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Chapter 29

Wie geht es weiter?

Ich überrasche mich selbst

Ich habe zwar noch immer sehr viel Lust, aber ich kann einfach nicht mehr. 2 Stunden lang habe ich für die 5 dunklen Schwänze gebraucht. Einen klaren Gedanken kann ich vor Lust und Erschöpfung nicht mehr fassen. Langsam torkle ich mehr oder weniger in meinem sluttigen Outfit aus der Kabine und die Treppe hinunter in den Sexshop. Hinter dem Tresen wartet Sergio grinsend auf mich. Er winkt mich zu sich hinüber: „Komm mit!“. Es sind ein paar Kunden im Shop und ich kann sämtliche Blicke und das Grinsen der Personen spüren. Sergio nimmt mich mit in einen dunklen Flur hinter seinem Verkaufstresen. Hier sind mehrere Räume mit offenen Türen: eine kleine Küche, ein Aufenthaltsraum, ein Abstellraum für Putzmittel, ein Badezimmer und am Ende des Ganges das große Lager. Sergio schiebt mich hinüber ins Badezimmer. Er kramt in einem Schrank und händigt mir mehrere Handtücher und Waschlappen aus: „Hier kannst du dich frisch machen. Du siehst ganz schön fertig aus. Hat es dir denn gefallen?“, fragt er einfühlsam und schon fast bemitleidend. Ich nicke nur mit einem leichten, lüsternen Grinsen. Dass Sergio das Ganze Spektakel durch die zahlreichen Kameras sehen konnte und es sogar gestreamt wurde, weiß ich natürlich nicht.

Hinter mir schloss Sergio die Tür und ich begann damit mich auszuziehen. Komplett nackt stehe ich vor dem Waschbecken und dem Spiegel und beginne damit mich mit einem der Waschlappen zu säubern. Mein Gesicht als erstes. Dann meinen Körper und mit einem extra Waschlappen meine tropfnasse und immer noch kribbelnde Pussy. Hätte ich einen weiteren Orgasmus gehabt, wäre ich wahrscheinlich befriedigt gewesen, aber so bin ich weiterhin lüstern. Plötzlich öffnet sich die Tür und Sergio steht darin. Er schaut auf meinen nackten Körper. Ich kann seinen Blick, der auf meinem Po verharrt im Spiegel sehen. Trotz meines Einsatzes am Gloryhole und meiner Anwesenheit hier im Sexshop werde ich rot. Das Gloryhole ist anonym, doch zu Sergio habe ich eine komische emotionale Verbindung aufgebaut. Trotz meiner Geilheit bin ich nervös, nein ängstlich. Sergio genießt den Anblick vor sich, obwohl er mich ja bereits durch die Lücke im Vorhang der Umkleidekabine nackt gesehen hat. Dann schaut er mir über den Umweg des Spiegels ins Gesicht. In seiner Hand hält er eine Tüte: „Hier, dein Outfit mit dem du gekommen bist. Mit diesem kannst du ja schlecht rausgehen.“. Er stellt die Tüte ab und sammelt mein Cheerleader-Outfit ein. Er erhascht einen letzten kurzen Blick auf meinen nackten Körper und schließt die Tür wieder hinter sich. Meine Beine beginnen zu zittern. Es ist eine Mischung aus Scham, Lust und Erniedrigung. Doch genau diese Mischung lässt mich noch geiler werden. Mich zu zeigen. Gesehen zu werden. Mich Fremden hinzugeben. Ich muss meine Pussy erneut mit einem Waschlappen säubern. Ich schaue mich wieder im Spiegel an. Wieder ist es krass, wie ich mich verändert habe. „Will ich das?“, frage ich mich. Noch absolut geil ist die Antwort ein eindeutiges „Ja!“. Doch was wird die Antwort morgen Früh sein? Wenn die Lust vergangen ist.

