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Chapter 2 by Meister U Meister U

Worum geht es?

Geschenke auspacken

Die echten Kerzen am Weihnachtsbaum brannten. Ihr flackerndes Licht warf tanzende Schatten an die Wände des Studentenzimmers. Franzi spürte die Wärme der Flammen im Gesicht. Sie spürte auch Sebastians Blick.

Ihre Finger berührten die rote Schleife. Die Seide glättete sich unter ihren Fingerspitzen. Ein sanftes Rascheln erfüllte die Stille zwischen ihnen. Sebastian lächelte. Sein Atem bewegte eine Locke, die ihr vor das rechte Auge gefallen war.

"Ich habe lange überlegt", sagte er. Seine Stimme war weich.

Sie zog an der Schleife. Die Schleife gab nach. Das schwarze Papier lag jetzt bloß vor ihr. Franzi legte den Kopf schief. Ihre langen braunen Locken fielen über ihre Schulter, streiften die Spitze ihrer Cup-C-Brüste durch den Stoff ihres roten Kleides.

Sebastian trat näher. Seine Hände hoben sich. Seine Finger berührten die dünnen Träger ihres Kleides. Die Haut an ihren Schultern kribbelte. Ein Schauer lief ihren Rücken hinab.

"Ich möchte dir etwas zeigen", flüsterte er.

Sie wollte Nein sagen. Der Laut blieb in ihrer Kehle stecken. Seine Fingerspitzen schoben die Träger langsam beiseite. Die kühle Luft traf ihre freiliegenden Schultern. Sie atmete ein. Ihre Brust hob sich. Das Papier knisterte, als sie es weiter öffnete. Die Ecken gaben einen leisen Knacks von sich.

Sebastian ließ die Träger los. Seine Hände glitten stattdessen an ihre Taille. Er drehte sie zu sich. Sein Blick hing an ihrem Gesicht, dann wanderte er hinab. Er beugte sich vor. Seine Lippen berührten die Stelle, an der der Träger gelegen hatte. Seine Lippen waren warm.

Franzi schloss die Augen. Ein Strom von Aufregung schoss durch ihren Bauch. Ihre Gedanken wirbelten. Sie hatte noch nie mit ihm über das gesprochen, was sie im Dunkeln wirklich wollte. Sie hatte es sich nur in ihren einsamsten Momenten vorgestellt.

Ihre Hände öffneten weiter das Papier. Eine schlichte, weiße Kartonschachtel kam zum Vorschein. Sie spürte Sebastians Griff an ihrer Hüfte. Er zog sie fester an sich. Sein Körper war hart gegen ihren weichen.

"Das Kleid", sagte er. Sein Ton erlaubte keinen Widerspruch.

Ihre Hände zitterten. Sie hob den Deckel der Schachtel ab. Darin lag, in Schaumstoff gebettet, ein graues Gerät mit einem Drehregler und Kabeln. Ein TENS-Gerät. Sie erkannte es. Aber die üblichen Elektrodenpads fehlten. Stattdessen, in einer separaten, kleinen Vertiefung, lag ein weiteres, noch kleineres Päckchen. Es war in schwarzes Samtpapier gewickelt.

Sebastians Finger fanden den Reißverschluss an der Seite ihres Kleides. Er zog ihn langsam herab. Das surrende Geräusch übertönte das Knistern des Kamins. Das Kleid lockerte sich um ihren Körper. Der Stoff gab nach. Es fiel nach vorne, hielt sich nur noch an ihren Hüften.

Ihr Herz schlug gegen ihre Rippen. Sie wollte ihre Arme verschränken. Sie tat es nicht. Eine seltsame, prickelnde Scham erfüllte sie. Er sah sie an. Er sah ihre Reaktion. Das machte die Hitze in ihr noch intensiver.

Sie griff nach dem kleinen Samtpäckchen in der Schachtel. Es war schwer. Überraschend schwer für seine Größe. Sie wickelte das Papier ab. Ein Objekt aus massivem, poliertem Metall glänzte im Kerzenlicht. Es war kalt in ihrer Hand. Sie erkannte die Form sofort. Ein Schamlippenspreitzer. Elegant geformt. Mit winzigen, goldenen Kontaktpunkten an den Innenseiten. Für die Kabel des TENS.

