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Chapter 3
by
kokosmilch
Wie wird der Abend ?
Fast wären wir nicht losgekommen
Caroline ließ sich Zeit.
Schon während der Fahrt zu ihrer Wohnung hatte ich mir ständig ausgemalt, was dort geschehen könnte. Nun saß ich auf ihrem Sofa, die schweißnassen Hände auf den eng aneinandergedrückten Knien, und versuchte, irgendwie meine über die Stränge schlagenden Gedanken in Zaum zu halten.
Sie verschwand mit einem vielsagenden Lächeln im Schlafzimmer. Durch die halboffene Tür hörte ich das Klappen von Schranktüren, das Klappern von Kleiderbügeln und einmal ein entschiedenes "Hm? Nein. Zu brav." Dann ging alles wieder von vorne los.
Unwillkürlich stellte ich mir vor, dass ich hinschleichen und sie überraschen würde, wie sie in Unterwäsche oder - scharf sog ich die Luft ein - ganz ohne vor dem Spiegel stand und verschiedene Outfits ausprobierte. Alleine die Idee, was dann folgen würde, ließ mich fast schwindlig werden. Aus Sorge, mein Jeansrock könnte durchweichen und ich würde einen nassen Fleck auf dem Polster hinterlassen, presste ich meine Beine noch fester zusammen. Um meinen Slip war es ohnehin schon geschehen.
Als sie schließlich wieder auftauchte, schlug mein Herz plötzlich schneller. Mir blieb buchstäblich die Luftweg.
"Na?", fragte sie und drehte sich einmal langsam um die eigene Achse.
Caroline trug kniehohe schwarze Stiefel mit spitzem Absatz, dazu einen eng anliegenden dunklen Ledermini, der ihre langen Beine betonte, und ein smaragdgrünes schulterfreies Top. Darüber hatte sie eine kurze Lederjacke geworfen. Ihre mittelbraunen Haare fielen locker über die Schultern, leicht gewellt, und ihre Lippen glänzten feurig dunkelrot.
Sexy war gar kein Ausdruck.
Sie wirkte wie eine Frau, die genau wusste, welche Wirkung sie auf andere haben konnte und heute beschlossen hatte, diese Wirkung voll auszuspielen.
„Du starrst mich an“, sagte sie grinsend.
"Tue ich nicht", log ich reflexhaft, konnte meine Augen aber nicht von ihr abwenden.
Caroline trat näher und zog mit zwei Fingern spielerisch am Knoten meiner rosa Bluse.
„Ich sag dir was, Sonja … wenn wir so, wie wir heute aussehen, keine Männer anlocken, dann gibt’s im Hot Pepper definitiv keinen ****.“
Ich versuchte, dieses nervöse Kribbeln in meinem Bauch durch Lachen zu überspielen, und scheiterte gnadenlos. Seit unserem leidenschaftlichen Kuss war plötzlich alles anders. Jede kleine Berührung von ihr fühlte sich elektrisierend an.
Ich lehnte mich ihr entgegen, schloss die Augen und fasste nach ihren Hüften.
Caroline schlug mir schmerzhaft auf die Finger.
„Autsch!“
Sie zwinkerte mir verführerisch zu.
"Erst die Arbeit, dann das Vergnügen. Los, los! Sonst kommen wir gar nicht mehr weg."
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Undercovereinsatz
Ein soll erwischt werden
Ich stelle mich für eine Undercovermission zur Verfügung
Updated on Jun 1, 2026
by kokosmilch
Created on Aug 25, 2025
by devotepolizistin2024
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