Ich greife nach der Tüte am Boden und ziehe meinen schwarzen Nike Sport BH hinaus. Anschließend suche ich kurz nach meinem String, ehe mir auffällt, dass Sergio diesen mitgenommen hat und ich ihn sowieso nicht mehr hätte tragen können. Ich ziehe meine schwarze Spandex Shorts ohne Unterwäsche darunter an. Ich habe einen leichten Cameltoe, aber das interessiert mich gerade wirklich gar nicht. Schnell schlüpfe ich auch in meine Socken und meine Schuhe. Jetzt sind meine Haare an der Reihe. Auch in diesen klebt Sperma. Unter dem Waschbecken wasche ich meine nun blonden Haare gründlich mit Wasser durch und trockne sie anschließend so gut es geht ab. Meine feuchten Haare lasse ich über meine Schultern fallen. Dann öffne ich die Tür und gehe in Richtung der Tür zum Verkaufstresen. Langsam öffne ich die Tür und luge dahinter hervor. Sergio spricht gerade mit einem Kunden. Ich warte bis dieser fertig ist und geht, bevor ich durch die Tür zu Sergio gehe. Er schaut mich an: „So, jetzt siehst du auch wieder vorzeigbar aus.“. Er schaut auf meine Nasse Haare: „Warte kurz.“. Er geht in einen der Gänge und kommt nach ein paar Sekunden zurück. Er hält drei Zopfgummis in der Hand: „Ich kann mir vorstellen, dass das später wenn die Haare getrocknet sind besser ist als die offenen nicht-gemachten Haare.“. Ich nicke nur und bedanke mich herzlich bei ihm. Natürlich laufe ich auch dabei wieder knallrot an und schäme mich. Er reicht mir eine neue Tüte mit dem Cheerleader-Outfit und den neuen Stiefeln. Ich frage ihn was das Ganze kostet und erhalte wieder einen großzügigen Rabatt. Sergio verabschiedet mich mit einem breiten Grinsen und einem „Auf Wiedersehen.“. Ich erwidere dies: „Wir sehen uns.“. Sergio‘s Grinsen wird daraufhin noch breiter und er nickt mir wissend zu.

Es ist fast wie ein Deja Vu. Wieder verlasse ich den Sexshop mit einer prallgefüllten Tüte. Das kenne ich doch schon von gestern. „Was jetzt?“, frage ich mich. Meine kleinen süßen Brustwarzen drücken gegen den Sport BH und sind tatsächlich leicht sichtbar. Ich gehe ein paar Meter und lasse das heutige Geschehen vor meinem inneren Auge Revue passieren. Zu guter Letzt komme ich beim Gloryhole und dem unfassbaren Orgasmus an. Eine Bewegung lässt mich aus meinen Gedanken in die Realität zurückkehren. Ich sehe in meinem Augenwinkel eine Katze durch den mir bekannten Hinterhof huschen. Vor dem Tattooshop entlang. „War das ein Zeichen?“, frage ich mich rhetorisch. Ohne darüber nachzudenken schmeiße ich alle meine kurzfristig erdachten Pläne über den Haufen und gehe langsam, unsicher und nervös in den Hinterhof. Das Licht im Tattoo Shop ist an und es leuchtet ein rotes „Open“-Schild. „Soll ich wirklich?“, frage ich mich ein letztes Mal, aber rational denke ihn schon lange nicht mehr. Seit ich den Sexshop betreten habe, entscheidet die Lust und nicht mein Kopf. Ich öffne langsam die schwere Tür und eine Glocke aus Messing leutet: „Einen Moment!“, ertönt es aus einem der Räume Hinter dem Empfangsbereich. Ich habe Zeit mich umzuschauen. Es ist dem Besitzer oder der Besitzerin gelungen das Tattoostudio modern, aber einladend und nicht kühl wirkend einzurichten. An der Decke befinden sich offen liegende Holzbalken und überall hängen eingerahmte Zeichnungen von Tattoos. Ich fühle mich tatsächlich wohl, aber aufgrund meines Vorhabens bin ich trotzdem nervös und da ist dieses Unbehagen. Auf dem Tresen am Empfang steht ein neues iMac. Der Shop scheint gut zu laufen oder gerade erst eröffnet zu haben. Ich schaue setze mich auf einen gemütlichen Ledersessel und schaue ein wenig durch die Skizzenbücher. Dann stehe ich auf und schaue durch die Schmuckauslagen. Der Schmuck wirkt der Elegant und hochwertig. Es gibt sogar echten Gold- und Silberpiercingschmuck. Damit habe ich nicht gerechnet. Ich schaue mir diesen sehr genau an und setze mich wieder in den Sessel.