Ihr Mund wurde trocken. Ein tiefer, pulsierender Druck begann zwischen ihren Beinen. Sie war dort rasiert. Sie spürte die kühle Luft deutlich auf ihrer nackten Haut. Das Metall in ihrer Hand schien zu vibrieren, obwohl es still war.

Sebastian schob das geöffnete Kleid von ihren Schultern. Der Stoff fiel in einem weichen, roten Pool um ihre Füße. Sie stand da in ihrem schwarzen Spitzen-BH und einem schmalen, schwarzen Slip. Die Luft spielte auf ihrer nackten Haut. Ihre Brustwarzen spannten sich hart unter dem spitzenbesetzten Cup ab.

Er trat einen Schritt zurück. Seine Augen tranken sie ein. "Schön", hauchte er.

Franzi hielt den metallischen Spreitzer fest umklammert. Ihre Gedanken rasten. Sie stellte sich vor, wie das kalte Metall sich anfühlen würde. Sie stellte sich den leichten elektrischen Impuls vor, der von dem Gerät kommen würde. Ein Zittern überlief ihre Oberschenkel.

Sebastian kam wieder näher. Seine Hände legten sich auf ihre Taille. Sie spürte die Wärme seiner Handflächen durch den dünnen Slipstoff. Seine Daumen strichen über die zarten Hüftknochen. Dann glitten seine Hände nach oben, umfassten ihre Rippen, wanderten weiter, bis seine Finger unter den Rand ihres BHs stießen.

Ihre Atmung ging schnell. Ihre Brust hob und senkte sich. Das Kerzenlicht fing sich in der Feuchtigkeit auf ihren Lippen. Sie sah ihn an. Seine Augen waren dunkel vor Konzentration.

Seine Finger fanden den Verschluss ihres BHs zwischen ihren Schulterblättern. Sie hörte das leise Klicken der Haken, die sich lösten.

Die Haken gaben nach. Die Spannung des BHs ließ mit einem sanften, befreienden Seufzen des Stoffes nach.

Franzi hielt den Atem an. Das schwarze Spitzengewebe glitt von ihren Schultern, fiel vorne auseinander und enthüllte ihre nackten Brüste. Die warme Luft des Zimmers, durchzogen von der kühlen Zugluft der Fenster, umspielte sie sofort. Ihre Cup-C-Brüste waren voll, die Haut dort ungewohnt empfindlich. Ihre Brustwarzen strafften sich zu harten, dunklen Punkten, reagierten auf die Luft, auf seinen Blick, auf die reine Bloßstellung.

Sebastian sagte kein Wort. Seine Hände schienen die Stille zu brechen. Er legte seine warmen Handflächen unter ihre Brüste, ein stützendes, wägendes Gewicht. Ein keuchendes Geräusch entwich ihrer Kehle. Seine Daumen strichen langsam, fast ehrfürchtig, über die geschwungenen Unterkanten, dann kreisten sie nach innen, bis die rauen Kuppen genau in ihre empfindlichsten Zentren drückten.

Ein zuckender Blitz durchfuhr sie, traf sie tief im Unterleib. Ihre Gedanken lösten sich in ein weißes Rauschen auf. Er berührt mich. Er sieht mich. Ganz. Ihre Hände, die immer noch den kalten Metallspreitzer umklammert hielten, zitterten heftig. Die Kontraste überwältigten sie: die hitzige Scham auf ihrer Haut, die kühle Härte des Metalls in ihrer Faust; die sanfte, bestimmte Berührung seiner Hände und die grobe Textur seiner Daumen auf ihrem zarten Fleisch.

"Du zitterst", murmelte er. Seine Daumen rieben langsam, insistierend. Ein tiefes, pulsierendes Pochen antwortete zwischen ihren Beinen, ein Echo der Bewegung seiner Hände. Die feine Gänsehaut auf ihren Armen und an ihren Schenkeln breitete sich aus.

Seine Hände glitten nach oben, umschlossen sie vollständig. Er beugte sich vor. Sein Atem feuchtete eine Brustwarze, einen Sekundenbruchteil vor dem Kontakt. Sie bog sich instinktiv ihm entgegen, ein surrendes Verlangen in ihren Adern. Dann umschloss seine Mund die andere. Warm. Weich. Saugend.

