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Chapter 15 by Mercadus Mercadus

Wohin wird es führen?

Fight Club

Zwischenkapitel

Manchmal kam es Thomas vor, als lebte er in einem Buch. Nicht irgendeinem. Sondern dem Buch.

Fight Club

Wo alles, was du heimlich begehst, irgendwann eine Gestalt bekommt. Wo das, was du nicht aussprichst, größer wird als du selbst. Tom war kein Tyler Durden. Er war echter. Wärmer. Härter. Aber in Thomas arbeitete das gleiche Tier. Der Wunsch, gesehen zu werden. Gebraucht zu werden.

Nicht als Mann. Nicht als Frau. Sondern als etwas Dazwischen – roh, formbar, bereit. Michelle war da, aber manchmal fühlte es sich an, als wäre sie nur eine Kulisse.
Wie Marla in dem Buch. Notwendig, damit die Welt noch nach Welt aussah.

Aber der eigentliche Kampf, die eigentliche Nähe, die vibrierte zwischen den Männern. Thomas wusste, dass er nie "normal" sein wollte. Er wollte etwas anderes. Etwas Heiliges und Schmutziges zugleich. Tom wusste es auch. Und sie spielten beide mit dieser Wahrheit

wie **** mit einer geliehenen Pistole: ängstlich, berauscht, beinahe glücklich.

"Vielleicht sind wir nur zwei Seiten derselben kaputten Münze, wie Tyler und der Erzähler."

Warum ich mich darauf beziehe? Ich denke der einzige Schriftsteller der diese Verbindung von Tom und Thomas herausarbeiten könnte wäre Chuck Palahinuk.
Der Vergleich mit Fight Club mag zwar etwas weit hergeholt sein, aber verständig.

Meine Geschichte ist jemanden gewidmet den ich mir immer an meiner Seite gewünscht hätte.

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