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Chapter 35 by ann03 ann03

Was bring der Morgen

Frühstück mit Zweifeln und Arbeit in Stadt

Der Morgen bricht an – oder das, was davon übrig ist. Wie üblich werde ich nach einer kurzen Nacht von Kana geweckt. Ich war so erschöpft, dass ich trotz der Schmerzen gut schlafen konnte. Mein Po brennt immer noch von den gut sichtbaren Striemen. Es ist verrückt, aber ich sehe das Anwesen schon als „Heim“ und die Zelle gar als mein Zimmer. Der Miniroboter bringt mir Kleidung, meine normale Kleidung, die ich seit Tagen nicht mehr gesehen habe. Eine Bluse, eine Hose und Schuhe – alles sehr konservativ und passend für eine Ärztin. Erst jetzt realisiere ich, dass ich heute arbeiten muss.

Frühstücken muss ich heute in meiner Zelle. Der Miniroboter bringt mir das Frühstück: Brot und Kaffee, nichts Besonderes. „Heute Arbeit, Sklavin. Zieh dich an.“ . Ich esse langsam, nippe am Kaffee.

Ich hatte die Arbeit ganz vergessen. Freitagabend habe ich meine Freiheit verloren, jetzt ist Dienstag. Es ist abgemacht, dass ich zur Arbeit darf, um den Schein zu wahren. Max will keine Aufmerksamkeit erregen. Alex fährt mich ins Krankenhaus, natürlich mit verbundenen Augen, damit ich den Weg nicht kenne. Die Fahrt ist quälend, mein Po schmerzt auf dem Ledersitz, jeder Ruck sendet stechende Impulse. Im Krankenhaus angekommen, nimmt er mir die Binde ab und lässt mich aussteigen. „Bleib im Gebäude. Der GPS-Tracker ist aktiv. Am Abend hole ich dich ab.“ Er deutet auf meinen Knöchel, wo ein unauffälliges Band sitzt.

Ich nicke, gehe hinein und versuche, normal zu wirken. Der Gang ins Krankenhaus macht mir Angst, mit all den Striemen auf meiner Haut. Die meisten sind unter der Bluse verdeckt, aber es gibt auch sichtbare rote Linien an den Armen. Soll ich mich als Ärztin vor Kollegen umkleiden? Ich bekomme fast Panik. Was soll ich erzählen, wenn mich jemand auf die Flecken anspricht? Ein Unfall? Das würde nicht passen, es ist zu offensichtlich.

Ich ziehe mich im Umkleideraum in den weißen Kittel um und versuche dabei, schnell zu sein. Schon ernte ich gelegentlich komische Blicke von Kollegen, die hereinkommen. Ich ignoriere sie, tue so, als ginge es mir gut, und lächle mechanisch. „Guten Morgen“, murmele ich und konzentriere mich auf die Routine. Visite, Patientenakten, alles wie immer, aber mein Puls rast bei jedem Schritt. Die Striemen unter der Kleidung erinnern mich an die Nacht.

Schließlich spricht mich ein guter Kollege, Dr. Meier, an, als wir allein im Stationszimmer sind. „Sue, was ist das da am Arm? Sieht aus wie ... Striemen.“ Mein Puls steigt rasend, mein Herz pocht laut. Als Arzt hat er so etwas schon öfter gesehen. Er ahnt, was dahintersteckt: BDSM, Misshandlung oder etwas in der Art. Keine Unfallgeschichte würde passen, das wäre zu unglaubwürdig. Ich zwinge ein Lächeln auf und sage trocken: „Ein komisches Spiel.“ Er mustert mich einen Moment und nickt dann zufrieden. „Verstehe. Pass auf dich auf.“ Er geht weiter, ohne weitere Fragen zu stellen. Erleichterung durchflutet mich, doch die Panik sitzt tief.

Der Tag zieht sich hin: Patienten behandeln, Berichte schreiben – alles unter dem Druck des Trackers. Ich darf das Krankenhaus nicht verlassen, esse in der Kantine und halte mich an die Regeln. Die Striemen schmerzen bei jeder Bewegung und ich denke an Ann: Warum hat sie das getan? Doch die Arbeit ist so intensiv, dass ich kaum Zeit habe, an das Erlebte zu denken. Am Abend wartet Alex draußen auf mich, verbindet mir wieder die Augen für die Fahrt zurück. Im Anwesen angekommen, werde ich in den Speisesaal geführt.

Was bringt der Abend an überraschunen

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      More fun
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