Chapter 58
by
Redboom
Wie geht es weiter?
Hoher Besuch.
Die Stunden vor dem Nachmittag zogen sich für Leon wie Kaugummi. Seit dem frühen Morgen hatte Miss Barbara mit scharfer Stimme und kühlem Blick betont, wie äußerst wichtig der heutige Besuch sei. „Ein hochrangiger Politiker, Leonie“, hatte sie gesagt, „ein Mann, der Einfluss hat. Und du wirst alles tun, was nötig ist, um ihn zufrieden zu stellen. Ohne Widerworte, ohne Zögern. Hast du mich verstanden?“ Leon hatte nur stumm genickt, während seine Kehle trocken blieb.
Nun stand er also im Flur, vor der Tür zum Wohnzimmer, bereit, zum Dienst gerufen zu werden. Er fühlte sich wie eine Puppe – eine lächerlich zurechtgemachte Puppe. Die Uniform, die Miss Barbara ihm heute verpasst hatte, war besonders demütigend: ein kurzes schwarzes Satinkleid mit puffigen Ärmeln und einer weißen Spitzenapplikation am Kragen, dazu eine winzige, gestärkte Schürze, weiße Strümpfe und glänzende schwarze Riemchenschuhe mit Absatz. Um seine Taille lag ein enger Korsettgürtel, der seine Haltung zwanghaft aufrecht hielt. Seine Haare waren unter einer weißen Haube verborgen, die mit Rüschen verziert war. Bei jedem Schritt raschelte der Stoff leise – ein ständiges akustisches Mahnmal seiner Rolle.
Er fühlte sich wie ein Witz auf zwei Beinen. Seine Wangen glühten vor Scham, und er hoffte, dass ihm niemand zu lange ins Gesicht sehen würde.
„Leonie, du kannst reinkommen“, erklang Miss Barbaras Stimme aus dem Wohnzimmer.
Er trat ein. Der Raum war hell und vornehm eingerichtet. Miss Barbara saß mit geradem Rücken auf einem Sessel, gegenüber ein älterer Herr in teurem, dunkelgrauem Anzug. Sein Blick wanderte sofort zu Leon, und seine Lippen verzogen sich zu einem winzigen, vergnügten Lächeln.
„Ah“, sagte der Mann mit tiefer Stimme, „das ist also einer Ihrer Schüler.“
„Unser neuester Fortschritt“, antwortete Miss Barbara kühl. „Er ist noch in der Ausbildung, aber ich denke, Sie werden sehen, dass er bereits brauchbar ist.“
Leon senkte den Blick und brachte auf einem silbernen Tablett Kaffee, Kuchen und Rahm. Seine Hände zitterten leicht, als er das feine Porzellan auf dem Tisch abstellte. Es stellte sich als schwierig heraus, weil der Couchtisch etwas niedrig war. Natürlich, um nichts zu verschütten, musste Leon sich zu dem Tischchen runter bücken. Er hatte nur Bedenken, dass dabei sein kurzes Kleidchen hochrutschen würde und möglicherweise sein blanker Popo den Herrn anlachen könnte.
„Nimm dir auch eine Tasse Kaffee!“, lud Barbara Leon ein. Artig bedankte Leon sich, strich sich das Kleidchen über den Popo, langte nach der Kaffeekanne und füllte dem Herrn und Barbara die Tasse auf und schenkte sich selber auch eine ein. Dann setzte er sich auf die Couch. Dabei rutschte sein Kleid etwas hoch und Leon war es sehr unangenehm, denn er durfte sich nicht weiter rühren, wenn er nicht seine Blöße freilegen wollte. Leon schaffte es dann doch sich die Kaffeetasse zu angeln und nachdem Leon gezuckert und umgerührt hatte trank er in kleinen Schlucken.
Er war ziemlich erleichtert, dass er das ohne größeren Blitzer seines Popos geschafft hatte. Wenn es nach dem Herrn Politiker gegangen wäre, dann hätte er es durchaus begrüßen wollen, wenn er einen Blick auf Leons Höschen erhascht hätte. Er konnte ja wirklich nicht wissen, dass Miss Barbara Leons Unterwäsche für diesen Anlass konfisziert hatte.
Der fremde Mann ließ sich die Gelegenheit, näher an Leon heran zu rücken, nicht entgehen. Immer näher rückte er und Leon hatte bald keinen Platz mehr aus zu weichen. Letztlich rieb der Herr sich nicht nur mit seinen Beinen an Leon. Er ließ seine Hände auf Leons weißen Oberschenkeln nach oben unter sein kurzes Kleidchen gleiten. Leon fand es oberpeinlich. Aber er hatte keine Möglichkeit, sich dem zu entziehen. Er sah Miss Barbara voller Verzweiflung an. Wie Leon stöhnte und sich windete musste sie doch mitkriegen, was ihm grad widerfuhr. Leon hatte Angst, dass der Mann sehr bald entdecken würde, dass er kein Höschen anhatte.
Wie geht es weiter?
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Die Mädchenschule für Jungen
In dieser Schule werden Jungen zu Mädchen ausgebildet.
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