Plötzlich öffnet sich eine Glastür und ein riesiger Mann, der ca. 50 Jahre alt ist und -dem hier nur die Harley fehlt und er könnte bei den Hells Angels anfangen- kommt auf mich zu. Auf dem Kopf trägt er eine Glatze und seine kompletten Arme sind mit zahlreichen Tattoos übersäht. Er trägt eine schwarze Hose und ein schwarzes T-Shirt. Aus dem Kragen des T-Shirts schauen weitere Tattoos hervor. Er macht einen wirklich einschüchternden Eindruck. Würde ich ihm in einer dunklen Gasse begegnen, hätte ich Angst und würde versuchen ihm aus dem Weg zu gehen. Bei der Inneneinrichtung hätte ich diesen Manm niemals erwartet. „Hallo, junge Dame. Mein Name ist Chris, wie kann ich dir helfen?“, stellt er sich vor. Ich lächele ihn an. Mein Lächeln kann jedoch nicht meine Nervosität und Unsicherheit, nein meine Angst überdecken. Ich brauche einen Moment und Chris ist schneller: „Du brauchst keine Angst zu haben. Ich habe schon tausende Kunden tätowiert. Du bist hier in guten Händen.“ Ich lächele weiter verlegen: „Hi Chris, ich bin Jana und ich sage eines direkt Vorweg: Ich habe **** Angst vor Nadeln; ich würde mir aber gerne ein Piercing stechen lassen.“. „Ach, sehr schön. Da bist du hier genau richtig. Du bist nicht das erste Mädchen mit Angst vor Nadeln. Das bekommen wir schon hin.“, sagt er. Er schaut auf meinen durchtrainierten Bauch: „Lass mich raten: Ein Bauchnabelpiercing um den Bauch noch etwas mehr zu betonen?“. Ich schüttele langsam meinen Kopf und antworte verlegen und stotternd: „I-i-ich hatte an ein Z-z-z-Zungenpiercing gedacht.“. Er schaut mich grübelnd an: „Kein Problem. Darf ich kurz deinen Ausweis sehen?“. Ich nicke, krame in meiner Bauchtasche, die in meiner großen Einkaufstüte liegt und hole meinen Ausweis hervor. „Jana Sels, aus Deutschland und frische 18 Jahre ****.“, liest er vor. „Ein Piercing als Urlaubserinnerung?“, fragt er mich. Ich nicke. „Na gut, dann komm mal mit.“, sagt er und führt mich zu einem der Räume im Hintergrund, der eigentlich nur durch eine große Glasfront von einem großen, offenen Raum getrennt ist. Er öffnet die Glastür und führt mich in einen hellen, steril riechenden Raum. Darin befindet sich ein Stuhl ähnlich wie der in einer Zahnarztpraxis. Er bittet mich darauf Platz zu nehmen und drückt auf einen roten Knopf. Plötzlich wird die Glasfront zu einem Milchglas. Ich bin beeindruckt. Chris bereitet Handschuhe, eine Zange und eine Nadel vor. Dann kommt er mit einer Schale mit mehreren Stäben darin zu mir. „Das sind die Stäbe, die wir für den Anfang anbieten können. Wenn das Piercing abgeheilt ist, kannst du das Piercing gerne tauschen. Die meisten sind einfach Silber aus Edelstahl. Mir springt allerdings sofort ein Stab ins Auge. Der Stab selbst ist Silber, aber an seiner Oberseite befindet sich eine knallpinke Kugel. Nervös und mit zittriger Hand zeige ich auf das Piercing. Er nickt und legt es zur Seite. Dann desinfiziert er es nocheinmal gründlich. „Ach eine Sache noch. Wir haben heute übrigens eine Aktion. Nimm 3, zahle 2 und nimm 5 zahle 3. Also falls du noch weitere Ideen hast. Wir können aber auch erstmal abwarten wie du das Piercing verträgst. Dein Bauch ist aber wirklich wie für ein Piercing gemacht.“, unterbricht er sein Handeln. Ich überlege kurz: „Vielleicht später. Das kostet mich gerade genug Überwindung.“. Chris nickt nur und bittet mich meinen Mund zu öffnen und die Zunge rauszustrecken. Dann greift er mit der Zange nach meiner Zunge und biegt diese hin und her. Er betrachtet sie von oben und unten und markiert mit einem Stift jeweils eine Punkt. Das ganze ist schon unangenehm. Dann muss ich meine Zunge ein weiteres Mal weit hinausstrecken und er begutachtet sie sehr gründlich. „Perfekt.“, nuschelt er. Dann ergreift er erneut mit der Zange meine Zunge und verbiegt diese wieder, bis der obere und der untere Punkt mittig in den Löchern der Zange zu sehen sind. Ich schiele nach unten und sehe wie er die Nadel hervorholt. Mir wird plötzlich schlecht, doch Chris ist so schnell, dass ich nicht mehr reagieren kann. Die Nadel schießt von unten nach oben durch meine Zunge. Ein paar Tränen schießen in meine Augen. Der **** ist intensiv, aber super schnell vorüber. Chris macht mich darauf aufmerksam die Zunge weiter ausgestreckt zu lassen. Die Nadel steckt hindurch. Mit einem Papiertuch wischt er etwas Speichel an meiner Lippe weg. Dann zieht er mit der Nadel den Stab hindurch und verschließt ihn mit zwei Kugeln. „Geschafft.“, grinst er und hält mir einen Handspiegel vor das Gesicht. „Gefällt es dir?“, fragt er. Ich nicke mit ausgestreckter Zunge. Das Piercing befindet sich wirklich exakt in der Mitte meiner Zunge und es ist kein Blut zu sehen. Es tat zwar einen kurzen Moment ziemlich weh, aber eigentlich war alle Aufregung umsonst. Meine Gedanken schweifen ab zu dem Mädchen im Porno-Video. Dann sehe ich mich am Gloryhole mit dem Monsterschwanz, den ich heute als erstes bedient habe. Die Pinke Kugel des Piercings ist ein wunderbarer Kontrast zu seiner dunklen Eichel. Ein absolut heißer Anblick. Im Spiegel betrachte ich nun ganz genau meine Zunge.