Ein abgehackter Schrei brach aus ihr heraus. Ihre Knie gaben nach. Er hielt sie fest, stützte sie, während sein Mund arbeitete, sein Zungen zupfte, seine Zähne sanften Druck ausübten. Die Empfindungen hämmerten in ihr Schläfen. Die pure, unverfälschte Aufregung war betäubend. Sie hatte vergessen, wie es sich anfühlte, so gesehen, so verkostet zu werden.

Seine freie Hand wanderte von ihrer Taille hinab. Seine Finger krümmten sich über den elastischen Bund ihres schwarzen Slips. Er hakte sich darunter ein.

"Sebastian…", flüsterte sie, eine letzte, schwache Grenze.

"Sst", beruhigte er, sein Mund löste sich mit einem leisen, feuchten Geräusch von ihrer Brust. "Lass mich. Lass uns."

Seine Augen fingen ihren Blick ein, als seine Hand langsam, unaufhaltsam nach unten glitt. Der Spitzenstoff des Slips spannte sich gegen ihre Haut, dann gab er nach, rutschte über ihre Hüften, ihre Oberschenkel. Die kühle Luft strömte gegen ihr vollständig rasiertes Schamdreieck. Sie fühlte sich unendlich bloß, entblößt, jeder Falte und Kurve ausgeliefert.

Der Slip fiel zu ihren Füßen, ein letzter schwarzer Fleck auf dem roten Kleid. Sie stand nackt vor ihm, nur der schwere, metallische Gegenstand in ihrer Hand war noch zwischen ihnen. Ihr Körper fühlte sich an wie eine offene Wunde und wie eine triumphierende Fahne zugleich. Die Hitze des Kamins malte Muster auf ihre Haut. Ihre inneren Muskeln zogen sich krampfhaft zusammen, leer und fordernd. Sie sah, wie sein Blick über sie wanderte, und in seiner Bewunderung fand sie eine seltsame, süße Befreiung.

Franzi hob den schweren, kalten Metallspreizer. Ihre Hand zitterte immer noch, aber ihr Blick war jetzt klar, direkt auf Sebastian gerichtet. "Leg es an", flüsterte sie. Ihre Stimme klang fremd, rau vor Erwartung. "Bitte."

Ein langsames, zufriedenes Lächeln breitete sich auf seinem Gesicht aus. Er nahm ihr den Spreizer aus der Hand. Seine Finger berührten dabei ihre Handfläche, und ein weiterer Schauer lief durch sie hindurch. Er kniete sich vor sie hin. Das Kerzenlicht warf seinen großen Schatten an die Wand hinter ihr.

Sie sah zu, wie er die beiden sauberen, kleinen Kabel des TENS-Geräts mit den goldenen Kontakten am Spreizer verband. Das metallische Klicken war laut in der Stille. Dann spürte sie seine Hände an ihren Oberschenkeln. Seine Griffe waren fest, sichernd. Sie atmete tief ein und stellte sich breitbeinig hin.

Die erste Berührung des polierten Metalls an ihrer empfindlichsten Stelle ließ sie zusammenzucken. Es war kühl, fast kalt. Sebastian legte es mit präziser, behutsamer Sorgfalt an. Sie spürte, wie die Innenseiten des Spreizers ihre empfindlichen Lippen sanft auseinanderdrückten, sie öffneten, sie dem Raum und seinem Blick aussetzten. Die bloße Stellung war unerträglich aufregend. Ein leises, kehliges Stöhnen entwich ihr.

"Danke", murmelte er, während er sich wieder aufrichtete und die Kontrolle über das graue Gerät übernahm. Sein Finger berührte den Drehregler.

"Programm eins. Sanft."

Ein Summen, kaum hörbar. Dann traf es sie: ein winziges, flirrendes Kribbeln. Wie sprudelndes Sektwasser direkt unter der Haut. Ein überraschter, glucksender Laut kam von ihren Lippen. Ihre Muskeln zuckten unwillkürlich. Es war seltsam. Es war... angenehm. Ein prickelnder Strom, der genau dort zentriert war, wo alle ihre Nerven jetzt schrien.

"Gefällt dir das?", fragte er, seine Stimme war ein sanftes Murmeln neben ihrem Ohr.

Sie konnte nur nicken. Ihre Hände gruben sich in die Couchkissen hinter ihr. Das Kribbeln pulsierte, rhythmisch, einladend. Es baute eine leichte Spannung in ihrem Becken auf, einen sanften Zug nach innen.

