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Chapter 25 by Callisto Callisto

Wie geht es weiter ?

Gina und Bella versuchen Amelie zu überreden

Amelie hat keine Ahnung, dass Gina und Bella noch mehr Freier für Michaela organisiert haben, damit sie mehr Zeit allein mit Amelie verbringen können. Die beiden Italienerinnen beginnen sie auszuhorchen, und das Gespräch, besser gesagt das Verhör, wird rasch recht intim. Bald wissen sie, dass Amelie noch Jungfrau ist. Die versteht nicht, warum die beiden Frauen sich die Hände reiben, und sie begreift auch nicht, ob es ein Kompliment sein soll, wenn Gina meint, dass eine Jungfrau eine ausgesprochene Kostbarkeit sei.

Bella stellt eine Flasche Grappa auf den Tisch und drängt Amelie, auch zu ****. Der wird sehr heiß, auch von Ginas und Bellas enger Gegenwart, denn die rücken auf der Küchenbank immer näher an sie heran. Gina sinniert, dass Michaela irgendwie müde sei. Es werde immer schwieriger, sie zur Arbeit zu motivieren. Ob Amelie sie nicht entlasten wolle? Sie kenne einen Freier, der für eine Jungfrau irrsinnig was hinblättern würde. Als Amelie erschreckt aufblickt, meint Gina, sie solle sich nicht aufregen, es sei ein seriöser Mann.

Außerdem würden sie und Bella immer in ihrer Nähe bleiben. Passieren könne ihr nichts. Und es sei, so oder so, mit 18 Jahren bereits höchste Zeit, dass sie ihre Jungfräulichkeit verlieren würde. Das müsse sie doch einsehen. Warum dann nicht mit diesem überflüssigen Hymen Knete machen, wenn es Verrückte gäbe, die auf so etwas stehen würden. Je länger Amelie sich das in ihrer jugendlichen Naivität überlegt, desto logischer erscheint ihr alles, was die beiden offensichtlich sehr lebenserfahrenen Italienerinnen zu ihr sagen.

Michaela kommt zum Abendessen in die Küche. Sie sieht müde und erschöpft aus. Sie tut Amelie unendlich leid. Mit wildfremden Männern bloß um des Geldes wegen ins Bett steigen zu müssen. Amelie findet, dass Gina Recht hat. Man müsste Michaela irgendwie entlasten. Es ist, als ob die beiden Italienerinnen sie verhext haben. Sie hat sich so schnell an ihre lockere Denkweise gewöhnt, als sei sie unter ihrer Fuchtel aufgewachsen, und nicht eingeengt in einem strengen Elternhaus mit einer Vielzahl von Regeln und Pflichten ...

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