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Chapter 16 by ann03 ann03

Wie erlebt Petra den erste Untersuchung

Gefühlslage

Maya reicht mir die Unterlagen und sagt, auch für alle Zuschauer hörbar: „Petra, Sie müssen jetzt noch die Patientenvereinbarung studieren, bei Bedarf ergänzen und zum Schluss unterzeichnen.“

Dann spricht Maya zu den Zuschauern: „Der Freund der Patientin hat auch noch einen Wunsch.“ Was Tobi darauf antwortet, schockiert mich regelrecht: „Richtig, ich möchte die Grenzen der körperlichen und mentalen Belastbarkeit kennenlernen. Machen Sie daher einen Sklavencheck.“

Auch wenn wir beide offen für gewisse sanfte Spiele sind, kann ich es kaum glauben, dass er so etwas von mir will. Ich bin so unfähig, irgendwie zu reagieren, traue mich nicht, Tobi in die Augen zu schauen, und blicke versteinert zu Maya.

„Das machen wir gerne. Wir sind gut dafür ausgerüstet und können es gut integrieren“, antwortet Maya laut und mit einem fiesen Lächeln.
„Wir legen Wert darauf, dass die Patientinnen den Inhalt der Vereinbarung vollständig lesen. Daher bitte ich dich, den Inhalt laut vorzulesen!“ Ich spüre, wie schwer es mir fällt, einen unbekannten Text vor Zuschauern vorzulesen. Zögerlich beginne ich, laut zu lesen.

„Ich, Petra, 22 Jahre alt, wünsche …“ Schon unterbricht mich Maya forsch und sagt: „Bitte sprich lauter und für alle klar verständlich.“ Nach dem ersten Schreck lese ich langsam und laut:

„Ich, Petra, 22 Jahre alt, wünsche einen umfangreichen medizinischen Check-up. Ich willige für alle dafür notwendigen Untersuchungen ein. Ebenso akzeptiere ich den Wunsch meines Freundes, meine Freiheit als Sklavin zu verlieren und bis an meine Grenzen gebracht zu werden.“

Erst nachdem ich das laut vorgelesen habe, realisiere ich, dass ich mich auf etwas sehr Extremes einlasse. Ich überlege, mein Einverständnis einzuschränken. Aber ich finde in meiner Anspannung vor den Zuschauern keine passenden Worte, um etwas zu korrigieren, und lese nach einer Pause mit großem Herzklopfen weiter.

„Meine Meister dürfen mit mir alles machen, was sie wollen, solange meine Gesundheit nicht gefährdet ist. Mir ist bewusst, dass Schmerzen möglich sind und meine Wünsche und Neins ignoriert werden können. Wenn ich meine körperliche oder mentale Gesundheit in Gefahr sehe, signalisiere ich dies mit dem Safe-Wort ‚ERDBEERE‘.“

„Patientin Petra, unterschreibe jetzt das Dokument, wenn du einverstanden bist!” Ich fühle mich ziemlich überrumpelt und nicht in der Lage, noch eine Korrektur anzubringen. Irgendwie spüre ich den Reiz, weiterzuspielen, und unterschreibe mit dem klaren Wissen, dass vieles für mich sehr unangenehm sein wird. Immerhin muss ich kein schlechtes Gewissen gegenüber Tobi haben, er hat ja alles akzeptiert und sogar gewünscht.

Wie startet die Untersuchung?

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