H... hi Clara", erwiderte Jennifer.
"Alles in Ordnung?"
"Ja, i... ich hatte nur einen Frosch im Hals."
"Ah, okay. Also, wo gehen wir zuerst hin?"
Clara blickte von links nach rechts über die verschiedenen Geschäfte.
"Wie wär's damit?", fragte Jennifer und zeigte auf die Filiale einer großen Modekette.
"Von mir aus gerne", stimmte Clara zu.
Ich zuckte mit den Schultern und folgte den beiden.
Wir gingen in die Damenabteilung und schon nach kurzer Zeit schienen die beiden mich vergessen zu haben.
Mit geübtem Blick durchstöberten sie die diversen Kleiderständer, Auslagen und Regale. Ab und zu drückten sie mir ein paar Stücke in die Hand, die sie später anprobieren wollten. Ansonsten war ich wenig gefragt.
Hin und wieder fragte mich Jennifer, wie ich ein Top oder einen Rock fand. Aber die meiste Zeit bevorzugte sie die Meinung ihrer Freundin, die zugegebenermaßen etwas mehr Ahnung von Mode hatte als ich.
Also trottete ich die meiste Zeit einfach hinter den beiden Freundinnen her.
Als ich mich ein paar Minuten später an eines der Regale lehnte, entdeckte ich etwas Interessantes auf dem Tisch neben mir.
"Hey, wie wäre es damit?", rief ich und hob meinen Fund in die Höhe.
Jennifer sah mich fragend an, wohingegen Clara direkt die linke Augenbraue hochzog und mich skeptisch musterte.
"Dein Ernst? Ein kurzer Faltenrock?", fragte sie skeptisch.
"Ich fand ihn ganz schick ..."
Ihre Augenbraue hob sich noch ein wenig mehr.
"Das kann ich mir vorstellen. 'Schick' ... Vor allem mit diesem **** nuttigen Schnitt. Ich glaube nicht, dass Jenny so etwas in der Öffentlichkeit ..."
Jennifer errötete.
"Nein. Nicht nur Jennifer. Ihr beide."
Eine Sekunde lang starrte Clara mich mit offenem Mund an. Jennifer, die neben ihr stand, schaute zwischen ihrer Freundin und mir hin und her.
"Du willst, ... dass ich ... das ... anziehe?", fragte Clara mit bedrohlich wirkenden Pausen zwischen den Worten.
Clara kleidete sich zwar modern und gerne auch mal luftig, aber ich hatte sie noch nie in kurzen Röcken oder allzu freizügigen Outfits gesehen. Ihr Stil war eher konservativ, schick und elegant.
Meine Andeutung, dass ich sie in einem solchen Outfit sehen wollte, noch dazu als Freund ihrer besten Freundin, schien ihr gewaltig zu missfallen.
Aber damit hatte ich gerechnet.
Noch bevor sie weiter reagieren konnte, legte ich los.
"Du hast Jennifer doch gesagt, dass du dich gerne etwas freizügiger anziehen willst, um den Jungs besser zu gefallen."
Clara blinzelte verwirrt.
"Ich ..."
"Und das willst du doch auch, oder? Du willst dich freizügiger anziehen. Männer heißzumachen, macht dich an. Das hast du Jennifer erzählt."
Clara wankte und taumelte einen Schritt zurück.
Jennifer eilte zu ihr und hielt sie am Arm.
"Alles in Ordnung?", fragte sie ihre Freundin.
"Ich ... Ja, alles in Ordnung. Ich ... wie konnte ich das nur vergessen. Du ... du hast völlig recht, Tom."
Clara kam auf mich zu, suchte einen Rock in ihrer Größe heraus und reichte ihn mir.
"Entschuldige bitte, Tom."
"Kein Problem", sagte ich lächelnd und sah dann zu Jennifer, die mit hochrotem Kopf ebenfalls einen der Röcke griff und mir dann gab.
In den folgenden Minuten änderte sich die Auswahl der Kleidungsstücke, die Clara, aber auch Jennifer sich aussuchten, sichtlich. Zwar war der Großteil noch immer moderat, aber immer öfter mischten sich tief ausgeschnittene oder kurze Stücke darunter.
Auch Jennifer, die unter keinerlei Einfluss stand, reichte mir freizügige Kleidung. Ob sie das nur aus Solidarität mit ihrer Freundin tat, wusste ich nicht.
Als der Kaufrausch der beiden Freundinnen vorerst zu Ende ging, war es Zeit für die Umkleidekabinen.
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Verdorbene Gedanken
Tom manipuliert die Gedanken seiner Freundin und deren
Ein seltsamer Stein verleiht dir die Fähigkeit, die Gedanken anderer zu kontrollieren. Freunde und sind nun deinen, aber auch ihren eigenen, schmutzigen Gedanken ausgeliefert. Über Feedback und Kapiteleinreichungen freue ich mich immer. Erzählt mir gerne, was ihr von meiner Story haltet oder spinnt sie in euren eigenen Kapiteln weiter.
Updated on Apr 14, 2026
by gha93
Created on Apr 15, 2022
by gha93
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