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Chapter 4 by Papas_Liebling Papas_Liebling

Wohin als nächstes?

Ihr Arbeitsplatz

Daniel führte sie zurück durch den Flur. Er lief jetzt schnell, als wäre die Nähe zu Emily gefährlich und er müsste Abstand zu ihr gewinnen. Sie folgte ihm gemächlich, den Kaffee in der Hand, sichtlich amüsiert über seine angespannte Haltung.

„Das ist Ihr Arbeitsplatz“, verkündete er, als sie einen Schreibtisch in der Ecke des Großraumbüros erreichten. Er zeigte auf den Tisch, den Stuhl, den Monitor, das Telefon; alles wirkte, als wären es Museumsstücke. Dann ließ er sie einen Blick auf sein Notepad werfen. „Das ist Ihre Benutzerkennung und das Passwort für die erste Anmeldung. Das muss dann sofort geändert werden. Wenn irgendetwas nicht funktioniert – Computer, Login, was auch immer – rufen Sie einfach die IT. Die schicken dann jemanden vorbei.“

Emily setzte sich, strich ihren Rock glatt und schlug mit aufreizender Pose die Beine übereinander. „Das war's? Sie lassen mich schon allein?“, fragte sie und zog einen Schmollmund.

Daniel räusperte sich und hielt sein Notepad fester. „Ich muss noch bei der Buchhaltung vorbeischauen.“ Es war eine Ausrede, die sie sofort durchschaute, aber er floh so sichtlich erleichtert, dass Emily ihn großzügig gehen ließ. Sie blieb allein an ihrem Schreibtisch zurück und tippte den Benutzernamen in die Tastatur.

Das Passwort hatte sie sich nicht wirklich gemerkt. Stattdessen gab sie irgendeine Zeichenfolge ein und drückte Enter. Der Computer quittierte den Versuch mit einem empörten Piepen. Das machte sie noch dreimal. Dann erschien eine rotumrandete Meldung, dass das Konto gesperrt sei.

Grinsend nahm sie mit ihren manikürten Fingern das Telefon ab und wählte dann die Nummer des Helpdesks, die auf einem Aufkleber am Bildschirmrand gefunden hatte. Es klingelte nur einmal, fast sofort meldete sich eine fröhliche Männerstimme.

„IT-Support, Kevin.“

„Hallo Kevin“, antwortete Emily zuckersüß. „Ich bin heute an meinem ersten Tag hier und fürchte, ich habe Probleme. Mein Computer ... nun ja, er mag mich noch nicht, glaube ich. Können Sie mir helfen?“

„Sicher“, sagte er schnell. „Ich bin gleich da.“

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Ein paar Minuten später erschien Kevin, ein großer junger Mann in einem marineblauen Polohemd mit einem Schlüsselband um den Hals, an dem eine ID-Karte hing. Er näherte sich zügig, bis er Emily sah. Seine Augen wurden größer und huschten mit unverkennbarer Neugier von ihrem Kopf bis zu ihren Füßen und wieder zurück.

Emily lehnte sich in ihrem Stuhl nach hinten, als er näher kam, und ihre Lippen verzogen sich zu einem Lächeln. „Wow, das war fix. Kommen Sie immer so schnell?“

Kevin lachte kurz. Dann stockte er, als er die Zweideutigkeit ihrer Bemerkung verstand.

„Was ist das Problem?“, erkundigte er sich geschäftsmäßig.

Wie kann sie Kevin aufmuntern?

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