Ist das ihr letztes Wort?

Ihres ja, aber nicht Pandoras

Chapter 151 by Hentaitales Hentaitales

Einen Moment lang herrschte nach diesem Machtwort Schweigen in der Runde. Dann aber meldete sich Pandora wieder zu Wort. "Nein, Lorena, das ist nicht klar. Du hast Viktors Kräfte nicht am eigenen Leib gespürt. Du weißt nicht, welchen Schaden-"

"Fast jeder hier kann Schaden anrichten, wenn er will", unterbrach sie Lorena. "Diana kann jedem mit zwei Fingern das Genick brechen, Jessie kann Leute von Hausdächern springen lassen, und du kannst höchstpersönlich Leuten das Herz anhalten. Trotzdem vertrauen wir hier alle darauf, dass das niemand so einfach macht. Und genau das gleiche verlange ich auch gegenüber Viktor!"

"Dann verlang es halt", gab Pandora giftig zurück, "aber ich werd den Teufel tun, ihm gegenüber alle Vorsicht abzulegen. Der Kerl hat eben zugegeben, dass er seine Kräfte nicht mal willentlich zurückhalten kann! Zwei von uns haben immer noch ein verschwurbeltes Hirn von ihm! So einem werd ich nicht bedingungslos vertrauen, vergiss es!"

Lorena sah sie finster an. "Wird das schon wieder ein Egotrip von dir? Ellen, das letzte Mal, als-"

Pandora sprang vom Tisch auf. "Scheiß drauf", sagte sie, drehte sich um und ging Richtung Zimmertür.

"Hey!" Lorena starrte ihr hinterher. "Wenn du jetzt gehst, brauchst du erst mal nicht wieder bei mir mit irgendwas anzukommen."

"Hab ich auch nicht vor", sagte Pandora kalt, öffnete die Tür, trat hinaus und knallte sie hinter sich zu.

Wieder herrschte Stille in der Runde. Dann begann Jessie langsam in die Hände zu klatschen. "Großes Kino", sagte sie sarkastisch. "Ganz großes Kino."


Nach diesem Ausbruch löste sich die Versammlung mit etwas mulmigem Gefühl auf, ohne dass es zu einer weiteren Aussprache gekommen wäre. Normalerweise folgten alle Lorenas Vorgaben, insbesondere, weil sie nur selten überhaupt welche machte, und ihre Meinung zum Thema Viktor war klar. Aber diesmal war die Lage anders - unklarer, und zum ersten Mal, seitdem Alex angekommen war, schien ein Schatten über der kleinen Gemeinschaft zu schweben.

Tamara dachte allerdings etwas pragmatischer. "So viel ernstes Gerede macht einem schlechte Laune", sagte sie zu Alex. "Komm, lass uns ein bisschen ficken - ich brauch jetzt ein bisschen Entspannung!"

"K-Kann ich vorher kurz m-mit ihm reden?" bat überraschend Diana. "Es ist was P-Privates."

"Aber du fickst ihn mir nicht schlaff, oder?" Tamara sah misstrauisch zu ihr. "Ich bin nämlich sowas von feucht, das ist total unnormal! Sonst ficken wir mindestens viermal am Tag, und jetzt hatte ich ihn einen ganzen Tag lang gar nicht in mir!"

Diana schüttelte eilig den Kopf. "Ich m-muss ihn nicht... Du weißt schon. D-Du kannst ihn für dich haben."

Alex zog eine Augenbraue hoch und sah zu Tamara. "Schämst du dich nicht, so auf der armen Diana rumzuhacken? Jetzt sollte ich sie erst recht einmal rannehmen, einfach nur als Entschuldigung für dein Benehmen!"

"Boah!" Tamara blies in gespielter Wut die Backen auf. "Komm du mir nachher mal nach Hause!"

"Pass du mal bloß auf, dass ich überhaupt noch nach Hause komme", grinste Alex. "Komm, Diana, gehen wir auf dein Zimmer. Und dann sagst du mir mal, wo der Schuh drückt."

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Was möchte Diana von ihm?

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