Dann drehte er den Regler.

"Programm zwei. Rhythmisch."

Das Flirren verwandelte sich. Es wurde deutlicher, ein klopfender Impuls, da-dumm, da-dumm. Es synchronisierte sich fast mit ihrem rasenden Herzschlag. Ihre Atemzüge wurden unregelmäßig. Jeder Puls war eine kleine, elektrische Überraschung, die einen Muskel zucken ließ, eine Welle der Erregung durch ihren Unterleib schickte. Sie biss sich auf die Unterlippe. Ein süßer ****. Ihre Gedanken begannen sich zu verflüssigen. Es gab nur noch den Rhythmus und die Stelle, an der er sie berührte, ohne sie zu berühren.

"Du siehst umwerfend aus", sagte Sebastian. Sein Daumen strich über ihre heiße Wange. "Ganz offen. Ganz empfänglich."

Sein Finger wanderte zurück zum Gerät. Ein Klicken.

"Programm drei. Wellen."

Oh. Oh.

Es war kein Puls mehr. Es war eine Welle. Eine lang ansteigende Flut von Sensation, die von einem kaum spürbaren Summen zu einem intensiven, vibrierenden Dröhnen anwuchs, das in ihrem Kern gipfelte, nur um dann wieder abzuflauen und von vorne zu beginnen. Es raubte ihr den Atem. Sie warf den Kopf zurück, ihr Hals war eine lange, gebogene Linie. Ein endloses Stöhnen entwich ihr. Jede ansteigende Welle warf sie näher an den Rand von etwas Gewaltigem, und jedes Abflachen ließ sie keuchend und leer zurück, gierig nach dem nächsten Ansturm. Sie war seinem Willen, den Impulsen dieser Maschine, vollkommen ausgeliefert. Diese völlige Machtlosigkeit entfachte ein Feuer in ihr, heißer als alles, was sie je gekannt hatte.

"Bitte", schluchzte sie, ohne zu wissen, worum sie bat. Um mehr. Um ein Ende. Um alles.

"Programm vier. Staccato."

Die Welt explodierte in weißen Funken.

Die sanften Wellen rissen ab, ersetzt durch kurze, scharfe, präzise elektrische Schläge. Es war schmerzhaft. Ein heller, brennender ****, der mit jedem Impuls durch ihr Fleisch zuckte. Sie schrie auf. Ihre Beine zitterten gewaltsam. Tränen schossen ihr in die Augen. Doch mitten in dem ****, tief in ihrem Kern, brodelte eine ungeheure, perverse Lust. Der **** säuberte ihren Geist von allem außer der puren, rohen Empfindung. Er war real. Er war unmittelbar. Und er gehörte ihr, weil sie ihn von ihm erbat.

Sebastian beobachtete sie, seine Augen weiteten sich vor fasziniertem Verlangen. "Sieh dich an", keuchte er. "Absolut perfekt."

Sie war eine einzige, lebendige, zuckende Nervenbahn. Jeder Schlag war eine grausame, göttliche Offenbarung. Tränen strömten über ihre Wangen, vermischten sich mit dem Schweiß auf ihrer Brust. Ihre Hände krallten sich jetzt in seine Schultern, suchten Halt in diesem tobenden Meer. Sie war willenlos. Sie war machtlos. Und es machte sie so scharf, dass sie dachte, sie würde daran sterben. Das Wechselbad – das sanfte Kribbeln, das rhythmische Klopfen, die sündhafte Welle, dieser peitschende **** – hatte jede Schranke in ihr niedergerissen.

Sebastians Hand löste sich vom TENS-Gerät. Sein Blick wanderte über sie hinweg, zu dem Baum. Er streckte die Hand aus. Seine Finger umschlossen den dünnen Wachsleib einer brennenden Kerze. Er zog sie vorsichtig aus dem Halter. Die Flamme tanzte, warf wildes Licht über seine entschlossenen Züge.

Er trat wieder vor sie. Das TENS summte weiter auf Programm vier, schickte seine scharfen, elektrischen Schläge tief in sie hinein. Sie zuckte mit jedem Impuls.

"Das hier", sagte er und hob die Kerze, "wird heiß sein."

