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Chapter 6 by Gordon17 Gordon17

Was fang ich jetzt mit meiner Latte an?

Ich schleiche in Christins Wohnung

Da sitze ich nun mit meiner Hand an meinem steifen Schwanz in der Wohnung. Was nun? Natürlich hätte ich mir jetzt fix einen keulen können oder mich auf die blöde Gummipuppe legen. Aber nicht mit mir. Wutentbrannt knöpfe ich meine Jeans wieder zu und stapfe die Treppen hoch zu Christins Wohnung.

Die Wohnungstüren in unserem Haus sind so gestaltet, dass man sie auch vom Treppenhaus aus öffnen kann, sofern sie nicht abgeschlossen sind. Um den Überraschungseffekt auszunutzen, verzichte ich darauf, zu klingeln. Stattdessen lege ich meine Hand auf die Türklinke und - es klappt, Christin hat nicht hinter sich abgeschlossen! Ich öffne die Tür so leise wie möglich. Auf Zehenspitzen schleiche ich in Christins Wohnung.

Die Aufteilung der Wohnung ist mir von einigen Nachbarschaftsbesuchen mit Nina bekannt. Alle Zimmertüren sind geschlossen, nur die Schlafzimmertür steht halb offen. Das ist auch das einzige Zimmer, dass Christin uns bei den Besuchen noch nicht gezeigt hat...

Wie ein kleiner Indianer auf dem Kriegspfad schleiche ich durch den Wohnungsflur zur halb geöffneten Schlafzimmertür. Schon bald kann ich Christins Stimme aus dem Schlafzimmer hören. Offensichtlich spricht sie mit jemandem.

Kurz vor der Schlafzimmertür angekommen, kann ich jedes Wort verstehen. Und was ich höre, verschlägt mir den Atem…

Was höre ich Christin sagen?

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