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Chapter 5 by Ch3ating_Ang3l73 Ch3ating_Ang3l73

Wer schreibt ihr in diesem Moment?

Ihre Rettung

5. Ein hoher Preis für die Freiheit

Das schrille Vibrieren von Kendras Handy durchschnitt die aufgeladene Stille wie ein Messer. Ihre Finger, die gerade noch am Saum ihres BHs gezögert hatten, erstarrten.

„Lies vor“, befahl sie mit brüchiger Stimme.

Josh stöhnte genervt auf, und griff nach dem Handy. „Hey Babe, bin doch schon in fünf Minuten da. Bis gleich.“

In diesem Moment fiel die Last von Kendras Schultern. Sie ließ den Verschluss los, verschränkte die Arme vor der Brust und sah ihn an. Ihr Blick sprach Bände, Pech gehabt, Loser.

Josh musterte sie, die Augen verengt. „Glück gehabt“, murmelte er, stand auf und trat einen Schritt näher, was sie aus der Balance brachte. „Fürs Erste.“

Er wartete nicht auf eine Antwort. Ganz langsam hob er die Hand, packte ihren rechten BH-Träger, der leicht von der Schulter hing, und zog ihn mit einer provozierenden Langsamkeit zurück an seinen Platz. Kendra schüttelte es vor Ekel. Sie schlug seine Hand weg und zog das Kleid hoch, während ihre Haut an der Stelle brannte, die er berührt hatte.

„Von nun an machst du genau das, was ich dir sage, Süße“, sagte er mit einer tiefen, rauen Stimme, die ihr das Blut in den Adern gefrieren ließ.

„Und wenn nicht?“, fragte sie, mit einem letzten Funken Stolz.

Josh beugte sich so nah zu ihr, dass sie seinen Atem spürte. „Dann sieht der ganze Campus, was du in Wahrheit für eine Schlampe bist. Verstanden? ... Ich fragte, ob wir uns verstanden haben!“

„Ja“, presste sie hervor.

„Gut.“

Er drehte sich um, setzte sich an seinen PC, als wäre nichts gewesen, genau in dem Moment, als Jake zur Tür hereinkam.

„Hey Schatz! Wow, du siehst umwerfend aus.“ Jake zog Kendra an sich und drückte ihr einen Kuss auf die Wange. „Hey Josh, auch wieder da?“

„Ja, eben erst gekommen“, antwortete Josh casual, während sein Blick Kendras Augen fixierte, ein Blick, der ihr unmissverständlich sagte, dass er diesen Abend am liebsten auf eine ganz andere Weise gekommen wäre.

Eine Stunde später im Restaurant. Das Kerzenlicht spiegelte sich in den Weingläsern, aber Kendra starrte nur auf ihren Teller. Das Lachen der anderen Gäste wirkte immer ferner.

„Hey, was ist los?“, fragte Jake sanft.

„Nichts“, log sie.

„Komm schon, das ist dein Lieblingsessen und du rührst es kaum an. Was bedrückt dich, Schatz?“

Kendra **** sich zu einem Blick in seine ehrlichen Augen. „Ich bin einfach nur k.o., Jake. Es tut mir leid, dass ich heute nicht so richtig da bin.“

Jake griff über den Tisch und drückte ihre Hand. „Hey, hör mal. In einer Beziehung hat jeder mal eine niedrige Batterie. Wichtig ist, dass man sich gegenseitig unterstützt. Ich liebe dich, hörst du?“

„Ich liebe dich auch“, flüsterte sie, und für einen Moment kehrte die Wärme in ihr Herz zurück. Sie aß ein wenig, sie lachten sogar, der Albtraum schien fast vergessen.

Doch die Realität holte sie auf der Damentoilette ein.

Während Jake draußen bezahlte, vibrierte ihr Handy. Eine anonyme Nummer.

„Ich bin’s, Josh. Ich weiß, dass du im Restaurant bist. Als Entschädigung für vorhin..Geh in eine Kabine und schick mir ein Selfie nur im BH. Jetzt.“

Ihr wurde schlagartig schlecht. Sie hatte ****. Mit zitternden Händen trat sie vor den großen Spiegel des Waschraums und betete, dass niemand hereinkam.

Sie schälte sich aus dem Oberteil des Kleides, und ließ die Träger herunterfallen. Die Erinnerung daran, wie sie vorhin so vor Josh gestanden hatte, brannte sich in ihren Kopf.

Klick.

Das Foto war gemacht, und mit einem weiteren Klick gesendet. Schnell zog sie sich wieder an, und verließ den Raum.

Hat Josh jetzt, was er will, oder fängt sein Spiel am nächsten Morgen erst richtig an?

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