Ihre Augen weiteten sich. Sie sah die Flamme. Sie sah das klare, flüssige Wachs, das sich am Rand des Dochtes sammelte. Ihr Verstand war ein wirrer Nebel aus **** und Begierde. Nein, dachte eine letzte, schwache Stimme. Doch ihr Körper, überschwemmt von Elektrizität und Erwartung, bog sich ihm entgegen.

Er kippte die Kerze.

Der erste Tropfen fiel.

Er traf sie hoch auf der linken, vollen Kurve ihrer Brust, direkt neben der Brustwarze.

Ein weißer, blendender Blitz durchbohrte sie. Ein schriller Schrei riss sich aus ihrer Kehle. Die Hitze war absolut, unmessbar, brennend scharf. Es war ein reiner, konzentrierter ****, der jede andere Empfindung für einen mikrosekundenlangen Moment auslöschte. Das flüssige Wachs breitete sich aus, kühlte sekundenschnell ab und erstarrte zu einer dünnen, harten Schicht auf ihrer Haut. Ein stechender, nachklingender Brennen blieb zurück.

Ihr ganzer Körper verkrampfte sich. Die elektrischen Impulse aus dem Spreizer vermischten sich mit dem pochenden Brandschmerz auf ihrer Brust. Eine wahnsinnige Alchemie aus Sensationen. Sie keuchte, Tränen strömten ungehindert.

Sebastian beobachtete das Erstarren des Wachses. Seine Augen glühten. "So schön", flüsterte er.

Er kippte die Kerze erneut.

Ein zweiter Tropfen. Diesmal tiefer, auf den weichen, empfindlichen Bauch unter ihrem Nabel.

ZZZT – BRENNEN – ZZZT – BRENNEN.

Die Signale ihres Körpers überschlugen sich. Ihr Nervensystem wusste nicht mehr, wohin es fliehen sollte. Der schneidende **** des heißen Wachses traf auf den tiefen, vibrierenden **** der Elektroschläge. Es war eine Höllen-Symphonie. Ihr Geist kapitulierte. Klare Gedanken gab es nicht mehr. Es gab nur noch ein fließendes, rohes Gewahrsein: ****. Hitze. Öffnung. Sein.

Ihr Blick war glasig, ins Leere gerichtet. Speichel sammelte sich in ihrem Mundwinkel. Ein kontinuierliches, leises Wimmern entwich ihren Lippen, synchron zu den Impulsen des Geräts.

Ein dritter Tropfen. Er ließ ihn auf die zarte Innenseite ihres rechten Oberschenkels fallen, ganz nah an die Stelle, an der das Metall sie spreizte.

Das Wimmern wurde zu einem langgezogenen, gutturalen Heulen. Der **** hier war anders, intensiver, näher am Zentrum all dessen, was sie jetzt erlebte. Die Hitze schien direkt in ihren Blutkreislauf einzudringen, sich mit der elektrischen Ladung zu vermischen und eine nukleare Reaktion in ihrem Becken auszulösen.

Sie konnte nicht mehr klar denken. Sie war nur noch ein Gefäß für **** Empfindung. Die Schmerzen brannten, doch sie schürten das Feuer in ihr, statt es zu löschen. Jeder neue Brandfleck fühlte sich wie eine Besitzmarke an, ein schmerzhaftes, euphorisches Siegel seiner Kontrolle. Die Demütigung war vollkommen. Die Hingabe war absolut. Und in diesem verlorenen, willenlosen Zustand, zwischen Höllenqual und himmlischer Ekstase, fand sie endlich, wonach sie immer gesucht hatte.

Die Stille traf sie wie ein physischer Schlag.

Das surrende Summen des TENS-Geräts brach plötzlich ab. Ein letztes, zuckendes Echo des Stroms jagte durch ihre Nerven, dann war da nur noch ein taubes, dröhnendes Nichts. Die Kerzenflamme erlosch mit einem leisen Zischen, als Sebastian sie zwischen seinen Fingern ausdrückte. Ein dünner Rauchfaden stieg auf.

Die Welt schrumpfte auf das rasende Pochen in ihren Schläfen und das brutale, unerfüllte Vibrieren in ihrem Kern. Der Höhepunkt, dieser gewaltige Tsunami der Sensation, der gerade erst begonnen hatte, durch ihren Körper zu rasen, wurde brutal gestoppt. Er war eingefroren, ein monströser, sich windender Krampf, der nirgendwo hin konnte. Ein erstickter, gurgelnder Laut kam aus ihrer Kehle. Ihr ganzer Körper zitterte in einer einzigen, ununterbrochenen Anspannung. Die Muskeln ihres Bauches waren steinhart. Schweiß und Tränen und Wachs klebten auf ihrer Haut.