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Sie ist natürlich etwas geschwollen und ich spüre einen leichten pochenden ****, aber es ist keinerlei Blut zu sehen. Was ich dort im Spiegel sehe macht mich noch geiler. Meine Gedanken schweifen ab: „Jetzt bin ich etwas besonderes. Jetzt kann jeder sehen was ich gut kann. Keine bläst so wie ich und ich kann Stolz darauf sein. Ich bin stolz und mit meinem Piercing zeige ich das auch.“, spielt mir meine Lust verrückte Tricks.

Chris beobachtet mich sehr genau während ich meine Zunge im Spiegel mustere. „Diese zierliche und unschuldig wirkende Blondine lässt sich doch wirklich ein Zungenpiercing stechen. Es steht ihr und sieht wirklich gut aus, aber eigentlich passt es nicht wirklich zu einem Mädchen wie ihr.“, denkt er. In seiner Hose regt sich etwas und er denkt daran, wie er als Tätowierer in UK begonnen hat und dort -als Tattoos noch kein Massenphänomen waren- auch öfters bei jungen Frauen zum Zug gekommen ist. Heute aber ist er durch und durch professionell und sein Wohnortwechsel nach Mallorca ist schon eine Vorbereitung auf den Ruhestand.

Langsam ziehe ich die Zunge zurück in meinen Mund. Das Gefühl ist ungewohnt. Ich kann die Verschlusskugel an meinen Gaumen spüren. Es wird sicher etwas dauern, bis ich mich an das Gefühl gewöhne und jetzt wird mir richtig bewusst, dass dies eine Ständige Erinnerung daran sein wird, welche kleine versaute Schlampe in mir schlummert. Es ist eben nicht wie ein Ohrring, den man nicht weiter bemerkt. Es ist ein Constant reminder. Bei diesen Gedanken wird das Kribbeln zwischen meinen Beinen wieder stärker.

„Alles in Ordnung?“, reißt mich Chris aus meinen Gedanken. Ich nicke eifrig und antworte: „Fühlt sich ungewohnt an, aber sieht super aus. Und da ist gar kein Blut.“. Chris lächelt: „Schön, dass es dir gefällt. Kein Blut ist die Kunst eines guten Piercings. Ich habe zwar selbst kein Zungenpiercing, aber von meinen Kundinnen und Kunden weiß ich, dass sie sich ähnlich fühlen und ein paar Tage brauchen, damit man sich komplett daran gewöhnt. Dann ist es aber normal. War es denn so schlimm wie erwartet oder hast du deinen Angst vor Nadeln überwunden?“. Ich überlege kurz und antworte. Dabei bemerke ich jetzt, dass meine Zunge durch den Barbell minimal schwerer ist und sich das Sprechen auch etwas anders anfühlt: „Hmmm, ich glaube überwunden ist sie nicht wirklich. Das war jetzt reine Selbstbeherrschung. Es war aber wirklich nicht so schlimm wie gedacht. Danke!“. Chris nickt und fragt nach: „Also wie sieht es mit unserer Piercing-Aktion aus? Hättest du Lust das Angebot zu nutzen?“, er schaut auf meinen Bauch und nickt in Richtung meines Bauchnabels: „Der schreit danach verziert zu werden. Oder doch ein Ohrloch?“. Ich verstehe nicht, warum mich das überhaupt ins Grübeln versetzt. Eigentlich ist doch schon das Zungenpiercing zu viel. „Also ein Bauchnabelpiercing auf keinen Fall. Das sieht ja jeder. Meine Eltern würden mich enterben. Und Ohrlöcher habe ich ja schon.“, denke ich laut nach.

