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Chapter 16 by kokosmilch kokosmilch

What's next?

Herrin

Das ist natürlich nur eine mögliche Fortsetzung; ich würde mich freuen, auch andere Ideen lesen zu dürfen. Wer hat Lust mitzuschreiben?


Ich schwankte an Leib und Seele. Caroline stabilisierte mich, während ich meine Cowboystiefel von den Füßen kickte. Dann stand ich vor ihr, völlig nackt. Da war nichts mehr, was meine unbeschreibliche Erregung verborgen hätte.

Sie war noch immer komplett angezogen. Makellos gestylt. Wenn man sie ansah, könnte man meinen, es sei seit unserem Aufbruch von ihrer Wohnung nichts annähernd Aufregendes geschehen. Ihre langen braunen Haare fielen so locker und perfekt über ihre bloßen Schultern, als sei sie eben aus dem Coverfoto eines Hochglanzmagazins gestiegen.

Geführt an ihrer Hand sank ich auf den Boden.

Kniend schaute ich zu ihr auf. Zu meiner Göttin – nein, meiner Herrin.

Die Lederkleidung verlieh ihr etwas Beherrschendes, Dominantes. Allein die schwarzen Stiefel, die ihre unendlich langen Beine von den Zehenspitzen bis knapp unter den Rocksaum verhüllten, machten mich ganz nebenbei komplett fertig.

Sie zog einen schmalen Lederstreifen aus der Tasche ihrer Jacke. Erst als sie die Schließe öffnete, erkannte ich, dass es sich um ein Hundehalsband mit einem Metallring, an dem eine Leine befestigt werden konnte, handelte.

Mit einem endgültig klingenden Klick schloss es sich um meinen Hals.

"Komm her", schnurrte sie und streichelte mir übers Haar. "Du bist eine ganz Brave, nicht wahr?"

Ich schloss die Augen.

Mein Herz war völlig aus dem Takt.

Für einen Augenblick existierte nichts mehr außer ihrer Stimme, ihrer zärtlichen Berührung, dem schwachen Druck des Halsbandes um meine Kehle und dem Duft ihres Parfüms.

Die Welt begann, sich aufzulösen.

Krachend flog die Schlafzimmertür auf.

Caroline schrie erschrocken auf, schlug die Hand vor den Mund und stolperte rückwärts, bis sie mit dem Rücken an die Wand stieß.

Und ich verstand plötzlich gar nichts mehr.

Da stand Seegert. Frei. Ohne Handschellen. Und richtete eine Waffe auf mich.

„Tja, Polizeimeisterin“, knurrte er. „Du hättest wirklich misstrauischer sein sollen.“

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