Ihre Lippen öffneten sich. Die Worte brannten auf ihrer Zunge, ein einziger, verzweifelter Aufschrei: BITTE FICK MICH!

Die Luft vibrierte mit der unausgesprochenen Forderung. Sie spürte, wie ihre Gesichtsmuskeln sich verzerrten, um sie hinauszutreiben. Ihre Fingernägel gruben sich in ihre eigenen Handflächen. Ein heftiger Schauer des Bedürfnisses riss an ihr. Es wäre so einfach. Ein Wort. Drei Worte. Er würde es tun. Sie wusste es.

Doch sie schluckte sie hinunter. Die Worte zersetzten sich wie bittere Pillen in ihrer Speiseröhre. Ihr Kiefer presste sich zusammen. Ein trockenes, kehliges Schluchzen war alles, was entwich. Sie hielt es aus. Sie ertrug diese qualvolle Leere, dieses schreckliche, schwebende Gefühl, direkt an der Klippe eines Abgrunds festgehalten zu werden. Die Demütigung war vollkommen. Selbst diese Bitte verweigerte sie sich. Sie war seinem Timing, seiner Entscheidung ausgeliefert, bis zum bitteren Ende.

Dann legte er seine Arme um sie.

Er zog sie an seine Brust. Ihr nackter, zuckender Körper presste sich gegen sein Hemd. Ihr Gesicht vergrub sich in der Stoffwölbung seiner Schulter.

Sie zitterte heftig gegen ihn. Die Anspannung in ihr war ein einziger, starren Schrei. Seine Hand strich langsam, unendlich sanft, über ihren Rücken, über die Wirbelsäule, hinauf zu ihrem Nacken. Seine Finger verfingen sich in ihren Locken.

"Atme. Ich habe dich."

Seine Stimme war ein Anker in dem tobenden, leeren Meer in ihr. Langsam, gegen ihren eigenen willenlosen Widerstand, begann die eiserne Spannung in ihren Muskeln zu weichen. Das unerfüllte Pochen zwischen ihren Beinen verwandelte sich von einem schneidenden **** in ein tiefes, wogendes Drängen. Die Stille im Zimmer hüllte sie ein, wurde zu einem schützenden Kokon aus Atem und Herzschlag. Sie gab nach. Ihr Gewicht sank vollständig gegen ihn. Ein langes, zitterndes Ausatmen bebte durch sie hindurch. Und dann, erst dann, ließ sie die Tränen wieder fließen, lautlos, eine stille Flut der Erschöpfung, der grenzenlosen Erregung und einer seltsamen, zerbrechlichen Geborgenheit.

Er hob sie auf. Ihre Glieder hingen schwer und nachgiebig wie die einer Puppe. Er trug sie die drei kurzen Schritte zum Sofa. Das alte Samtpolster gab unter ihrem Gewicht nach und umschloss sie. Der Stoff fühlte sich kühl an gegen ihren heißen Rücken, gegen die wachsbeklebten Stellen auf ihrer Brust und ihrem Bauch.

Sebastian kniete sich vor das Sofa. Sein Atem strich warm über ihre Oberschenkel. Seine Hände glitten unter ihre Kniekehlen, hoben sie sanft an, öffnete sie weiter. Dann beugte er sich vor.

Sein Mund traf zuerst ihre gespreizten, inneren Oberschenkel, genau neben dem kalten Metall. Seine Lippen waren weich, seine Küsse andächtig, langsam. Er küsste sich einen Weg hinauf, über die zitternde Haut ihrer Leiste, hin zu ihrem unteren Bauch. Jeder Kuss war ein Siegel, ein Brandmal der Zärtlichkeit nach der Grausamkeit. Sie stöhnte, ein gebrochener, erlösender Laut.