Chris kommt auf mich zu: „Darf ich?“, und streicht mein blondes Haar zurück hinter meine Ohren. Ganz genau betrachtet er meine Ohren und die bestehenden Ohrlöcher. Dann streicht er über diese und schaut auch hinter meine Ohren. „Ich würde jeweils 2 weiter Ohrlöcher in einer Reihe stechen. Dann hättest du 3 Ohrlöcher pro Seite. Das sieht gut aus.“, bekundet er seine Meinung. Er kommt mit einer Mappe und dem Modell eines Ohres wieder. Er nimmt sich sehr viel Zeit und erklärt mir am Modell alle Möglichkeiten eines Piercings im Ohr. Passend zu dem jeweiligen Piercing zeigt er mir in der Mappe ein paar Bilder von Kundinnen. Ich höre mir alles ganz genau an und bin mir total unschlüssig. „Mit den 4 neuen Ohrlöchern könntest du unsere 5 für 3 Aktion wahrnehmen. Du bekommst 5 Piercings und zahlst heute nur 3. Ich würde dir aber tatsächlich empfehlen eventuell noch ein Helix oder Ähnliches stechen zu lassen. Wenn du schon hier bist und deine Angst überwunden hast, dann nutze es aus. Eigentlich gibt es das Angebot zwar nicht, aber ich würde dir noch 7 für 4 anbieten.“, macht er mir ein weiteres Angebot. Warum ich darüber überhaupt nachdenke, weiß ich nicht, aber ich nicke nur und sage: „Conch links und Daith rechts.“, halte ich mich kurz und überrasche mich selbst. Chris grinst und nickt.

Ich binde meine Haare in einem strengen Zopf mit den Zopfgummis, die Sergio mir gegeben hat zurück. Daraufhin desinfiziert Chris beide Ohren gründlich. Seine Hände in den Latexhandschuhen und das Desinfektionsmittel fühlen sich kalt auf meiner Haut an. In meinem Nack stellen sich die feinen Härchen auf. Chris betrachtet nun mein rechtes Ohr und setzt mit einem Stift die notwendigen Markierungen. Einige Markierungen ändert er wieder, bis er zufrieden ist. Im Anschluss fährt er mit dem linken Ohr fort. Er deutet zu einem großen Spiegel. Ich stehe langsam auf und gehe mit leicht zittrigen Knien hinüber. Die Angst vor den Nadeln ist noch immer da. „Und dann gleich 6?“, frage ich mich in Gedanken. Chris spricht mich an. Er hält einen kleineren Handspiegel in seiner linken Hand und reicht ihn mir: „Schaue dir deine Ohren genau an. Ich kann alles ändern. Es muss dir gefallen. Die zwei neuen Stecker in den Ohrläppchen wären genau symmetrisch. Ich betrachte mich genau im Spiegel und die Positionierung gefällt mir. Sie gefällt mir sogar sehr gut und genau das macht mir Angst. Nervös und zittrig nicke ich und bewege mich mit weichen Knien zurück zum Stuhl, auf dem ich Platz nehme. Ich bin total nervös. Das Schlimmste ist mit dem Zungenpiercing zwar sicherlich bereits vorbei, aber jetzt noch 6 neue Piercings? „Was ist nur mit mir los?“, frage ich mich schon wieder. Ich spüre die Nässe zwischen meinen Beinen und den Plug ich meinem Po. „Das ist mit mir los.“, denke ich.

Chris kommt mit einer Schale voller Nadeln und den passenden Piercings, bzw. Ohrsreckern zurück. Ich kneife meine Augen zusammen; möchte nicht sehen was da auf mich zukommt. Ich spüre wie er mein linkes Ohr berührt. Es dauert tatsächlich nicht lange und ist auch überhaupt nicht Schmerzhaft und schon sitzen in meinem linken Ohr nun 3 Ohrringe. Das gleiche Prozedere wiederholt sich an meinem rechten Ohr. Dann widmet sich Chris dem Daith für mein rechtes Ohr. Er greift sich den Bereich meines Ohrs mit einer Zange und schiebt die Nadel mit deutlich mehr Kraft aufgrund des Wiederstands des Knorpels durch mein Ohr. Ich habe nicht damit gerechnet, aber das Piercings ist wirklich schmerzhaft. Dann zieht er mit der Nadel das kleine silberne Herz hindurch und befestigt es.