Sein Mund wanderte höher. Er beugte sich über sie, und seine Lippen fanden ihre wachsverschmierte Brust. Er küsste nicht das Wachs selbst, sondern die gerötete, empfindliche Haut darum herum. Seine Zunge strich sanft über den Rand einer erstarrten Tropfens. Dann nahm er die Spitze ihrer Brust in seinen Mund. Sein Saugen war langsam, tröstend, unendlich sachte. Ein neues **** schüttelte sie, diesmal aus reiner Erleichterung. Die schmerzhaften, elektrischen Spitzen verwandelten sich unter seiner Zunge in ein tiefes, wogendes Pochen.

Er arbeitete sich hinauf zu ihrem Hals, ihrem Kinn, und schließlich zu ihrem Mund. Sein Kuss war salzig von ihren Tränen, sanft und fordernd zugleich. Sie erwiderte ihn hungrig, ihre Hände klammerte sich in sein Haar.

Dann glitt er wieder hinab. Seine Hände fanden das Metall zwischen ihren Beinen. Sie spürte seine Finger, die den Verschluss der Kabel lösten. Ein letztes, leises Klicken. Dann, mit äußerster Vorsicht, zog er den Spreizer aus ihr heraus.

Die Befreiung war so intensiv wie die Öffnung. Ein Hauch von kühler Luft strich über die feuchten, empfindlichen Stellen, die so lange gespreizt und stimuliert worden waren. Ein zitterndes Seufzen entwich ihr. Die Empfindung war überwältigend – ****, entblößt, unendlich weich.

Sebastian vergrub sein Gesicht zwischen ihren Beinen.

Sein Mund war warm, weich, genau. Seine Lippen schlossen sich um eine ihrer äußeren Lippen, saugten sanft. Seine Zunge strich eine lange, langsame Linie von ihrer Öffnung hinauf zum exponierten, überempfindlichen Knoten ihres Kitzlers. Sie schrie auf. Die Berührung war direkter, intimer, mächtiger als alles Elektrische. Es war lebendig. Es war er.

Seine Zunge kreiste. Sie war weich, dann fester, dann wieder weich. Sie suchte, probierte, verehrte. Er küsste und leckte sie, als würde er eine kostbare Frucht verkosten. Die unerfüllte Spannung in ihr, die er zuvor gestoppt hatte, erhob sich wieder, gewaltiger, unaufhaltsamer. Ihre Hüften hoben sich von der Couch, suchten seinen Mund. Ihre Laute waren ungehemmt, tierische Schreie der Erleichterung und fordernde Befehle.

Dann hörte er auf. Er zog sich zurück. Sie stöhnte protestierend.

Sie hörte das Rascheln seiner Kleidung, das Öffnen eines Reißverschlusses. Sie sah ihn, wie er sich über sie beugte, nun völlig nackt. Das Kerzenlicht umspielte die Muskeln seiner Schultern, seine angespannten Arme. Seine Augen hielten ihren Blick gefangen.

Er positionierte sich zwischen ihre weit geöffneten Beine. Sie spürte ihn, heiss und hart, an ihrer empfindlichsten, durchweichten Stelle. Er stützte sich auf seine Ellbogen, sein Gesicht war nur Zentimeter von ihrem entfernt.

„Franzi“, sagte er, und sein Name war ein Gebet auf seinen Lippen.

Dann drang er ein. Ganz langsam. Unendlich zärtlich.

Es war eine vollständige, sanfte, sprengende Füllung. Kein Ruck, kein Stoß. Ein stetiges, unaufhaltsames Vordringen, das jeden Widerstand, jede letzte Anspannung in ihr weich machte. Sie schloss die Augen. Ein langes, zitterndes Ausatmen durchdrang sie, als er vollständig in ihr versank. Er war überall. In ihr. Um sie herum. Sein Gewicht auf ihr war ein irdischer Trost.

Er begann sich zu bewegen. Langsam. Zärtlich. Jeder Stoß war tief, gewissenhaft, als wollte er jeden Zentimeter von ihr fühlen, ehren. Die Stille war nun nur noch von ihrem gemeinsamen Atmen, von dem sanften, feuchten Geräusch ihrer Vereinigung und von ihren leisen, kehligen Stöhnen erfüllt. Das wütende Verlangen verwandelte sich in etwas Tieferes, eine schmelzende, wogende Flut der Verbindung. Sie umschlang ihn mit ihren Armen und Beinen, zog ihn tiefer in sich hinein. In dieser sanften, bestimmten Penetration fand sie endlich, wonach ihr Körper die ganze Zeit gesucht hatte.

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