Er wechselt hinüber zum linken Ohr und jetzt ist das Conch dran. Dieses Mal bin ich darauf gefasst, dass es schmerzhafter als Gedacht sein könnte und kneife im Moment des Stichs meine Augen kräftig zusammen und ziehe Luft durch meine geschlossenen Zähne ein. Dann ist es geschafft. Chris bringt mit seinen flinken Fingern noch schnell den Ring für das Conch-Piercing an und ich habe es geschafft. Ich habe meine Angst heute gleich sieben Mal überwunden! Chris schaut mich an und fragt: „War es so schlimm wie gedacht?“. Ich schüttele mit dem Kopf. Es war schmerzhaft, keine Frage, aber der **** war schon sehr, sehr kurz und gerade die Zunge habe ich mit viel schlimmer vorgestellt. Bei diesem Gedanken spüre ich überdeutlich die Kugel an meinem Gaumen. Und das Pochen meiner neuen Ohrlöcher. Ich möchte aufstehen, doch Chris hält mich kurz zurück: „Warte noch kurz. Wenn du jetzt schnell aufstehst kann es schnell zu Kreislaufproblemen kommen.“. Ich warte einen Moment und es ist fast schon unangenehm still: „Hast du nochmal über das Bauchnabelpiercing nachgedacht?“, fragt Chris und schaut auf meinen durchtrainierten Bauch. „Ja und ich glaube auch, dass es gut aussehen könnte, aber das wäre für jeden sichtbar. Das ist nichts für mich.“, antworte ich. „Ok, ich verstehe.“, antwortet er verständnisvoll, aber setzt fort: „Da gibt es noch etwas; und das sieht niemand, es sei denn du möchtest es. Du könntest deine Klitorisvorhaut piercen lassen. Wir haben da einen neuen Barbell, den wir noch testen möchten. Das Piercing wäre kostenlos. Du müsstest uns aber ein Feedback nach einigen Wochen des Tragens geben.“. Ich nicke nur und lehne dankend ab. „Ein Intimpiercing?! Der spinnt doch!“, denke ich.

Nach ein paar Minuten Smalltalk darf ich nun aufstehen und die neuen Piercings begutachten. Die Piercings in den Ohren sind eigentlich recht unauffällig, doch für mich stechen sie hervor und blitzen im Licht. Die graue Maus -die ich nur in meinen eigenen Augen bin- verändert sich. Nachdem ich jedes meiner Ohren aus jeden erdenklichen Winkel und Abstand im Spiegel betrachtet habe und zufrieden grinse, kommt der Moment der Wahrheit. Langsam strecke ich meine Zunge aus dem Mund heraus. Die Kugeln, die den Barbell verschließen berühren meine Lippen und ich kann sie langsam hervorblitzen sehen. Dann ist meine Zunge draußen und ich kann den Barbell in seiner vollen Pracht sehen. Es ist **** unanständig und genau das scheint mich noch mehr zu reizen. „Das erwartet bei mir niemand.“, denke ich mit einem teuflischen und verschmitzten Grinsen im Gesicht.

Chris fragt mich ob mir seine Arbeit gefällt. Ich bejahe dies und danke ihm für die tolle Arbeit. Dann zahle ich mit meiner Kreditkarte und verabschiede mich. „Wir sehen uns.“, sagt Chris wohlwissend, als ich das Studio durch die Tür verlasse. Ich rufe Javi an, der mich nach einigen Minuten, die ich auf Instagram verbringe, abholt. Die Fahrt verbringen wir schweigend. Ich bin einfach fertig. Ich bezahle Javi schnell und gebe ihm ein übbiges Trinkgeld. Aus dem Kofferraum holt er meine Tüte und reicht sie mir. Ich verabschiede mich und falle einfach nur noch in mein Bett. Blond, gepierct und mit einem Plug in meinem Hintern.

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Notizen:

Leider hat das mit den Bildern dieses Mal nicht funktioniert. Eventuell werde ich es noch schaffen sie nachzureichen, aber momentan habe ich noch keine Lösung für das Problem. Deswegen dauert es jetzt auch schon so lange mit diesem Chapter.

Wie immer würde ich mich über eure Kommentare und Input freuen :)

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